die Ausgangssituation ist eigentlich sehr einfach: eine 12V / 20W Halogenlampe soll flimmerfrei gedimmt werden. Allerdings nicht flimmerfrei für das menschliche Auge sondern flimmerfrei für eine 200Hz Kamera.
Wie realisiert man sowas mit möglichst wenig Aufwand? Ich würde spontan zu einem Labornetzteil greifen. Gibt es da besseres?
Danach brauche ich das gleiche nochmal für eine 150 W 230 V Halogenlampe. Hier hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Die vorhandenen Labornetzteil machen maximal 24V und 50W. Eines mit erweiterem Spannungsbereich und entsprechender Leistung erscheint mir recht teuer für die Aufgabe.
Von mir realisiert wird nur die 12V Variante. Für die 230V brauche ich nur eine Teileleiste zum Budget plannen … ein Richtwert für die Kosten würde mir auch schon helfen.
In wieviel Stufen dimmbar?
Da du für eine Filmkamera schreibst und ich jetzt nicht hoffe
dass es sich um einen Langzeitversuch handelt:
Schalte Hochlastwiderstände in Reihe. So 2-Ohm-Teile oder so,
10-20 Stück, einzeln schaltbar.
Die andere Methode wäre ein Trenn-Stelltrafo. Gibts in der Bucht für
70-100 Euro gebraucht.
Damit regelst du direkt die Wechselspannung. Damit es nun nichmehr
flimmert, musst du die Wechselspannung mittels Brückengleichrichter
und Siebelkos in eine halbwegs brummfreie Gleichspannung überführen.
Den Trafo für die 12V hängst du direkt an den Stelltrafo, dann mit
gleicher Schaltung die 12 Volt sieben und gleichrichten.
Die erforderlichen Bauteile kosten beim C vielleicht 15 Euro.
Und du kannst alles stufenlos dimmen .
Mein Vorschlag .
Gruss
Derzeit würden 5-7 Stufen reichen. Allerdings hat die unterste Stufe auch etwa 70% des maximalen Lichtstroms. Mehr muss es nicht sein, ich kann ja immernoch eine schwächere Lampe einbauen.
Da du für eine Filmkamera schreibst und ich jetzt nicht hoffe
dass es sich um einen Langzeitversuch handelt:
… das läuft meistens Tage, teilweise Wochen …
Schalte Hochlastwiderstände in Reihe. So 2-Ohm-Teile oder so,
10-20 Stück, einzeln schaltbar.
Wäre ein Weg, der Energieverbrauch der Lampe spielt insgesamt keine Rolle. Ob ich die Leistung jetzt an Widerständen verballer oder nicht …
Die andere Methode wäre ein Trenn-Stelltrafo. Gibts in der
Bucht für 70-100 Euro gebraucht.
Damit regelst du direkt die Wechselspannung. Damit es nun
nichmehr
flimmert, musst du die Wechselspannung mittels
Brückengleichrichter
und Siebelkos in eine halbwegs brummfreie Gleichspannung
überführen.
Was bei der grossen 230V Lampe wahrscheinlich Ärger mit dem Einschaltstrom geben wird, oder? Die Elkos müssten ja schon einiges an Energie zwischenspeichern und wären bei jedem Start komplett leer…
Den Trafo für die 12V hängst du direkt an den Stelltrafo, dann
mit
gleicher Schaltung die 12 Volt sieben und gleichrichten.
Muss erstmal einen klassischen Trafo kaufen. Die Labornetzteile werden mir bei 200 - 180V was husten.
Die erforderlichen Bauteile kosten beim C vielleicht 15 Euro.
Welche Elkos in welcher Stärke würdest du für die 20W / 12V verbauen?
die Ausgangssituation ist eigentlich sehr einfach: eine 12V /
20W Halogenlampe soll flimmerfrei gedimmt werden. Allerdings
nicht flimmerfrei für das menschliche Auge sondern flimmerfrei
für eine 200Hz Kamera.
Eine Glühlampe recht träge und das Flimmern wird im Normalfall kaum
wahrzunehmen sein.
Wie stabil muß den die Lichtquelle sein?
Wie realisiert man sowas mit möglichst wenig Aufwand? Ich
würde spontan zu einem Labornetzteil greifen. Gibt es da besseres?
Das wäre zumindest eine einfache und sehr zuverlässige Lösung.
Danach brauche ich das gleiche nochmal für eine 150 W 230 V Halogenlampe.
Gibt auch Netzteile für höhere Spannungen (z.B. 250V oder 300V)
Die angesprochene Varianten Stelltrafo mit gleichgerichteter und
geglätteter Spannung geht natürlich auch. Das sollte aber ein
Elektriker Installieren.
Hier hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Die
vorhandenen Labornetzteil machen maximal 24V und 50W. Eines
mit erweiterem Spannungsbereich und entsprechender Leistung
erscheint mir recht teuer für die Aufgabe.
