Fluch der Karibik

Tagchen,
das war jetzt ein Scherz, oder?? Wenn du den ersten Teil gesehen hast,
dann sollte dir der Typ von der Treppe durchaus bekannt vorkommen, da
er im ersten Teil doch so „ab und zu“ auftauchte!
Es war der „Geisterkapitän“ der Black Pearl, der eigentlich von Johnny
Depp getötet wurde!

LG
Marisa

das war jetzt ein Scherz, oder?? Wenn du den ersten Teil
gesehen hast,
dann sollte dir der Typ von der Treppe durchaus bekannt
vorkommen, da
er im ersten Teil doch so „ab und zu“ auftauchte!
Es war der „Geisterkapitän“ der Black Pearl, der eigentlich
von Johnny
Depp getötet wurde!

Uups… *schäm* Naja, ist lange her, dass ich den Film gesehen habe. Aber danke für die Info! :smile:

Hallo,

ich beschwer mich zwar nicht über den Kommerz, aber über die
Finanzierung unkommerzieller Produktionen würd ich gern mehr
erfahren.

vorab: unkommerzielle Filme gibt es nicht, es geht immer auch um den finanziellen Erfolg - wenn man mal von einigen wenigen Spaßprojekten absieht.

Von den Studios über die Schauspieler, Produktionsgesellschaften und Vertriebe bis hin zu den Kinos ist jeder an einem finanziellen Erfolg eines Films interessiert. Man kann sich nur erlauben, hin und wieder mal einen künstlerisch oder inhaltlich einen etwas anspruchsvolleren Film zu drehen, produzieren, vertreiben, aufzuführen usw., wenn man hin und wieder mal einen Kracher landet. Da man auch bei den teureren Produktionen nicht sicher im voraus sagen kann, welcher ein großer Erfolg wird, muß eine Minderheit an großen Erfolgen den ganzen Rest mitfinanzieren (ähnlich übrigens wie in der Pharmaindustrie).

Alle, die an der Herstellung und Vermarktung von Filmen beteiligt sind, müssen nicht nur kostendeckend arbeiten sondern mit Gewinn. Aus diesem Grunde muß es die Riesenmegakrachererfolge geben, weil man mit den meisten (ob teuer oder billig produziert) Filmen eben keinen Gewinn erzielt oder sogar Verluste macht.

Ohne jetzt auf die Details von Filmfinanzierungen eingehen zu wollen, sind diese wirtschaftlichen Interessen ein Grund dafür, daß in Deutschland vergleichsweise wenige Kinofilme produziert werden und daß diese darüber hinaus tendenziell weniger aufwendig und erfolgreich sind als Filme aus den USA.

Während man dort eine Masse von Filmen mit hohem Risiko produziert, werden hierzulande Filme primär mit Fördergeldern produziert. Das wirtschaftliche Risiko ist mangels selbst investierten Geldes relativ gering, so daß a) das Budget durch die Höhe der Fördermittel beschränkt wird und b) das finanzielle Risiko der Beteiligten relativ stark begrenzt ist, was der Leistung nicht unbedingt förderlich ist.

Gruß,
Christian

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Ach ja? Das ist mir neu. Könntest du die Szene kurz erzählen und mich
aufklären? Das wär nett.

Gruß, Seraphim

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Hallo,

hat eigentlich auch noch jemand anderes den Eindruck, dass da
an vielen Stellen das Computerspiel „The Secret of Monkey
Island“ (MI) durchscheint?

Ein trotteliger Pirat. Geisterpirat LeChuck mit immer wehendem
Bart. Die Geschichte mit dem Schlüssel, dem man ihm abnehmen
muss. Ein ungewöhnlicher Kompass (damals der Schrumpfkopf
eines Navigators). Viele Einstellungen auf dem Geisterschiff
ähneln stark den Zeichentrickdarstellungen aus MI, nämlich
denen auf dem Schiff und in LeChucks Festung.

Ich hatte regelrechte DejaVu’s.
Gruß
Anja

Ja genau, ging mir auch so. Oder die Szene als die beiden Typen Jacks Hut aus
dem Ozean fischen und kurz darauf erwischt es sie. Die gabs so ähnlich auch in
Monkey Island 3 als zwei Matrosen LeChucks Stiefel aus dem Meer holen und er
übernimmt dann ihr Schiff und macht sie zu Geisterpiraten. Ich find auch der
ganze Humor erinnert sehr an Monkey Islan. Ein Auftritt der tödlichen
Piranha-Pudel wäre echt die Kröhnung :smile:

Gruß, Seraphim

Und wer sich über den Kommerz aufregt, sollte sich darüber im
Klaren sein, daß mit derartigen Filmen auch die kleineren
Produktionen finanziert werden.

ich beschwer mich zwar nicht über den Kommerz, aber über die
Finanzierung unkommerzieller Produktionen würd ich gern mehr
erfahren.

vorab: unkommerzielle Filme gibt es nicht, es geht immer auch
um den finanziellen Erfolg - wenn man mal von einigen wenigen
Spaßprojekten absieht.

