Flüssig-Folie

Hallo,kann sogen. Flüssig-Folie mit einem Pinsel aufgetragen
werden? Danke und Gruß

Nein!
Gern geschehen und Gruß

Hallo,kann sogen. Flüssig-Folie mit einem Pinsel aufgetragen
werden?

Hallo Jackson,

ja.

Siehe z.B. hier, links bei Verarbeitung nach 3 mal Scrollen:
http://www.teichbau-profi.de/208/teichfolie-6/teichf…

Gruß
Reinhard

Eine „Alternative Abdichtung“ („Flüssigfolie“) muss eine definierte Trockenfilmdicke aufweisen, damit sie die ihr angedachte Funktion erfüllen kann.
Mit „dem Pinsel“, so wie angefragt, ist dieser Effekt nicht zu erreichen. Im Rollverfahren dagegen schon …
-.-.-.-.-
Gruß: klaus

Eine „Alternative Abdichtung“ („Flüssigfolie“) muss eine
definierte Trockenfilmdicke aufweisen, damit sie die ihr
angedachte Funktion erfüllen kann.

Mit „dem Pinsel“, so wie angefragt, ist dieser Effekt nicht
zu erreichen. Im Rollverfahren dagegen schon …

Hallo Klaus,

ich hab weder so Zeugs schonmal aufgetragen noch kenne ich mich sonstwie damit aus.

„Trockenfilmdicke“ deute ich als die Dicke die die Folie hat wenn sie getrocknet ist.
In dem von mir gezeigten Link lese ich man kann laut Hersteller diese Flüssigfolie mit Allem Möglichen auftragen, Pinsel, Zahnspachtel.

Warum sollte also durch die Aufbringung des Zeugs durch durch den Hersteller auch extra erwähnte Werkzeuge die Funktion, also die Abdichtung, nicht mehr gegeben sein?

Gruß
Reinhard

Hallo Reinhard,
ich selbst bezeichne Alternative Abdichtungen nicht als „Zeugs“. Es sind Problemlöser, elastische Reaktionsharze, welche unbedingt in der geeigneten Dicke (das ist tatsächlich die Trockenfilmdicke) aufgetragen werden MÜSSEN.
Sind sie (auch stellenweise) zu dünn, können sie bei Beanspruchung versagen.
Deshab werden die Profiprodukte meist in 2-fachem Auftrag eingebracht und bestehen zudem aus 2 unterschiedlichen Farben (erster Auftrag ROT, zweiter dann WEIß, damit man bei rot-durchschimmernder Fläche sofort erkennt: zu dünn aufgebracht!).
Mit Pinseln kann ein gleichmäßiger Auftrag in der zu fordernden Dicke kaum bewerkstelligt werden. Mit der Auftragsrolle geht es zudem wesentlich schneller, komfortabler und - sicherer.
Anderes Beispiel „Wandputz“:
Man kann ihn am Mischort maschinell fertigen und im Blasverfahren per Schlauch auf die Wandfläche auftragen.
Oder man mischt ihn Eimerchen für Eimerchen und trägt diese Einzelmischungen über Baugerüste an den Ort des Auftrags, wo es händisch weiter verarbeitet wird.
Alles geht!
Also grundsätzlich auch der Auftrag einer Alternativen Abdichtung mit einem Pinsel.
-.-.-.-.-
Gruß: Klaus

Hallo Klaus,

ich selbst bezeichne Alternative Abdichtungen nicht als
„Zeugs“.

*lächel*, okay, das hat nur mit mir was zu tun, ich bezeichne vieles alles Zeugs oder Pampe :smile:
Darin liegt keinerlei (Ab)wertung des Produktes an sich. Aber richtig,. das kann ein Fremder ja gar nicht wissen, erahnen.

Es sind Problemlöser, elastische Reaktionsharze,
welche unbedingt in der geeigneten Dicke (das ist tatsächlich
die Trockenfilmdicke) aufgetragen werden MÜSSEN.

Das verstehe ich.

Sind sie (auch stellenweise) zu dünn, können sie bei
Beanspruchung versagen.

Ja, egal wie groß die Stelle, leck ist leck, die Stellengröße entscheidet dann nur noch um die Größe und Schnelligkeit des entstehenden Schadens.

Deshab werden die Profiprodukte meist in 2-fachem Auftrag
eingebracht und bestehen zudem aus 2 unterschiedlichen Farben
(erster Auftrag ROT, zweiter dann WEIß, damit man bei
rot-durchschimmernder Fläche sofort erkennt: zu dünn
aufgebracht!).

