Flüsterwitze im dritten Reich

Hallo Sofia,

Dann Meinst Du also, man darf auch keine Honecker-Witze erzählen? Eigentlich sind diese Witze ja eine Art Widerstand.
Eine ähnliche Diskussion gibt es aber auch in Israel, wo jüngere Komiker Holocaust-Witze machen, was das Land in Befürworter und Gegner spaltet; und die Leute waren noch mehr betroffen vom Nationalsozialismus.
Damit jetzt nicht alle einschlafen noch ein PW:

Professor: Sehen Sie sich bitte dieses Skelett an.
 Was für ein Gechlechtsteil beherbergte dieser Körper? 
Student: Ein männliches.
Professor: Hmmm, nun ja, zuweilen schon ...

Gruß
Torsten

Hallo Torsten,

langsam wirst Du mir unheimlich, denn an den Vergleich Hitler und Honecker dachte ich auch schon. Eine andere Userin hatte in dem Zusammenhang die Honecker Witze auch schon genannt.

Die Honeckerära in der DDR, bzw. das politische DDR Diktatursystem verursachte einiges an Menschenrechtsverletzungen und es gab auch viele andersdenkende Menschen, die an dem System kaputt gingen, ermordet, erschossen wurden.

Doch der Vergleich mit Hitler hinkt vollkommen.
Warum, dass schrieb ich schon mit Angabe der Seiten
in Wikipedia zum Holocoust und 2. Weltkrieg,
dass kannst Du dort noch mal nachlesen.

Deshalb sind für mich Hitler und Honecker keinesfalls vergleichbar oder gleich zu setzen.

Weiterhin bleibe ich bei meiner schon geäußerten
ablehnenden Meinung zu den „Flüsterwitzen im Dritten Reich“.

Ich hatte heute einen anstrengenden Arbeitstag und meine erste Antwort auf Deine Frage schlauchte mich etwas. Deshalb werde ich we-we-wa für heute verlassen
und sage Dir „Gute Nacht“.

Müder Gruß von Sophia

P.S.: Mein Nickname müsste geändert sein, dass ist so gewollt.

Dein PW lasse ich wegen der Quote stehen, damit in diesem Posting noch eins ist.
Mir ist heute nicht mehr danach zumute Witze zu reißen .

Damit jetzt nicht alle einschlafen noch ein PW:

Professor: Sehen Sie sich bitte dieses Skelett an.
Was für ein Gechlechtsteil beherbergte dieser
Körper?
Student: Ein männliches.
Professor: Hmmm, nun ja, zuweilen schon …

Gruß

Hallo Sophia,
erst mal ist es eine Wohltat, dass hier sachlich argumentiert wird, und man nicht persönlich angegriffen wird. (Im Para- und Esobrett geht’s ganz anders ab.)
Außerdem will ich auch meine Motivation kund tun, warum ich den derbsten Spruch gepostet hatte (Hitler zum Trotz, keinen Tropfen…).
Ich finde, dass Humor etwas Heilendes hat. Die echten Flüsterwitze wurden unter Lebensgefahr weiter gegeben, und es ist Tatsache, dass sich Männer dagegen gewehrt haben, Kanonenfutter zu zeugen. Unter Lebensgefahr hefteten sie gefüllte Kondome samt eben diesem derben Spruch an Parkbänke. Dies war die einzige Möglichkeit, anonym zu protestieren. Deshalb halte ich Witze/Gedichte/Sprüche dieser Art für historisch interessant. Komik und Humor (oft mit deutlichem Zynismus) PS: half, das Unfassbare erträglich zu machen. Außerdem signalisierten sich so Gleichgesinnte, was sie von den Diktatoren und ihren Entscheidungen halten.
Ich glaube nicht, dass sich Opfer des NS-Regimes durch die hier geposteten Witze verletzt und herabgewürdigt fühlen, hielt aber die Luft an, ob sich nicht doch ein schlechter Witz zu Lasten der Opfer (nicht nur KZ-Opfer, auch Zwangs-Soldaten, Trümmerfrauen etc.) hier reingiftet.
Ich kann die DDR-Aufbereitung des 3. Reiches nicht nachvollziehen, weil ich eine „Wessi“ bin. Wir Wessis wurden sicherlich auch BRD-gefärbt informiert. Nazis durfte es nicht mehr geben, also gab es sie auch nicht. Aber in meiner Kindheit (60er) gab es noch ordentlich braunen Sumpf. Da wurden Hitlernadeln unterm Revers getragen, und vermeintlich Verbündeten gezeigt. Mein Vater war Jahrgang 1919, und er wurde immer mal wieder von Braunen angequatscht, ob er „dazu“ gehören würde. Jedesmal gab es fanatische Beschimpfungen gegen meinen Vater, wenn sich dieser als „Russe“ outete. Hat sich da jemand auf die Seite meines Vaters gestellt? Niemand und niemals! Ich behaupte, dass dieser Sumpf bis heute noch nicht trocken gelegt ist, im Gegenteil.
Sogar die Regierung behandelt die Täter besser als die Opfer. Bekannte Nazigrößen erhalten großzügige Renten, aber Zwangsarbeitern wird bis heute ihr rechtmäßiger Lohn verweigert, weil sie nachweisen sollen, ob sie nicht freiwillig dieser Tätigkeit nachgegangen sind. Gleichzeitig werden für zig Millionen bröselnde Stelen als Image-guckt-welch-Gutmenschen-wir-mittlerweile-sind-Objekt in Berlins Betonwüste gestellt. Entschädigungszahlungen für Holocaustopfer werden so lange hinaus gezögert, bis diese armen Menschen gestorben sind. Wenn ich schon gegen dieses für mein Empfinden beschämende und schreiende Unrecht nichts machen kann, will ich mich wenigstens an den Widerstandswitzen beteiligen. Nein, zum Lachen sind diese Witze nicht wirklich. Vielleicht sollten wir ein neues Brett vorschlagen für politische Satire etc. Aber welcher MOD will sich so was freiwillig antun?

