Als meine Frau gestern im Krankenhaus zu einer Blasenuntersuchung war, da sagte die aufnehmende Schwester was trinken sie täglich und meine Frau sagte Tee, Ingwerwasser, Kaffee und Mineralwasser, da sagte die Schwester Ingwerwasser, Tee, Kaffee zählt nicht zur Flüssigkeit. Das ist mir neu, da ja INgwer ,warmes Wasser und darin die Knolle und das soll keine Flüssigkeit sein? Wer weiß den wirklichen wissenschaftlichen Stand, was als Flüssigkeit zählt?
Gruß
,wilfried
Hallo wilfried,
es kann sein, dass die Schwester etwas anderes gemeint hat, als Ihr verstanden habt.
Tee und Kaffee enthalten Koffein und die wirken entwässernd. Dadurch geht etwas Flüssigkeit verloren. Dies kommt aber darauf an, wieviel man davon trinkt.
Ich weiß jetzt nicht, was die Wissenschaft dazu sagt, aber bis vor einiger Zeit war derren Aussage mal so.
Bei Ingwerwasser weiß ich es nicht.
Ich hoffe ich konnte dir helfen,
Philipp.
Hi,
Tee und Kaffee enthalten Koffein und die wirken entwässernd.
Dadurch geht etwas Flüssigkeit verloren. Dies kommt aber
darauf an, wieviel man davon trinkt.
Ich weiß jetzt nicht, was die Wissenschaft dazu sagt, aber bis
vor einiger Zeit war derren Aussage mal so.
Das war einmal. Heutzutage rechnet man Tee und Kaffee zur aufgenommenen Flüssigkeitsmenge dazu.
Gruß S
Moin,
da sagte die Schwester Ingwerwasser,
Tee, Kaffee zählt nicht zur Flüssigkeit.
kann es sein, daß die Dame schon ein älteres Semester war?
Das war nämlich früher eine gängige Meinung.
Wer weiß den wirklichen
wissenschaftlichen Stand, was als Flüssigkeit zählt?
Alles was Du trinkst und mit der Nahrung zu Dir nimmst. Die wassertreibende Wirkung von Kaffee und Tee bewirkt kein Austrocknen dees Körpers.
Gandalf
Hallo,
die Aussage von Gandalf stimmt. Es handelt sich um eine ältere Ansicht. Da Kaffee und Tee treibend wirken, geht ein Teil des darin enthaltenen Wasser wieder verloren, aber eben nicht alles.
Der beste Hinweis, ob man genug Wasser zu sich genommen hat, ist die Farbe des Urins: ist er sehr hell - also fast weiß mit einem nur leichten Stich ins gelbliche, hat man genügend getrunken. Je gelber, orangener oder gar bräunlicher er wird, umso mehr sollte man trinken bis er wieder ganz hell ist. Dunkler Urin zeugt also von Wassermangel!
Dabei zu bedenken ist, daß die Nieren viel Wasser brauchen, um ihre Entgiftungs-/Ausscheidungsfunktion richtig durchführen zu können. Auch die Harnröhre und Blase danken es, da sie dann besser und regelmäßiger durchgespült und gereinigt werden, also auch Bakterien z.B. schnell rausgeschafft werden und kaum eine Chance bekommen sich einzunisten.
Gruß,
p+p
Hi,
Der beste Hinweis, ob man genug Wasser zu sich genommen hat,
ist die Farbe des Urins: ist er sehr hell - also fast weiß mit
einem nur leichten Stich ins gelbliche, hat man genügend
getrunken. Je gelber, orangener oder gar bräunlicher er wird,
umso mehr sollte man trinken bis er wieder ganz hell ist.
Dunkler Urin zeugt also von Wassermangel!
So etwas hört und liest man immer wieder, vor allem dort, wo einer vom anderen abschreibt; jedoch: Stimmt das überhaupt? Warum soll der Urin nicht dunkler sein?
Gruß S
Hallo,
Der beste Hinweis, ob man genug Wasser zu sich genommen hat,
ist die Farbe des Urins: ist er sehr hell - also fast weiß mit
einem nur leichten Stich ins gelbliche, hat man genügend
getrunken. Je gelber, orangener oder gar bräunlicher er wird,
umso mehr sollte man trinken
So etwas hört und liest man immer wieder, vor allem dort, wo
einer vom anderen abschreibt; jedoch: Stimmt das überhaupt?
Warum soll der Urin nicht dunkler sein?
Die Nieren leisten Schwerarbeit - Filterung (Glomeruli)* - der Durchsatz von auszuscheidenden Stoffen ist recht hoch, Je weniger Wasser die Nieren zur Verfügung haben, umso konzentrierter sind diese Stoffe - der Urin wird dunkler. Je mehr Wasser durchfließt, umso besser und schneller wird durchgespült, die Konzentration im Verhältnis zu Wasser ist niedriger, der „Filterapparat“ in den Nieren wird entlastet.
Natürlich werden die Nieren nicht gleich krank, wenn der Urin mal dunkel ist, eine ständige Überlastung schadet ihnen aber auf Dauer.
Also sollte man schon darauf achten, was man ihnen zumutet.
Im Extremfall: Dauerbelastung mit zu starker Konzentration, eine bestimmte Menge Wasser kann nur eine begrenzte Menge Stoffe aufnehmen, dadurch langsamere Ausscheidung, stellt sich eine Selbstintoxikation ein, d.h. statt in den Urin wandern die Stoffe ins Blut. Zur Blutreinigung bei Nierenversagen wird dann eine Dialyse erforderlich.
* Zu Filterung -wissenschaftlicher ausgedrückt- siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nierenk%C3%B6rperchen
Wasser ist eben auch dabei ein Lebens-Elixir! 
Gruß,
p+p