Oh, da hatte ich wohl deine Wortwahl etwas vorschnell umformuliert. Ich vergesse auch immer, dass eine nicht 100%ig duchdachte Wortwahl schnell mal auf der Goldwaage landet.
Kommt sicher immer wieder mal vor. :wink:

Danke auf jeden Fall für die restlichen Infos zu den Finanzierungsideen. Ich nehm’s mal so mit.

Dass Filme aus D-Land i.d.R. weniger aufwändig produziert werden, stört mich persönlich nicht so. Ich finde das Finanzierungskonzept mit Filmstiftungen&Co hier gar nicht so übel. Vielleicht konzentriert man sich deshalb beim Filmemachen mehr auf das eigentliche Erzählen einer Geschichte. Zumindest verliere ich mich in manch europäischer Kleinproduktion viel besser als in den meisten glatt geleckten Wuchtbildern aus Hollywood.

Es stimmt… Man sieht vielleicht den qualitativen Unterschied im Material. Der wird aber oft durch den qualitativen Unterschied im Können des Filmteams ausgeglichen - meiner bescheidenen Meinung nach.
Und ich meine hier nicht unbedingt ALLE deutschen Filme und vielleicht nicht mal die schon eher teureren, sondern durchaus auch ein paar der richtig preiswerten Streifen, die selbst im Programmkino nur einige Tage zu sehen sind, weil es so wenige Kopien gibt. :smile:

Gruß
Anja

Von den Studios über die Schauspieler,
Produktionsgesellschaften und Vertriebe bis hin zu den Kinos
ist jeder an einem finanziellen Erfolg eines Films
interessiert. Man kann sich nur erlauben, hin und wieder mal
einen künstlerisch oder inhaltlich einen etwas
anspruchsvolleren Film zu drehen, produzieren, vertreiben,
aufzuführen usw., wenn man hin und wieder mal einen Kracher
landet. Da man auch bei den teureren Produktionen nicht sicher
im voraus sagen kann, welcher ein großer Erfolg wird, muß eine
Minderheit an großen Erfolgen den ganzen Rest mitfinanzieren
(ähnlich übrigens wie in der Pharmaindustrie).

Alle, die an der Herstellung und Vermarktung von Filmen
beteiligt sind, müssen nicht nur kostendeckend arbeiten
sondern mit Gewinn. Aus diesem Grunde muß es die
Riesenmegakrachererfolge geben, weil man mit den meisten (ob
teuer oder billig produziert) Filmen eben keinen Gewinn
erzielt oder sogar Verluste macht.

Ohne jetzt auf die Details von Filmfinanzierungen eingehen zu
wollen, sind diese wirtschaftlichen Interessen ein Grund
dafür, daß in Deutschland vergleichsweise wenige Kinofilme
produziert werden und daß diese darüber hinaus tendenziell
weniger aufwendig und erfolgreich sind als Filme aus den USA.

Während man dort eine Masse von Filmen mit hohem Risiko
produziert, werden hierzulande Filme primär mit Fördergeldern
produziert. Das wirtschaftliche Risiko ist mangels selbst
investierten Geldes relativ gering, so daß a) das Budget durch
die Höhe der Fördermittel beschränkt wird und b) das
finanzielle Risiko der Beteiligten relativ stark begrenzt ist,
was der Leistung nicht unbedingt förderlich ist.

Gruß,
Christian

Hmm, oder es ist einfach so, dass den super kreativen Köpfen im Drehbuchteam nicht viel mehr einfiel als der klassische Piratenabenteuer-Krams. Sind halt alles Klassiker. Piraten, Schatzkisten, Ungeheuer…
Ich jedenfalls fand den Film nicht so toll. Hatte das Gefühl, mal wieder einen Filmbausatzfilm geschaut zu haben und war daher doch etwas enttäuscht. Wahrscheinlich hat der Produzent ständig verlangt, noch mehr Clichés einzubringen, damit er eben dieser Hit wird, von dem ihr Spracht. (Im Übrigen ist es in Hollywood etwa so, dass von 10 Filmen gerade 2 den Break-Even und nur einer den Millionenerfolg schafft!)
Schließlich war einfach scheinbar alles Gute aus dem ersten Teil, hoffend, dass es reicht, wenn genug Slapstick hinzugefügt wird, übernommen.
Naja, über Geschmack lässt sich wohl nicht streiten.

