Flightplan mit J. Foster

Hallo liebe wwler,

ich war gestern abend in „Flightplan“ mit Ms. Foster. Ich fand den Film durchschnittlich unterhaltsam und nicht besonders spannend, aber auch nicht langweilig. Ein Film, den man schauen kann, aber nicht gesehen haben muß. War jemand von euch schon drin und was meint ihr?

Beste Grüße,

Oliver Walter

(spoiler)
Hi,

ich war gestern abend in „Flightplan“ mit Ms. Foster. Ich fand
den Film durchschnittlich unterhaltsam und nicht besonders
spannend, aber auch nicht langweilig.

ja, dem stimme ich zu.

Was mich leider von der Handlung etwas abgelenkt hat war der konsequent umgesetzte Unrealismus :smile: Nahezu in jeder Szene waren ganz große Schnitzer. Angefangen das Stewardessen ganz sicher keine Stöckelschuhe tragen, SkyMarshalls ganz sicher nicht mit einer Pistole im Flugzeug rumfuchteln (wenn der Rumpf beschädigt würde könnten alle Pasagiere dran glauben), Sauerstoffmasken kein ausströmendes Gas verursachen und schon gar nicht wieder zurückgestopft werden können (das fand ich leider sehr lustig was nicht zur Stimmung passte :smile: ).

Auch das konsequente Handeln der Besatzung möglichst JEDEN Konflikt an Bord eskalieren zu lassen statt zu dämpfen, das sie bei der Flugzeugräumung ihr Gepäck mitnahmen, das der Kaptain stundenlang in der Kabine ist, das Jodie zum Schluß das Flugzeug sprengt und somit den besten Beweis ihrer Unschuld umbring uswusw…

Auch sehr lustig und damit unpassend zu Filmatmosphäre war die „Kabelszene“ als Jodie das Licht „ausschaltet“ sowie den beleuchteten Frachtraum und den OBERCOOLEN Flugrechner in der Avionikzentrale. Ich musste unweigerlich an HAL denken :wink:

Die Erklärung, dass Särge nicht durchleutet würde fand ich wenig schlüssig.

Okay, was ich sehr gut fand, war die Ungewissheit was denn nun die „Wahrheit“ ist. Die Erklärung mit den Wahnvorstellungen überzeugte mich. Das Herz an der Scheibe ließ mich nachdenken ob sie es selbst gemacht hat oder von der Tochter stammte. Auch war Foster oft überzeugend besorgt, wenn leider oft zu strukturiert. Das passte nicht ganz zu einer panischen Mutter.

Ebenfalls gut war jeglicher Verzicht auf Werbung im Film (heutzutage schon erwähnenswert), nicht mal der Flugzeugtyp war real wobei 474 schon nett war :wink:

Ein Film, den man
schauen kann, aber nicht gesehen haben muß.

Genau…

Klasse war die Psychologin :smile:)) Leider auch zum grinsen :wink:

Grüße,
J+

Hi,

Klasse war die Psychologin :smile:))

mein Kommentar dazu während des Films: „Die Psychologen kriegen immer die Sch…-Rollen.“

Gibt es überhaupt einen Film, in denen Psychologen realistisch dargestellt werden?

Grüße,

Oliver Walter

Hollywood 2 glatt 2 verkerht
Hallo mal…
Als angehender Drehbuchautor… ich hab da einiges in der Lade… - und ich hab den Film nicht gesehen - denke ich mal:
Die arme Judy findet ihr Kind nicht. Ihr wird auch nicht geglaubt, weil sie wahrscheinlich an irgendwas leidet. Wahrscheinlich eine Psychophatin oder so was in der Art.
Aber am Schluss gelingt es ihr sicher ihr armes Kind, obwohl die halbe Stadt um sie herum explodiert in die Arme zu nehmen und zu retten und da haben wir dann wieder das totale Happy End.
Ich schau mir solche Hollywood Ka**** bewusst nicht an, weil da alles 2 Glatt 2 Verkeht (wie bei einem Strickmuster) abläuft und ich es irgendwie satt habe, das Ende schon im Voraus zu wissen.
Wirklich gute Filme, die überraschend sind, gibt es eigentlich selten bis gar nie. Der letzte wirklich überraschende Film war: Password Swordfish.
Aber seither nix. Kein Wunder das Hollywood über rote Zahlen klagt.

(und Michael N. was meinst du dazu *gg* in netter Anlehnung an einen Freund. http://www.filmscript.at)

Lg
Manfred

PW Swordfish
hallo,
und da haben die auch verschiedene Enden gedreht. (gibt´s auf DVD als Bonus).
Andreas

selten bis gar nie. Der letzte wirklich überraschende Film
war: Password Swordfish.

Hallo, Manfred

Die arme Judy findet ihr Kind nicht.

Den Vornamen von Ms. Foster sollte man schon drauf haben, wenn man mitreden will.

Grüße,

Oliver Walter

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Was mich leider von der Handlung etwas abgelenkt hat war der
konsequent umgesetzte Unrealismus :smile: Nahezu in jeder Szene
waren ganz große Schnitzer.

„Ich sollte Fragen zu „Flightplan“ stellen. Ich wies vorsichtig auf ein Detail hin, das mir unrealistisch erschien, da brach Jodie in hohes Gelächter aus: ‚Also wenn man mal anfängt nachzudenken, gibt’s in dem Film eine ganze Menge, das nicht aufgeht.‘ Es sei eben eine überhöhte Realität, die da gezeigt werde.“ FAZ am Sonntag 23.10.05

Gruß,
Alex’

Wer ist Judy: Judy war der Affe bei Daktari.
Und:
Alicia Christian Foster, von ihren drei Geschwistern schlicht „Jodie“ genannt, wird sicher nichts dagegen haben, wenn man ihren Vornamen in einem deutschen Forum - in Anspielung auf oben - mal etwas anders schreibt.
Und: Ich bin gewissermaßen froh, dass ich nicht wirklich davon abhängig bin, irgendwo mitreden zu dürfen.
Insbesondere deshalb, weil ich schon weiß, wovon ich rede. Gerade in dieser Unterrubrik des Forums.

Lg
Manfred

Hallo, Manfred

Die arme Judy findet ihr Kind nicht.

Den Vornamen von Ms. Foster sollte man schon drauf haben, wenn
man mitreden will.

Grüße,

Oliver Walter

2 „Gefällt mir“

Hi,

‚Also wenn man mal
anfängt nachzudenken, gibt’s in dem Film eine ganze Menge, das
nicht aufgeht.‘

Naja :wink:
Film ist Film, aber wie gesagt: mir fielen die Fehler derart auf, dass mich das von der Handlung ablenkte.

Viele Grüße,
J+