Hallo!
Hab ein Problem! Ich möchte ein neues System das es mir ermöglicht am LKW flexibel ungleich verteilte Lasten auszugleichen! Es geht konkret um einen Huckepackstapler, der am Heck montiert ist und dadurch schwierige Fahreigenschaften des Zuges erzeugt. Jemand gute Vorschläge?
Hi,
zuerst fiel mir ein U-Boot oder ein altes Segelschiff ein.
Man musste Ballast aufnehmen um die schiffbarkeit sicher zu stellen.
Technisch wäre es wohl ähnlich. Man würde ein Kontergewicht mitschleppen müssen, dass je nach Bedarf verschoben werden muss.
Das kostet aber Ladekapazität und Spritverbrauch.
Mach es doch wie jeder Spediteur. Fahre nie Leer durch die Gegend. Kümmer dich einfach um Rückfracht… und wenn es einfache Europaletten sind.
Du hast dann dein Kontergewicht für die Fahrstabilität und noch ein paar Cents für den Sprit.
So kannst du übrigens jeden Frachttarif unterbieten, weil du ja nur den erhöhten Spritverbrauch berechnen musst… du schickst nicht extra einen Lkw los und musst auch keinen Fahrer extra bezahlen… und willst keinen Gewinn einfahren.
Gruß
BJ
Hallo!
Hab ein Problem! Ich möchte ein neues System das es mir
ermöglicht am LKW flexibel ungleich verteilte Lasten
auszugleichen! Jemand gute Vorschläge?
Hallo,
Stand der Technik hierfür wären Nachlaufachse / Luftfederung.
Damit lässt sich die Verteilung der (drei) Achslasten beeinflussen. Errechenbar per
- Summe der Achslasten = Gewicht
- Summe der Momente = Null
- Eine Achslast steuer/einstell/definierbar über Druck im Federbalg
Gruß
Karl
Mach es doch wie jeder Spediteur. Fahre nie Leer durch die
Gegend. Kümmer dich einfach um Rückfracht… und wenn es
einfache Europaletten sind.
Du hast dann dein Kontergewicht für die Fahrstabilität und
noch ein paar Cents für den Sprit.
Hallo,
das würde nur dann funktionieren, wenn genau an der Stelle, an der zunächst entladen wurde (zB die Steine auf der Baustelle) auch wieder Ladegut für die Rückfracht aufgenommen werden kann.
Wäre allerdings keine wirkliche Lösung, da das absoluter seltenster Zufall wäre.
Gruß
Karl
oder Nachlauf-Schleppachse owT
Hallo Zugräuber…
Komisch nur,das daß andere schon seit Jahren nutzen…
Stapler am Heck sind gängige Praxis bei:
-Bautransporten
-Auslieferung technischer Gase
-Getränkeauslieferung
um nur einige Besipiele zu nennen.
mfg
Hi Karl,
wenn du soviel abladen musst, dass (z.B.) im Mittelbereich des Aufliegers sehr viel Raum entsteht, ist da schon beim Beladen Mist gemacht worden.
Normalerweise wirst du doch so beladen, dass (bei Mischfracht) der Trailer von hinten nach vorne entleert wird. Mit jeder Abladestelle wird also die Ladung vom Heck aus entnommen. Es entsteht gar keine „Zwischenlücke“.
Und wenn: Dann musst du, allein wegen der Ladungssicherung, alles nach vorne umpacken…
In der Regel geht aber ein kompletter Zug an einen bestimmten Entladeort.
Und wenn dann alles leer ist, wird es durch den angeflanschten Stapler ein „Schwanzwedeln“ weil ja zwischen Zugmaschine und Stapler kaum Gewicht zur Stabilisierung ist.
Fülle ich die Brücke/Trailer/Anhänger(Auflieger aber wieder, so wird er verwindungssteifer und bekommt wieder Gewicht. Beides zusammen führt dann wieder zu erhöhter Fahrstabilität.
Gruß
BigJohn
In der Regel geht aber ein kompletter Zug an einen bestimmten
Entladeort.
Und wenn dann alles leer ist, wird es durch den angeflanschten
Stapler ein „Schwanzwedeln“ weil ja zwischen Zugmaschine und
Stapler kaum Gewicht zur Stabilisierung ist.
Hallo,
das trifft zu, ist mir schon klar.
Fülle ich die Brücke/Trailer/Anhänger(Auflieger aber wieder,
so wird er verwindungssteifer und bekommt wieder Gewicht.
Beides zusammen führt dann wieder zu erhöhter Fahrstabilität.
Wie schon vorher gepostet :
das würde nur dann funktionieren, wenn genau an der Stelle, an der zunächst (alles) entladen wurde (zB die Steine auf einer Baustelle) auch wieder Ladegut für die Rückfracht aufgenommen werden kann.
Wäre allerdings keine wirkliche Lösung, da Greifbarkeit von geeigneter Rückfracht absoluter seltenster Zufall wäre.
Gruß
Karl
Ja genau. z.B. in der Baubranche ists schwer immer beladen zu fahren. Ich suche nach technischen Lösungen, die mir negative Fahreigenschaften einschränken und trotzdem kostengünstig und wirtschaftlich sind.
lg
Gerald