Interessant, geschickt gedacht, geplant. Da kommt mir glatt eine geniale Geschäftsidee, das umzusetzen beim Wand Anlegen, Man streicht einmalig die Wände mit einer weißen Grundierfarbe, die irgendwas enthält was bei bestimmtem Licht rot oder Schwarz leuchtet, außer es ist Farbe darüber.

Dann bringt man die zweite Farbschicht auf, leuchtet die Wäönde mit der Speziallampe an und schwupps weiß man wo man nicht deckend gerollt hat.
Sorry, ganz leicht OT geworden :smile:

Mit Pinseln kann ein gleichmäßiger Auftrag in der zu
fordernden Dicke kaum bewerkstelligt werden. Mit der
Auftragsrolle geht es zudem wesentlich schneller, komfortabler
und - sicherer.

Natürlich, bei großen Flächen ist Pnsel nur zweite Wahl. Zumindest wenn es auf die Oberflächenstruktur der entstanden Schicht nicht groß darauf ankommt wie sie aussieht.

Anderes Beispiel „Wandputz“:
Man kann ihn am Mischort maschinell fertigen und im
Blasverfahren per Schlauch auf die Wandfläche auftragen.
Oder man mischt ihn Eimerchen für Eimerchen und trägt diese
Einzelmischungen über Baugerüste an den Ort des Auftrags, wo
es händisch weiter verarbeitet wird.

Oja, ich kenne da sehr wohl die Unterschiede, war oft derjenige der die „Eimerchen“ schleppen mußte :frowning:

Also grundsätzlich auch der Auftrag einer Alternativen
Abdichtung mit einem Pinsel.

Das wollte ich wissen.
Ich habe die ganzen Tage über gedacht, warum sagt da Klaus kategorisch nein. Habe mir so gedacht, wenn die da Zahnspachtel zwar nicht grad empfehlen aber als zulässig erachten, muß die Flüssigfolie in dem Moment ja wohl so flüssig sein um die Zahnspuren auszunivellieren.

Oder man muß darüber mit einer Glattspachtel einem Abziehbrett o.ä. gehen.
Dann dachte ich mir, wenn man die Flüssigfolie an senkrechten Flächen aufbringt, darf sie ja auch nicht zu dünn sein, sonst müßte man da ja zigmal darüber gehen um eine Mindestdicke zu erreichen.

Danke für die Aufklärung, jetzt weiß ich was dein nein bedeutet.

Gruß
Reinhard

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Hallo Michael :smiley:

Definier mal „Flüssigfolie“.

Die Jungs hier reden von flüssiger Teichfolie. Ich verbinde mit Flüssigfolie die dicke, braune Pampe, mit der man Rigpsplatten im Nassbereich versiegelt, bevor man beispielsweise die Duschecke fliest.

Meinst du sowas?
Das kannst du sogar mit dem Tapezierquast an die Wand werfen - ich bezweifle, das Rollen hier Sinn macht, dafür ist das Zeug viel zu zäh . . .

lg, mabuse

Jackson6416 schrieb ganz klar von einer „Flüssigfolie".
Ob nun mit oder ohne Bindestrich geschrieben, das ist hier unbedeutend.
Nun antwortet „mabuse“ mit der Aufforderung, den Begriff „Flüssigfolie“ zu definieren und unterstellt, dass es sich (Zitat) der eigenen Meinung nach um eine dicke, braune Pampe handele, mit der man Rigpsplatten im Nassbereich versiegeln würde. Eine Versiegelung, das nur zur Information, ist keine Abdichtung.
Dass jedoch „Alternative Abdichtungen“, wie sie korrekt zu bezeichnen sind, nicht nur als streichfähige, teils zähelastische Massen, sondern vielmehr als roll- und streichfähige Flüssigkeiten gerade im privaten Badezimmer Einsatz finden, ist offenbar unbekannt.
Wir reden hier nicht von Bitumen-Dickbeschichtungen! Das ist nun etwas ganz anderes und wird auch nicht im Innenbereich angewendet.
Welche „Jungs“ (man bemerke: hier wird der Plural, das bedeutet Mehrzahl, angewendet) verwendeten den Begriff „Teichfolie“?
Es war nur ein einziger Link, ein Hinweis von Reinhard.
Was in der hier auslösenden Antwort („mabuse“) eingewendet wurde, ist leider wenig hilfreich und darf als „Halb- bis Nichtwissen“ bezeichnet werden.
Sinnvoller wäre es gewesen, die anderen, also restlichen Antworten auf die Eingangsfrage auch einmal ins Auge zu fassen.
Dann zumindest hätte auffallen müssen, dass „Alternative Abdichtungen“ (die übrigens in der DIN 18195 „Bauwerksabdichtungen“ verankert sind) gemeint sind. Und die sind eben nicht dickflüssig. Und eine „Pampe“ ist es schon einmal gar nicht!
Nicht einfach nur drauflos schreiben um des (eigenen) Schreibens Willen, sondern erst lesen/sich informieren und dann letztendlich überlegen! So wie Reinhard es beispielsweise praktizierte.
„Weniger ist mehr!“ Ein geflügeltes Wort.
Und: zur Nachahmung durchaus empfohlen.
-.-.-.-.-.-
Gruß: Klaus