Da kommt mir grade ne Frage:
Weiß jemand noch den genauen Wortlaut von der Szene mit Elizabeth und Sparrow:

ELizabeth: Kennt ihr nicht diese Momente, in denen ihr einfach nur das Richtige tun müsst?
Sparrow:open_mouth:h ich liebe sie. Ich liebe es ihnen zuzuwinken, während sie vorbeiziehen

Den Spruch will ich in meine Signatur für andere Foren aufnemen(wobei Signaturen noch das sind, was wer-weiss-was.de noch fehlt)

Ja, hm, aber wo ist dieses Ende aufklärend?
Das konnte man sich doch schon denken, als Sparrow wieder ins Boot
stieg, und die Inselmeute hinter dem Hund herrannte statt hinter
Johnny/ Jackie.

Da bin ich ja nun doch froh, nix weiter verpasst zu haben.

Judy

Da hatte ich’s leichter. Hab FdK 1 auf DVD und kenn ihn von daher wesentlich besser als der Rest von euch, der den Film wahrscheinlich nur einmal im Kino angeschaut hat.

Ich fand den Film genial. Wenn man erst mal den Durchblick hat ist die Story eigentlich ganz gut.(war aber schon n bisschen peinlich, dass mitten im Film die Story nochmals erklärt werden musste, die Stelle wo norrington, Sparrow und Turner gegeneinander am Strand kämpfen mein ich)

Wer was nicht verstanden hat soll mich fragen.

Den Spruch will ich in meine Signatur für andere Foren
aufnemen(wobei Signaturen noch das sind, was wer-weiss-was.de
noch fehlt)

Klar, am besten noch mit animieren Avatar-Bilder neben dem Posting, oder?

Nee, ich hasse so was, links blinkt was, dann unten noch ein ne Grafik „Mein System“ mit Statistiken sowie immer wieder die gleichen Sprüche. Ergo muss muß man erst Tonnen anderer Informationen bewußt ignorieren, um an den Inhalt des Postings zu gelangen, einfach sinnlos.

Da kommt mir grade ne Frage:
Weiß jemand noch den genauen Wortlaut von der Szene mit
Elizabeth und Sparrow:

Elizabeth Swann: There will come a time when you’ll have the chance to do the right thing.

Jack Sparrow: I love those moments. I love to wave at them as they pass by.

[Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest/Quelle: http://www.imdb.com/title/tt0383574/quotes]

Grüße,

Anwar

Hmm, oder es ist einfach so, dass den super kreativen Köpfen
im Drehbuchteam nicht viel mehr einfiel als der klassische
Piratenabenteuer-Krams. Sind halt alles Klassiker. Piraten,
Schatzkisten, Ungeheuer…
Ich jedenfalls fand den Film nicht so toll. Hatte das Gefühl,
mal wieder einen Filmbausatzfilm geschaut zu haben und war
daher doch etwas enttäuscht. Wahrscheinlich hat der Produzent
ständig verlangt, noch mehr Clichés einzubringen, damit er
eben dieser Hit wird, von dem ihr Spracht. (Im Übrigen ist es
in Hollywood etwa so, dass von 10 Filmen gerade 2 den
Break-Even und nur einer den Millionenerfolg schafft!)
Schließlich war einfach scheinbar alles Gute aus dem ersten
Teil, hoffend, dass es reicht, wenn genug Slapstick
hinzugefügt wird, übernommen.

Es hat offensichtlich gereicht. FDK2 ist auf dem besten Wege, einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten zu werden. Bisher erreichte Titel: Erfolgreichstes erstes Wochenende in den USA, schnellstes Erreichen der 300 Mio. $-Marke.

Gruß,
Christian

Von daher war mir klar das der zweite auch noch nachm Abspann
was zeigt… aber auch ich hatte null Bock so lange zu warten

Ach ja? Das ist mir neu. Könntest du die Szene kurz erzählen
und mich
aufklären? Das wär nett.

Die Szene zeigt, wie nun der Hund vom Stamm als Gott verehrt wird.

Gruß,
Christian

nein, nur als Persönlichkeitsbeschreibung anhand eines bekannten Beispiels.
Außerdem nur als simple Textbotschaft. Wenn ich jedesmal extra gif animationen machen würde, wenn ich eine neue Sig nehmen würde, käm ich gar nicht mehr weg vom PC

(wenn du meinst das störe bei www könnte mans ja in profileinstellungen ignorieren lassen)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]