Guten Tag,
mein Sohn ist jetzt 6 Monate alt und die Paten und auch ich möchten gerne für ihn ein Konto o. ä. anlegen, auf das wir alle flexibel für ihn einzahlen können. Das Geld soll ihm dann am 18. Geburtstag zur Verfügung stehen. Was genau wäre da sinnvoll? Evtl. auch Fondsanlage?
Danke für die Hilfe!
Hallo,
es gibt bei einigen Anbietern verschiedene „Versicherungen“ die man da abschließen kann.
Bei unserer Spk. heißt dass „Ausbildungsversicheruung“.
Gibt oder gab auch mal Unfallversicherungen die bei Ablauf (18. Geburtstag) das Geld wieder auszahlen, inkl. Wertentwicklung). Während der Laufzeit hat man aber zusätzlich eine Unfallversicherung füür das Kind abgeschlossen. Krankenhaustagegeld, Heilmittelbehandlung etc. je nach Tarif.
Sollen die Raten flexibel eingezahlt werden passt das nicht. Denn jedes mal ne Vertragsänderung lohnt sich nicht.
Alternativ, je nach Risikoneigung, einen Fondsparplan, oder vielleicht einen Bausparvertrag ?!
Damit gleich der Start für die eigenen 4 Wände gesetzt werden kann.
Kombiniert doch was. Einen Teil fest, und einen Teil in eine Variable Anlage wie den Fondsparplan.
VG
Domm
Also diese „Ausbildungsversicherungen“ halte ich für nicht sinnvoll, ist im Grunde genommen nur eine Lebensversicherung kombiniert mit Unfallversicherung, kurz: dient nicht dem Zwecke des Vermögensaugbaus.
Fondssparplan wäre nicht schlecht, wenn du ein bisschen Ahnung hast, was gut ist. Ansonsten, auch wenns langweilig ist: ein banksparplan oder einfach ein Tagesgeldkonto, da gibt es zum Teil gute Zinsen und man hat die absolute Flexibilität. (und nicht die horrenden Kosten einer Ausbildungsversicherung, Kinderpolice oder wie sie alle heißen)
Hallo,
es gibt bei einigen Anbietern verschiedene „Versicherungen“
die man da abschließen kann.
Bei unserer Spk. heißt dass „Ausbildungsversicheruung“.
Sowas macht Sinn, wenn die Eltern nicht hinreichend lebensversichert sind. Dann ist es vielleicht sogar ein „Muß“.
Gibt oder gab auch mal Unfallversicherungen die bei Ablauf
(18. Geburtstag) das Geld wieder auszahlen, inkl.
Wertentwicklung). Während der Laufzeit hat man aber zusätzlich
eine Unfallversicherung füür das Kind abgeschlossen.
Krankenhaustagegeld, Heilmittelbehandlung etc. je nach Tarif.
Über Unfallversicherungen für Kinder kann man diskutieren. Die Varianten mit „Beitragsrückgewähr“ o.ä. machen aus Anlagesicht gar keinen Sinn.
Alternativ, je nach Risikoneigung, einen Fondsparplan
Wenns sicher sein soll vielleicht in Immobilienfonds, oder was mit Risikomanagment wie z.B. „Multi Invest OP“ oder „Metzler Torero Multi Asset“
oder vielleicht einen Bausparvertrag ?!
Damit gleich der Start für die eigenen 4 Wände gesetzt werden
kann.
Bloß nicht! Bausparen ist eine lange Geschichte voller Mißverständnisse! 
Im Ernst. Wenn der Filius mal bauen oder kaufen will, kann er immer noch rechtzeitig das Geld aus einer anderen Sparform in einen dann passend abgeschlossenen BSV einzahlen.
Kombiniert doch was. Einen Teil fest, und einen Teil in eine
Variable Anlage wie den Fondsparplan.
Auch hier heißt die Frage nicht „oder“. Besser wäre „und“, also das Mischen verschiedener Anlagen im Laufe der Zeit.
Alles Gute wünscht der Money-Schorsch
P.S.: Und Depots usw. besser auf die Eltern eröffnen, nicht auf das Kind.
