ich habe momentan schätzungsweise 40 flohstiche am ganzen körper, vor allem an den fußgelenken, die sehen aus wie schlachtfelder. aber auch an den oberschenkeln, armen und sogar schon am hals.und das ganze juckt höllischst.vom aufkratzen hab ich auch shocn ziemlich viele narben…hab heute shcon 5 flöhe getötet. die flöhe kommen von unserer katze, befallen aber komischerweise nur mihc in unserer familie. meine mutter will im laufe der tage flohmittel für die katze holen von daher hoffe ich, dass das bald aufhört. aber was kann ich jetzt gegen das jucken tun, und dass diese viehcher nichmerh an mich gehen? habs schon mit lavendelöl und anderen verscuht, hab viel knoblauch und zwiebeln gegessen damit sie mein blut nichmehr so mögen… aber das hilft alles nichts…
wer was weiss, bitte schnell anworten… da wird man ja zum hirsch…
danke!
Ihr müßt die Katze ausquartieren, wenn ihr das Flohmitteln an ihr anwendet, denn die Flöhe verlassen fluchtartig ihr Wirtstier
und steigen auf andere " Anbieter " um , oder setzten sich vorübergehend in Möbel , um bei erster sich bietender Gelegenheit wieder Angriffe
auf Warmblüter zu starten.
Den Juckreiz mildern kannst Du mit Fenistilsalbe .
Flöhe lassen sich leider kaum vom Angriff abhalten,
was etwas nützen würde , ist leider auch für menschliche Haut schädlich.
Puder, Halsbänder u.ä. vertreiben die Flöhe lediglich von der Katze.
Obwohl Flöhe, die auf der Katze leben, nur ausnahmsweise auf den Menschen gehen, würdest du vermutlich dann umso mehr „belästigt“ werden.
Behandle deine Katze mit einem Flohmittel, das keine repellente (vertreibende) Wirkung hat. Geeignet sind z.B. ‚Advantage‘ oder ‚Frontline‘ (-> Tierarzt oder Apotheke). Nach 3-4 Wochen sollte die Behandlung unbedingt wiederholt werden, um den gesamten Nachwuchs aus bereits gelegten Eiern zu erfassen.
Wichtig ist, dass du die nun behandelte Katze weiterhin in alle Räume lässt, damit sie die Flöhe „anlockt“ und dadurch eliminiert.
Dich selbst kannst du vorübergehend mit Mitteln wie z.B. ‚Autan‘ schützen. Vor Umgebungsbehandlungen rate ich ab, da man dabei selbst unnötigerweise mit insektiziden Wirkstoffen kontaminiert wird.
Gegen den akuten Juckreiz gibt es lindernde Insektenstichsalben in der Apotheke, im Zweifelsfall weiß der Hautarzt Bescheid.
hier wurde ziemlich viel Halbwahres vorgeschlagen.
Um die Epidemie in den Griff zu bekommen, sollte man den Zyklus der Flöhe kennen.
Die Flöhe leben auf der Katze und tun sich dort am Blut gütlich. Sie legen dort ihre Eier ab. Die Eier fallen aus dem Fell überall dorthin wo die Katze sich üblicherweise bewegt (folglich ist eure Wohnung voller Floheier). Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich von organischen Substanzen in ihrer Umgebung ernähren (Hautschuppen, Essensreste etc.) Die Larven verpuppen sich. Nach einiger Reifezeit ist der Floh entwickelt. Als Schlüpfimpuls kann ein stärkerer Luftzug und Erschütterung des Bodens durch das Opfer dienen. Der Floh schlüpft aus der Puppenhaut und springt das Opfer an (das geht in Sekundenbruchteilen). Der gesamte Entwicklungsprozess dauert wenige Wochen bis mehrere Monate je nach Umgebungsbedingungen (in der Wohnung eher kürzer, weil feucht-warm).
Zur Bekämpfung:
Um die erwachsenen Flöhe zu bekämpfen nimmst du das empfohlene Frontline, welches die auf der Katze lebenden Flöhe abtötet (Tropfen für den Nacken).
Zusätzlich solltest du Program (Tabletten / Paste) der Katze geben. Das darin enthaltene Lufenuron wird im Blutstrom der Katze verteilt und von den erwachsenen Flöhen beim Saugen aufgenommen. Der Wirkstoff verhindert die Chitinsynthese, so dass sich aus allen folgenden Eiern keine Larven mehr entwickeln können. Da die Chitinsynthese bei Säugetieren keinerlei Bedeutung hat, ist Program sehr gut verträglich und auch vorbeugend dauerhaft anwendbar (selbstverständlich solltest du vor Anwendung der Mittel die Packungsbeilage lesen und im Zweifel den Tierarzt um Rat fragen).
Um die Wohnung sauber zu bekommen, solltest du mindestens 4 Wochen lang täglich die gesamte (!) Wohnung saugen, inklusive aller Liegeplätze der Katze. Das Vibrieren und Saugen des Staubsaugers veranlasst die reifen Flöhe zum Schlüpfen und schwupp- sind sie eingesaugt. In den Staubseugerbeutel kannst du vorher ein kleingeschnittenes Flohhalsband reintun um die Flöhe abzutöten.
Wichtig ist, die Maßnahmen konsequent durchzuführen. Lieber einmal richtig und Ruhe ist, als ständig halbe Sache machen.