Liebe Grüße
Tollkirsche

PS: Kennst du die Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ von Wolfgang Borchert?

2 accounts? off topic
Hallo Sophia!

Du hast 2 Accounts?

Angelika

PW: optimale Männermaße: 90-80-42

90 Jahre alt
80 Millionen auf dem Konto
42 Grad Fieber

Danke! Jetzt hab ich es verstanden… :wink:

Ging mir genauso. Hab ihn vorher auch nicht kapiert.

Wobei du ihn eigentlich schon gekannt haben müsstest.

Und ausserdem, wo bleibt dein PW?

Jörg Haider sollte ja bei der naechsten ZDF Show „Wetten Dass“ auftreten. Nun wurde er aber von den Machern der Sendung wieder ausgeladen nachdem diese seine Wette gelesen hatten. Er hatte gewettet, er koenne mit einem Bergepanzer über 25 Asylbewerber springen.

Fachsprache

Hallo Angelika!

Keine Ahnung was Du meinst.

Du weißt doch, ich bin Newuserin, noch ein we-we-wa Baby
und kenne mich mit der hier geltenden Fachsprache nicht
aus.
Deshalb: Willst Du, dass ich Dich verstehe, dann drücke Dich
mir verständlich aus.

Wenn Du lediglich ein wenig meckern willst, dann geh ins Plauderbrett, da brauchen sie das.

Sophia

Der Witz kommt zuerst, danach folgt Antwort für Miss Tollkirsch,

In der Schule fragt die Lehrerin, was ein Trauerfall ist.
Sagt der erste Schüler: „Wenn ich meine Geldbörse verliere!“
„Nein“ sagt die Lehrerin, „das nennt man einen Verlust!“
Sagt der nächste Schüler:
„Wenn ein Loch in unserm Dach ist, und es hereinregnet!“
„Nein“ sagt die Lehrerin wieder, „das nennt man einen Schaden!“
Sagt der dritte Schüler: „Wenn unsere Bundeskanzlerin sterben würde!“
„Richtig“ sagt die Lehrerin,
"das wäre ein Trauerfall, und kein Schaden und kein Verlust!"

Hallo Tollkirsche,

erst mal ist es eine Wohltat, dass hier sachlich argumentiert
wird, und man nicht persönlich angegriffen wird. (Im Para- und
Esobrett geht’s ganz anders ab.)

Das mit der Wohltat sehe ich ebenso wie Du, doch leider sind wir hier auch nicht ganz ungestört, wie Du an den Artikeln oberhalb siehst, melden sich schon die ersten Meckerer zur Form, nun warte ich nur noch auf die in anderen Brettern üblichen Hyänen.
Damit wir dafür besser gewappnet sind und wegen dem ot habe ich mir schnell oben den Witz einfallen lassen - natürlich mit dem Zusatz, dass ich unserer Bundeskanzlerin ein langes, gesundes und schaffensreiches Leben wünsche.

