angesichts der inflationären Ausbreitung von Fruchtfliegen ist mir das folgende Phänomen aufgefallen:
Ich erschlage im Moment täglich bestimmt 10 oder 15 dieser kleinen Fruchtfliegen (Drosophila). Ich mache das mit beiden Händen. Peng!
Nun sollte man annehmen, dass die tote Fliege entweder auf der einen oder der anderen Hand kleben bleibt. Dem ist aber nicht so. In der absolut überwiegenden Zahl der Totschläge finde ich die Fliege auf der rechten Hand.
Gibts dafür irgendwelche Erklärungen?
(Für die ganz einfachen Erklärungsversuche: ich bin Linkshänder)
Als Linkshänder hast du mehr Kraft im linekn Arm-Hand und drückst somit den Fliegenbrei stärker auf die rechte Hand, wo er sich in den Handlinien festsetzt.
Vermutlich sind es die Weichteile, die kleben, und die aus einem aufgeplatzten Chitinpanzer vor allem nach unten herausquellen. Also dürfte die Orientierung der Fliegen in der Luft eine Rolle spielen.
Ein Erklärungsversuch, diesem Ansatz folgend:
Wenn du Linkshänder bist, ist die rechte Hand hauptsächlich die „Trefferfläche“ und patschtst du daher tendenziell mit links eher von oben nach unten, drückst also die Fliegen (und deren Weichteile) auf die untere rechte Hand.