Hallo nochmal,
vielen lieben Dank für die Tipps, Fondssparplan und/oder Bausparvertrag find ich super, da werde ich mich mal schlau machen.
Viele Grüße,
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guten Abend,
wenn ich das richtig verstanden habe geht es um einen langfristigen Kapitalaufbau für das Kind damit es ab ca. 18 Jahre Geld zur Verfügung hat.
Ich denke das Richtige wäre ein besichertes Ratensparen mit flexibler Monatsrate (man weiss ja nie was mal finanziell auf einen zukommt). Hierbei erreicht man ein Maximum an Rendite (wenn man die jährliche Rendite stehen lässt und den Zinseszins-Effekt nutzt). Es gibt hier gute Beteiligungsangebote auf dem Markt bei denen man auch vorzeitig aussteigen kann wenn es erforderlich sein sollte. Solche Beteiligungen können aber nicht direkt auf den Namen des Kindes abgeschlossen werden. Es muss über die Eltern laufen.
Sowas macht Sinn, wenn die Eltern nicht hinreichend
lebensversichert sind. Dann ist es vielleicht sogar ein „Muß“.
Na ja, FALLS das wirklich in dem Fall notwendig sein sollte, reicht doch auch eine Risiko-LV, das arme Kind soll ja auch noch was von dem Geld haben. 
Bloß nicht! Bausparen ist eine lange Geschichte voller
Mißverständnisse!
Haha, sehr gut!^^ *unterschreib*
P.S.: Und Depots usw. besser auf die Eltern eröffnen, nicht
auf das Kind.
Hallo Money-Schorsch,
was spricht denn für ein Depot auf den Namen der Eltern?
Wenn das Depot auf das Kind liefe, könnten steuerliche Freibeträge des Kindes genutzt werden, die bei den Eltern vielleicht schon ausgeschöpft sind…
Danke und Gruß
Ranschke
Wenn das Depot auf das Kind liefe, könnten steuerliche
Freibeträge des Kindes genutzt werden, die bei den Eltern
vielleicht schon ausgeschöpft sind…
Hallo,
steuerlich betrachtet stimmt das natürlich. Hier wären schlimmstenfalls 25% der Erträge (+ Zinseszinseffekt) in der Staatstasche statt der des Sohnes.
Tatsache ist:
Am 18 Geburtstag geht die Verfügungsgewalt des Depots / Kontos automatisch und unwiderruflich auf das Kind über.
Zugegeben, beim Anblick eines sechsmonatigen Babys mag niemand daran denken, dass aus diesem süßen Fratz in 17 Jahren und sechs Monaten vielleicht ein Teenager geworden sein könnte, der gerade „ein wenig schräg drauf ist“ und mit plötzlich zur Verfügung stehenden größeren Beträgen Dinge anstellt, die in den Augen der „Ansparer“ einem Totalverlust gleich kommen.
Vorgekommen ist dies aber schon oft.
Deswegen mein Tipp: Die Entscheidung darüber, wann das Geld in den Einflussbereich des Sohnes übergeht immer schön bei den Eltern lassen. Trotz Steuer.
Gruß vom Money-Schorsch
Hallo,
Hallo Money-Schorsch
Sowas macht Sinn, wenn die Eltern nicht hinreichend
lebensversichert sind. Dann ist es vielleicht sogar ein „Muß“.
Was hat denn die Absicherung der Eltern mit dem Kind zu tun ???
Über Unfallversicherungen für Kinder kann man diskutieren.
Wie über manch anderes auch 
Wenns sicher sein soll vielleicht in Immobilienfonds,
Gewagte Aussage!
Im Ernst. Wenn der Filius mal bauen oder kaufen will, kann er
immer noch rechtzeitig das Geld aus einer anderen Sparform in
einen dann passend abgeschlossenen BSV einzahlen.
Und hat dann eine Wartezeit, je nach Anbieter von 18 Monaten und mehr !
Auch hier heißt die Frage nicht „oder“. Besser wäre „und“,
also das Mischen verschiedener Anlagen im Laufe der Zeit.
