Keine Ahnung wie das passiert sein kann!!
Naja, ich hatte das abgesplitterte Teil mit Silikon wieder befestigt. Das hielt so ca ein Jahr.
Gibt es eine andere Moeglichkeit das zu reparieren? Ich kann die Fliese(n) nicht tauschen: Die rechte sitzt halb hinter der Glasabtrennung der Dusche und der Badewanne. Zudem haette ich Sorgen das waterproofing zu zerstoeren!
Funktioniert sowas? PREMIUM Reparatur-Set (Wand- und Bodenfliesen) | Picobello gerade bzgl “in der Dusche”. Das wird taeglich nass,..
Es muss nicht perfekt werden. Und ich haette noch welche von den Fliesen zum ueben da.
so ein Wachs sehe ich bei so einem großen Ausbruch kritisch.
Weiteres Problem: wenn’s nicht klappt, ist der Untergrund für andere Arbeiten unbrauchbar.
Dazu das Problem, dass der von hinten her kommt. das sieht du an den Bruchkanten. Da gab es keine Einwirkung von vorn.
Bestenfalls noch von unten, wenn es eine Stahl-Emaille Wanne ist und die aus irgendwelchen Gründen mit aller Gewalt nach oben will und Reste von Fugenmörtel da einen Druckpunkt gebildet haben. Das wäre aber richtig selten.
Bei Fachwerk oder Holzdecken würde man jetz sehr genau hinsehen. Da könnte man fast sicher davon ausgehen, dass irgendwo Wasser durch kommt.
Sei es drum. Wachs… kann gehen, wär mir aber zu groß.
Natursteinspachtel wäre zwar nen Versuch, aber so fehleranfällig, dass ich dir das nicht vorschlagen will. Zudem sind die Gebindegrößen ein Problem.
Versuch mal weißen Fugenmörtel. Der Scherben scheint feucht und schön rau. Das ist für einen zementären Mörtel ein guter Untergrund.
Nach dem verfugen und abwaschen auch gern etwas abdecken, damit es nicht zu schnell austrocknet.
Nach etwa 7 bis 14 Tagen kannst du überlegen, ob die Farbe zufällig gut passt. Weiß ist nicht gleich weiß, da kann es starke Abweichungen geben.
Wenn es zu sehr auffällt, wäre ein Fliesenlack in dem Bereich eine Idee. Dann wäre die Oberfläche auch glatt und die Farbauswahl ist besser und auch besser beschrieben.
Die Silikonfuge wäre in jedem Fall zu ersetzen und die Ursache ist damit vermutlich nicht behoben. Geht aber auch eher nicht.
Optisch stört mich das weiße Zeug auf Wannenhöhe in dem Ausbruch. Ist das ne provisorische Maßnahme gegen eindringendes Wasser?
Weisser, feiner Fugenmoertel? ok, ich werde mich mal umschauen. Danke.
Das ganze ist die untereste Wandfliese innerhalb der Dusche. Auf dem Foto nicht zu erkennen ist die Glasduschabtrennung ca 30cm weiter rechts, mit der Badwanne direkt dahinter. Und die defekte Fliese sitzt hinter beiden. Deshalb hatte ich das erwaehnt.
Das Silikon wuerde ich auf jeden Fall ersetzen.
Ich habe auch noch das abgesplitterte Teil. Es ist auch noch groesstenteils intakt. Koennte ich das auch irgendwie wieder “ankleben”? Womit? Silikon hat nicht nachhaltig funktioniert
Wichtiger Hinweis!
Damit hast du diese schöne Bruchstelle bereits versaut. Ob Fugenmörtel noch hält ist eher fraglich, Zement haftet nicht auf Silikon und die Poren, die für eine Haftung wichtig wären, dürften versiegelt sein.
ist auch komplett uninteressant, solang man die Fliesen nicht austauschen wöllte.
Das Grundproblem liegt irgendwo dahinter. Dazu lässt sich aus der Ferne leider nix sagen.
Die Silikonfuge sieht verformt aus. Das ist nicht normal.
Ich kann nur nochmal wiederholen: Wenn Holzständer verbaut sind oder die Decke aus Holzbalken besteht - selbst wenn oben drauf ein Estrich ist - ist sowas immer ein sehr deutliches Alarmsignal, was einen Blick unter die Wanne rechtfertigt.
Alle anderen Aufbauten neigen sonst eher zum absinken und damit zum vergrößern der Dehnfuge zwischen Wandfliese und Duschwanne.
Aber das darfst du natürlich selbst entscheiden.
Ich will dir nur die Information geben, denn meist bist immer gehen die Eigentümer nur nach der Optik und haben die eigentliche Ursache (und damit einen eventuell andauernden Wasserschaden) nur selten auf dem Schirm.
Hi,
ok, ich werde es trotzdem mal mit Fugenmoertel probieren. es sieht eigentlich recht rau aus.