Ich finde, dass Humor etwas Heilendes hat. Die echten
Flüsterwitze wurden unter Lebensgefahr weiter gegeben, und es
ist Tatsache, dass sich Männer dagegen gewehrt haben,
Kanonenfutter zu zeugen. Unter Lebensgefahr hefteten sie
gefüllte Kondome samt eben diesem derben Spruch an Parkbänke.
Dies war die einzige Möglichkeit, anonym zu protestieren.
Deshalb halte ich Witze/Gedichte/Sprüche dieser Art für
historisch interessant. Komik und Humor (oft mit deutlichem
Zynismus) PS: half, das Unfassbare erträglich zu machen.
Außerdem signalisierten sich so Gleichgesinnte, was sie von
den Diktatoren und ihren Entscheidungen halten.

Danke, dass Du mir, wie auch schon andere vor Dir, Deine Ansicht zu diesem Thema mitteilst. Alle Eure Ansichten sind mir wichtige Anregungen, um meine Einstellung zum Umgang mit dem mörderischen und vernichtenden Nationalsozialismus zu reflektieren.

Ich glaube nicht, dass sich Opfer des NS-Regimes durch die
hier geposteten Witze verletzt und herabgewürdigt fühlen,

Tja, man sagt, Glaube soll Berge versetzen.
Doch genau wissen tun wir nicht, ob sich die noch lebenden Opfer der NS - Schreckensherrschaft verletzt und herabgewürdigt fühlen würden.
Für mich ist auch erst mal wichtig, wie fühle ich mich mit den „Flüsterwitzen zum dritten Reich“ und das beschrieb ich schon gestern ausführlich in meinem ersten Posting zu diesem, unserem Artikelthema.
Ich kopierte mir Eure Antworten, damit ich diese noch lesen kann, wenn es hier aus dem WB längst gelöscht ist und um in Ruhe diese neuen Facetten bedenken zu können. Veränderungen im Denken gehen manchmal sehr schnell, doch für diese Thema benötige ich Zeit. Eine jahrzehnte lange Erziehung und Prägung verändert sich meist nicht über Nacht und dehalb hat sich auch an meinen, im ersten Artikel benannten Gefühlen bis heute nichts verändert. Gebt mir Zeit.

Ich kann die DDR-Aufbereitung des 3. Reiches nicht
nachvollziehen, weil ich eine „Wessi“ bin. Wir Wessis wurden
sicherlich auch BRD-gefärbt informiert. Nazis durfte es nicht
mehr geben, also gab es sie auch nicht.

In der DDR durfte es auch keine Altnazis geben und gab es deshalb auch keinen braunen Sumpf, obwohl die auch dort vorhanden waren und man staune, in Einzelfällen sogar in führenden Posititonen, teils als weiß gewaschene oder besser rot gewandelte Schafe auch in dieser Einheitspartei und bei der Stasi.

Aber in meiner Kindheit (60er) gab es noch ordentlich braunen Sumpf.
Da wurden Hitlernadeln unterm Revers getragen, und vermeintlich
Verbündeten gezeigt. Mein Vater war Jahrgang 1919, und er
wurde immer mal wieder von Braunen angequatscht, ob er „dazu“
gehören würde. Jedesmal gab es fanatische Beschimpfungen gegen
meinen Vater, wenn sich dieser als „Russe“ outete. Hat sich da
jemand auf die Seite meines Vaters gestellt? Niemand und
niemals! Ich behaupte, dass dieser Sumpf bis heute noch nicht
trocken gelegt ist, im Gegenteil.

Ich lebte zwar einige Zeit im Wessiland, entschied mich dann jedoch wieder für das geistig freiere Berlin und deshalb kenne ich diesen braunen Sumpf nicht so recht, kann mir das aber gut vorstellen, was Du beschreibst.
Tja, so ist das mit den Altlasten von politischen Systemen, man kann dann nur noch auf das naturbedingte Recycling bauen.

Sogar die Regierung behandelt die Täter besser als die Opfer.
Bekannte Nazigrößen erhalten großzügige Renten, aber
Zwangsarbeitern wird bis heute ihr rechtmäßiger Lohn
verweigert, weil sie nachweisen sollen, ob sie nicht
freiwillig dieser Tätigkeit nachgegangen sind.

Entschädigungszahlungen für Holocaustopfer werden so lange hinaus
gezögert, bis diesearmen Menschen gestorben sind.

Es gibt so viele Sümpfe:
braune, rote, schwarze,
Spendengeldaffäre, Mannesmann, VW, Telecom, Siemens, Zumwinkel, Liechtenstein …

Da bekommt der Zumwinkel (ehemalige Postchef) eine mtl.
Rente von fast 90.000 Euro.
Ich wiederhole 90.000 Euro.
Was macht ein Mensch mit soviel Geld?
Wie kann sich ein Mensch so viel Rente mit ehrlicher Arbeit verdient haben?