Da hast Du recht.
P.S.: Und Depots usw. besser auf die Eltern eröffnen, nicht
auf das Kind.
Da versteh ich auch nicht. Als „Kind“ einfach eine Nichtveranlagungsbescheinigung beimn Finanzamt holen, und damit hat sich die Sache erledigt.
Bei den meisten Fondsgesellschaften werden Depots für Minderjährige sowieso kostenfrei geführt.
Und wenn der Nachwuchs mit 17 komisch wird, dann ist das Geld halt auf einmal von den Eltern sicher geparkt.
VG
Domm
hallo, ich halte von diesen Versicherungsplänen, BSV, … gar nichts. Meiner Meinung hat das nur einen Sinn die Gesellschaften zu mästen.
Eine ratierliche Kapitalanlage mit 100% Absicherung des eingesetzten Kapitals ist hier besser angebracht.
allerdings sollte man darauf achten, dass die Streuung der Anlage (die Diversifikation) so breit wie möglich ist. Auch darauf, dass nicht nur in Aktien angelegt wird. Es gibt so gut wie keine Aktienanlage, die auf die Dauer Rendite erwirtschaftet hat.
Oder gleich diese Anlage (die gibt es allerdings nicht als Sparvertrag sondern nur als Einmalanlage) die ich weiter oben beschrieben habe. (Inflationsausgleich)
Grüße
Causa
Hallo,
wie wäre es mit einem Ratensparplan in Kombination mit Wertpapiersparen. Die Besicherung des Kapitals ist vollständig gegeben über den Einlagensicherungsfond in Deutschland und die Rendite liegt höher als bei einem Tagesgeldkonto. Es gibt da interessante Angebote auf dem Markt.
Gruß, Jürgen
Hallöchen,
Ratensparplan in Kombination mit Wertpapiersparen.
Die Besicherung des Kapitals ist vollständig
gegeben über den Einlagensicherungsfond in Deutschland
welcher Einlagensicherungsfonds gibt denn Garantien auf Wertpapiere?
Übrigens ist der Begriff Ratensparplan noch nichtssagender als Wertpapiersparen.
Gruß
Nils
Hallo Nils,
Schuldverschreibungen einer Bank (z.B. Zero-Bond-Anleihen) unterliegen dem Schutz durch den Einlagensicherungsfond (da gibt es nur einen in Deutschland). Sparkassen und Genossenschaftsbanken stehen übrigens gegenseitig für Ihre Verpflichtungen ein.
Wenn die Schuldverschreibungen von einer Großbank kommen gibt es aktuell auch oft noch die Staatsgarantie oben drauf.
Es gibt Anbieter auf dem Markt die ein ratierliches Sparen anbieten und das eingesetze Kapital mit Wertpapieren (z.B. Zero-Bond-Anleihen) absichern. Mit diesem Kapital werden dann Investments getätigt (z.B. Beteiligungen) die in der Regel hohe Renditen erwirtschaften. Das nennt sich auch Wertpapiersparen.
Die Abwicklung ist hierbei sehr einfach, ähnlich einem Investmentfond, nur viel sicherer. Das ist auch für Laien geeignet.
Hallöchen,
Schuldverschreibungen einer Bank (z.B. Zero-Bond-Anleihen)
unterliegen dem Schutz durch den Einlagensicherungsfond (da
gibt es nur einen in Deutschland).
dann erklär doch mal das hier:
http://www.bankenverband.de/html/verband/einlage-faq…
Es gibt Anbieter auf dem Markt die ein ratierliches Sparen
anbieten und das eingesetze Kapital mit Wertpapieren (z.B.
Zero-Bond-Anleihen) absichern. Mit diesem Kapital werden dann
Investments getätigt (z.B. Beteiligungen) die in der Regel
hohe Renditen erwirtschaften. Das nennt sich auch
Wertpapiersparen.
Wenn ich das Kapital zwecks Absicherung in Zerobonds investiere, welcher Rest soll dann welche Rendite erwirtschaften?
Gruß
Nils