Ich bin Eigentuemer, und soweit ich weiss sind die Wandfliesen auf Faserzementplatten angebracht. Der Boden besteht aus Hardie™ Secura Flooring | James Hardie , auf denen dann nochmals reichlich trockenestrich liegt. Wie es dann bis zu den Fliesen weitergeht weiss ich nicht. ich bin eben mal unter das Haus gekrochen. Es ist kein Wasser zu erkennen. Die Zementboards sind von unten zu sehen, und liegen auf >100 Jahre alten Hartholzbalken. Die sehen alle super aus.
beachte bitte, dass sich mein Text immer ausschließlich auf übliche Bauwerke bezieht und keine Sonderkonstruktionen erfasst sind.
Auch jetzt gehe ich wieder von üblicher Bauweise aus, mit in Deutschland üblichen Witterungsbedingungen:
Über dem unteren Boden wird eine Dämmung liegen, damit die Wärme im Haus bleibt.
Darüber wird eine Dampfsperre liegen, die absolut dicht angeschlossen ist. Austretendes Wasser kann also nicht frei umher laufen sondern sammelt sich auf dieser.
Wenn wir in Deutschland nicht von einer Burg, einem Schloss oder einer Ferienhütte sprechen, ist das dann so oder ähnlich gebaut.
Anfällig sind eher die inneren Balken. Etwa an den Schrauben oder an doch nicht ganz dichten Klebestellen.
Innenwände haben die Dampfsperre nicht zwingend, auch hier kann dann die erhöhte Luftfeuchte in das Holz eindringen.
Sehr gern ist unter dem Fermacell auch OSB oder Spanplatte verbaut.
bin mir unsicher, was das bedeutet. reichlich? Es macht keinen Sinn den doppelt oder dreifach zu verlegen, außer man benötigt eine zusätzliche Schicht zur Lastübertragung. Aber auch dann ist die für den Bodenaufbau eben erforderlich und ‚reichlich‘ ist … eventuell ein Übersetzungsfehler?
Oder ist eine Dämmlage unter dem Estrich gemeint?
Das ist Kunststoffzeug. In DE werden größtenteils zementäre Produkte verwendet.
Dispersionskleber ist zwar verfügbar, bildet aber eine Ausnahme. Daher fehlt mir wirklich jegliche Erfahrung damit.
In Frankreich oder Belgien muss das wohl anders sein. Ein Vertreter sagte mal, dass die da üblich mit Dispersionsklebern arbeiten.
Wobei ich jetzt nicht mal den Dispersionkleber von Ardex mehr finde.
Auch daher wieder der Hinweis: alles was ich sagte, bezog sich auf Zementären Mörtel.
Das gilt hier nicht mehr. Ob das abdecken bei dem Zeug einen positiven oder negativen Einfluss hat, weiß ich schlicht nicht.
Ich hatte bei dem
schon gestutzt. Hätte ich mal auf mein Gefühl gehört, dass da was im argen liegt.
ja, wie Christa unten bemerkte, handelt es sich um ein Haus in Sydney, Australien. Ich hatte das im Ursprungsbeitrag nicht geschrieben da ich annahm, dass das fuer eine Fliesenabsplitterung nicht relevant ist.
Ich kann leider nicht viel mehr zum Bodenaufbau sagen, da ich dabei vor ~6,5 Jahren groesstenteils nicht anwesend war. Es sind auf jeden Fall 19mm Scyon Zementbords (die kann ich von unten sehen), und darauf haben die (soweit ich mich erinnere) irgenein schwarzes, koerniges Material gebracht. Wenn ich drueber nachdenke, wahrscheinlich Gefälleestrich. Das war ca 2….3cm hoch. weiteres weiss ich leider nicht, aber dann kam auf jeden Fall noch waterproofing und dann die Fliesen.
Generell waeren viele aus Deutschland bzgl der Bausubstanz hier ueberrascht (=entsetzt). War ich auch, aber man gewoehnt sich daran. Nur mal so zur groben Erklaerung: unser Haus, wie auch viele andere hier, steht auf Pfeilern. Das Fundament dieser besteht normalerweise aus….naja, vier Steinen die auf der Erde liegen. Kein Witz! Darauf dann wie im Bild unten zu sehen Holzbalken und Bretter.
Isolation ist groesstenteils nicht existent. Ich kann gerne mal berichten, wie kalt es in den Haeusern in Sydney im Winter ist
Wir haben zum Glueck ein Haus, bei dem die aussenmauern aus zwei Reihen Steinen, mit einem ca 10cm abstand dazwischen, besteht. An der besagten Stelle im Bad wurden Faserzementplatten an die Wand angebracht (geklebt?). Darauf dann 2 fach Waterproofing z.B. das hier>> und darauf die Fliesen.
Ich mache mich am Wochenende mal auf in den Baumarkt,…