…
Zusätzlich solltest du Program (Tabletten / Paste) der Katze
geben. Das darin enthaltene Lufenuron wird im Blutstrom der
Katze verteilt und von den erwachsenen Flöhen beim Saugen
aufgenommen. Der Wirkstoff verhindert die Chitinsynthese, so
dass sich aus allen folgenden Eiern keine Larven mehr
entwickeln können. Da die Chitinsynthese bei Säugetieren
keinerlei Bedeutung hat, ist Program sehr gut verträglich und
auch vorbeugend dauerhaft anwendbar (selbstverständlich
solltest du vor Anwendung der Mittel die Packungsbeilage lesen
und im Zweifel den Tierarzt um Rat fragen).
eine Lufenuronbehandlung bei bestehendem Befall halte ich für überflüssig. Ist die Katze mit den entsprechenden Mitteln behandelt, sterben vorhandene Flöhe alleine durch den „Toucheffekt“ innerhalb kurzer Zeit ab und kommen nicht mehr zur Eiablage. Schon dadurch ist der Entwicklungszyklus der Flohpopulation unterbrochen und eine zusätzliche „Kastration“ der Flöhe nicht mehr erforderlich.
Flohhalsbänder würde ich nicht in den Staubsaugerbeutel geben, da dadurch die Raumluft unnötigerweise mit Insektiziden kontaminiert wird - lieber den Beutel in der Gefriertruhe zwischenlagern, oder außer Haus entsorgen.
normalerweise würde ich, wenn ich ehrlich bin, als ehem. Dosenöffner einiger Miezen ganz anders handeln, nämlich weg mit den Flöhen so schnell wie möglich und dabei auch zur Not (wenn keine trächtig wäre)zur chemischen Keule greifen, aber ich denke Johnny hat recht, mit beiden Artikeln die er gepostet hat…aber das da gefällt mir dennoch nicht ganz:
Vor Umgebungsbehandlungen rate ich ab, da man dabei selbst unnötigerweise mit insektiziden Wirkstoffen kontaminiert wird.
Zumindest gründlich absaugen würde ich die Umgebung schon, und alles was waschbar ist so heiss wie möglich waschen. Staubsaugerbeutel nach dem Saugen wegwerfen.
Vor Umgebungsbehandlungen rate ich ab, da man dabei selbst unnötigerweise mit insektiziden Wirkstoffen kontaminiert wird.
Zumindest gründlich absaugen würde ich die Umgebung schon, und
alles was waschbar ist so heiss wie möglich waschen.
Staubsaugerbeutel nach dem Saugen wegwerfen.
ich meinte mit „Umgebungsbehandlungen“ schon den Einsatz von Insektiziden, insbesondere permethrinhaltiger Mittel.
Waschen und Saugen ist immer gut - und lenkt vom eigenen, oft psychosomatischen, Juckreiz ab .
ich meinte mit „Umgebungsbehandlungen“ schon den Einsatz von
Insektiziden, insbesondere permethrinhaltiger Mittel.
Ich weiss, ich weiss, aber man hätte es unter gewissen Umständen eventuell beim Schnelllesen schon falsch verstehen können *fg* und da ich meine Flohophobie habe husten hören, dachte ich mir, ich schreibs halt dazu
(Ich reagiere übrigens ganz schlimm auf Permethrinzeugs…)
Waschen und Saugen ist immer gut - und lenkt vom eigenen, oft
psychosomatischen, Juckreiz ab .
eine Lufenuronbehandlung bei bestehendem Befall halte ich für
überflüssig. Ist die Katze mit den entsprechenden Mitteln
behandelt, sterben vorhandene Flöhe alleine durch den
„Toucheffekt“ innerhalb kurzer Zeit ab und kommen nicht mehr
zur Eiablage. Schon dadurch ist der Entwicklungszyklus der
Flohpopulation unterbrochen und eine zusätzliche „Kastration“
der Flöhe nicht mehr erforderlich.
du hast natürlich recht. Wenn alle Flöhe durch das Kontaktmittel abgetötet werden und wenn das Kontaktmittel lange genug wirkt um auch die in den nächsten Wochen aus der Umgebung hinzugekommenen Flöhe abzutöten und wenn das intensive Staubsaugen die Umgebung von allen Flohlarven befreit, dann ist es überflüssig.
Wenn das nicht so ist, hat man halt Pech gehabt. Die Sache beginnt von neuem. Es sei denn, man gibt anschließend vorbeugend Lufenuron. Und wenn man das macht, kann man auch gleich damit beginnen. Zumal nach meinen Recherchen Lufenuron praktisch von allen Katzen problemlos vertragen wird. Da die Kontaktmittel etwas problematischer sind, halte ich sie für die vorbeugende Behandlung weniger geeignet.
Ich habe auch in anderen Foren von genug Fällen gelesen, in denen trotz Behandlung mit Fipronil die Flohinvasion nicht in den Griff zu bekommen war. Bevor ich also mehrfach versuche halbherzig mit Kontaktmitteln der Invasion Herr zu werden und damit die Katze immer und immer wieder mit diesem Mittel behandle, mache ich einmal eine richtige Rundumbehandlung und dann ist Ruhe.
Wie gesagt greift Lufenuron beim Floh in einen Mechanismus ein, der bei Säugetieren überhaupt nicht vorhanden ist. Die anderen Mittel wie Fipronil oder gar Pyrethroide sind da bedenklicher, da es sich um Nervengifte handelt. Sie sind also wirklich nur was für die akute Behandlung.
Flohhalsbänder würde ich nicht in den Staubsaugerbeutel geben,
da dadurch die Raumluft unnötigerweise mit Insektiziden
kontaminiert wird - lieber den Beutel in der Gefriertruhe
zwischenlagern, oder außer Haus entsorgen.
das stimmt. Habe ich nicht bedacht. Aus dem gleichen Grund sollte man ja auch vom Flohpudern und entsprechenden Umgebungssprays Abstand nehmen.