Boah, ey . . .

Jackson6416 schrieb ganz klar von einer „Flüssigfolie". Ob nun mit oder ohne Bindestrich geschrieben, das ist hier unbedeutend.

Fein - geh mal in den Baumarkt.
Dort steht das Zeug im Regal mit der Verkehrsbezeichnung „Faust Flüssige Folie“

und unterstellt, dass es sich (Zitat) der eigenen Meinung nach um eine dicke, braune Pampe handele, mit der man Rigpsplatten im Nassbereich versiegeln würde. Eine Versiegelung, das nur zur Information, ist keine Abdichtung.

  1. Ich unterstelle nicht - ich hab das Zeug vor einem halben Jahr eimerweise verarbeitet.
  2. Das Zeug ist - in korrekter Dicke aufgetragen - absolut Wasserdicht. Weil ich bei sowas immer misstrauisch bin (ist ja jetzt mein Haus, das soll was halten), haben wir einfach mal einen Pappkarton damit von innen gestrichen und Wasser reingelassen. War auch nach einer Woche immer noch absolut dicht. Also schon was mehr als eine Versiegelung.

sondern vielmehr als roll- und streichfähige Flüssigkeiten gerade im privaten Badezimmer Einsatz finden, ist offenbar unbekannt.

Das Zeug was ich da verarbeitet habe, war zäh wie Gummi, das kriegst du mit keiner Rolle an die Wand.

Welche „Jungs“ (man bemerke: hier wird der Plural, das bedeutet Mehrzahl, angewendet) verwendeten den Begriff „Teichfolie“?

Einer, und auf dessen Postings haben die anderen geantwortet/erweitert.
Vieleicht ist das verwegen von mir, aber wenn man auf eine konkrete Antwort etwas dazu schreibt, dann geh ich schon davon aus, das sie sich auf die gleiche Produktgruppe beziehen.

Was in der hier auslösenden Antwort („mabuse“) eingewendet wurde, ist leider wenig hilfreich und darf als „Halb- bis Nichtwissen“ bezeichnet werden.
Sinnvoller wäre es gewesen, die anderen, also restlichen Antworten auf die Eingangsfrage auch einmal ins Auge zu fassen.

Herr im Himmel - was glaubst du wohl, warum ich mit der Frage nach der Definition angefangen habe?
Im Gegensatz zu deiner Meinung kann man unter „Flüssigfolie“ halt verschiedene Sachen verstehen.

Dann zumindest hätte auffallen müssen, dass „Alternative Abdichtungen“ (die übrigens in der DIN 18195 „Bauwerksabdichtungen“ verankert sind) gemeint sind.

Welchem Satz in Urspungsposting kannst dies denn entnehmen?
Sollte der Fragesteller irgendwas zur Außenabdichtung eines Bauwerk suchen, dann dürfte ihm schon nach dem zweiten Satz von mir klargeworden sein, das ich nicht das meine, was er sucht.

Nicht einfach nur drauflos schreiben um des (eigenen) Schreibens Willen, sondern erst lesen/sich informieren und dann letztendlich überlegen! So wie Reinhard es beispielsweise praktizierte.

Mit Gruß zurück - geh in den Baumarkt und und schau mal über deinen eigenen Tellerrand.

„Weniger ist mehr!“ Ein geflügeltes Wort.

Seh ich auch so.
Beiträge wie deiner hier nehmen mir jede Lust, hier überhaupt noch tätig zu sein. Viel rumgemaule, und selber keine Antwort für den Fragesteller.

Kein Gruß an den Troll,

mabuse