Ja, für umsonst gibt es das sicher nicht.
Gruß Uwi
Eine Glühlampe recht träge und das Flimmern wird im Normalfall
kaum wahrzunehmen sein.
Die Kamera hat 5 µs Verschlusszeit und sieht im Moment maximal 15-20% Unterschied in der Helligkeit zwischen 2 aufeinander folgenden Bildern (typisch 10-15%)(Betrieb mit Wechselspannung an einem Anschnitt-Dimmer auf 80%). Das ist ungünstig weil die 200Hz nicht auf die 50Hz des Netzstrom syncronisiert sind und ich deshalb beim Bildauswerten etwas raten muss.
Wie stabil muß den die Lichtquelle sein?
Unter 2% wäre sehr schön, unter 5% akzeptabel. Ich schätze das ist zur Not mit einem Labornetzteil bei der kleinen Lampe machbar, hatte aber noch keine Zeit es zu testen.
Danach brauche ich das gleiche nochmal für eine 150 W 230 V Halogenlampe.
Gibt auch Netzteile für höhere Spannungen (z.B. 250V oder
300V)
Jo, ich kenn auch die dazu passenden Preise und weiss nicht wie stabil die laufen unter Last laufen werden.
Die angesprochene Varianten Stelltrafo mit gleichgerichteter
und
geglätteter Spannung geht natürlich auch. Das sollte aber ein
Elektriker Installieren.
Ich muss es nur grob planen können. Bauen tut das ein anderer falls der 12V Aufbau reibungslos klappt. Was noch fraglich ist (nicht nur wegen dem Flimmern).
Unter 2% wäre sehr schön, unter 5% akzeptabel. Ich schätze das
ist zur Not mit einem Labornetzteil bei der kleinen Lampe
machbar, hatte aber noch keine Zeit es zu testen.
Ja, das sollte zumindest kurzzeitig allemal deutlich stabiler möglich sein.
Mit Gleichspannung betrieben, wird die Lampe natürlich überhaupt nicht
mehr flackern.
Danach brauche ich das gleiche nochmal für eine 150 W 230 V Halogenlampe.
Gibt auch Netzteile für höhere Spannungen (z.B. 250V oder
300V)
Jo, ich kenn auch die dazu passenden Preise und weiss nicht
wie stabil die laufen unter Last laufen werden.
Na wenn die elektronisch stabilisiert sind, dann laufen die natürlich
auch sehr stabil (bis auf wenige mV). Steht im Datenblatt.
Die angesprochene Varianten Stelltrafo mit gleichgerichteter
und geglätteter Spannung geht natürlich auch. Das sollte aber ein
Elektriker Installieren.
Ich muss es nur grob planen können. Bauen tut das ein anderer
falls der 12V Aufbau reibungslos klappt. Was noch fraglich ist
(nicht nur wegen dem Flimmern).
Muß es denn Glühampe sein?
Falls dir absolute Helligkeit auch über längere Zeit (Minuten-Stunden-Tage)
nötig ist, weil die Drift durch Temperatur, Alterung und sonstige Einflüsse
eine Rolle spielen sollte, dann kann die Lampe auch per Monitorkanal
(Photosensor) geregelt werden.
Prinzipiell geht das dann natürlich auch mit Netzspannung bzw.
Gleichspannung bis 300V auf verschiedene Weise.
Auch Regelung per Stromquelle ist möglich oder ganz trivial per
Vorwiderstand an einer DC-Festspannungquelle.
Was das im Endeffekt kostet, kommt sehr auf das Konzept und
die Eigenleistung an, die ihr dazu leisten wollt/könnt.
Gruß Uwi
Ich muss es nur grob planen können. Bauen tut das ein anderer
falls der 12V Aufbau reibungslos klappt. Was noch fraglich ist
(nicht nur wegen dem Flimmern).
Muß es denn Glühampe sein?
Es muss warm und hell werden. Ausserdem soll es nicht zu gross sein (du kennst die normalen Halogen-stäbe? Das wäre maximum was den Platz angeht…).
Falls dir absolute Helligkeit auch über längere Zeit
(Minuten-Stunden-Tage)
nötig ist, weil die Drift durch Temperatur, Alterung und
sonstige Einflüsse
eine Rolle spielen sollte, dann kann die Lampe auch per
Monitorkanal
(Photosensor) geregelt werden.
Nee, nicht nötig. Es darf nur nicht flimmern. Ein Drift von 10% pro Tag ist OK, das wird eh von Hand nachgestellt.
Was das im Endeffekt kostet, kommt sehr auf das Konzept und
die Eigenleistung an, die ihr dazu leisten wollt/könnt.
Ich habs jetzt mal die 12V Variante an einem Labornetzteil 24 Stunden laufen lassen: Geht problemlos.
Ich schreib ins Lastenheft für die grosse Version eine regelbare Gleichspannungsquelle und rechne mit einem passenden Labornetzteil. Mal kucken was das Budget darauf anwortet …