Und Du siehst, auch bei den anderen Skandalen, es passiert kaum was, es geht immer so weiter in dieser bunt versumpften Gesellschaft.

Gleichzeitig werden für zig Millionen bröselnde Stelen als
Image-guckt-welch-Gutmenschen-wir-mittlerweile-sind-Objekt in
Berlins Betonwüste gestellt.

Interessant, kommst Du aus Berlin?
Und wo stehen die Dinger?
Ja, es gibt noch viel aufzuarbeiten.

Wenn ich schon gegen dieses für mein Empfinden beschämende und
schreiende Unrecht nichts machen kann, will ich mich wenigstens an
den Widerstandswitzen beteiligen.

Änderst Du mit Deiner Beteiligung an den Widerstandswitzen etwas?

Nein, zum Lachen sind diese Witze nicht wirklich.

Das möchte ich so stehen lassen.

Vielleicht sollten wir ein neues Brett vorschlagen für
politische Satire etc.

In meiner kurzen Zeit im we-we-wa (ich denke am 29.02. sind es vier Wochen, fast 30 goldene Sternchen, fast 100 DIN A4 Seiten von mir geschriebenem Text) ist mir, als ob Selbsterfahrungsberichte, so wie es Dein Artikel auch ist, hier nicht so gerne hier gesehen sind.
Das ist mir sehr schade, weil ich meine, dass Selbsterfahrung ein riesiger Wissenspool sein kann und erfahrenes gelebtes Wissen, auch sehr viel lebensechter, fühlbarer, anfassbarer und deshalb nachvollziehbarer sein kann, als wenn nur distanziert, trocken theoretisch über ein Thema debattiert wird.
Bzüglich dem Umgang und den Erlebnissen zur deutschen braunen Ära halte ich ganz besonders das Benennen und Schreiben von Selbsterfahrungen für sehr wertvoll.
So etwas heraus zu schreiben, kann sehr reinigend wirken und vielleicht den auf uns heute noch immer lastenden riesigen Berg der kollektiven deutschen Schuld etwas abtragen helfen.
Deshalb bin ich für ein Brett „Selbsterfahrungen“
oder „Ich schreibe mich frei“.

Aber welcher MOD will sich so was freiwillig antun?

Andere Frage: Welcher MOD ist reif dafür?

Liebe Grüße auch von mir.
Sophia

PS: Kennst du die Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten
doch“ von Wolfgang Borchert?

P.S.S.:
Nee, kenne ich nicht. Was ist damit?
P.S.S.S.:
Wenn Du antworten möchtest, denke bitte an die hier gewünschte Witzquote.

Account und Nettiquette

Hallo Sophia!

Ich meine damit, dass Du sowohl als:

Autor: frollein S. / Datum: 22.2.2008 21:26 Uhr / Geklickt: 99 mal )

wie auch unter:
Autor: Soph?? ?äg?ebr??ht / Datum: 22.2.2008 19:13 Uhr / Geklickt: 155 mal )

hier bei www registriert bist. Das sind 2 Accounts, und ich habe höflich gefragt.

Wenn Du das als

Wenn Du lediglich ein wenig meckern willst, dann geh ins
Plauderbrett, da brauchen sie das.

interpretierst, empfinde ich das als unfreundlichen Akt.

Account = http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerkonto
Nettiquette= http://de.wikipedia.org/wiki/Nettiquette

Angelika

Leute
hier ist das Witzebrett,

hier bei www registriert bist. Das sind 2 Accounts, und ich
habe höflich gefragt.

das ist ein und derselbe account, nur der Name ist geändert.
PW:
Angela sieht Gespenster :wink:

Gruß
Torsten

PC Fachsprache + 2 Pflichtwitze
Erst die Pflichtwitze, dann die Antwort für Miss Angelika

Ein Pflichtwitz spendiere ich für Deinen letzten Artikel:

Sagt der Eine zum Anderen: „Immer wenn ich ein dummes Gesicht sehe muss ich furchtbar lachen.“
Darauf der Andere: „Und wie rasieren Sie sich dann?“

Ein Pflichtwitz für meinen hiesigen Artikel:

Umfrage neulich in einer deutschen Stadt:
„Was halten Sie in Deutschland für das größere Problem:
Unwissenheit oder Gleichgültigkeit?“
„Weiß ich nicht, ist mir aber auch egal!“

Hallo Angelika!

Ich meine damit, dass Du sowohl als:
[Team] Namen gelöscht
Das sind 2 Accounts, und ich habe höflich gefragt.

Danke für Dein Feedback.

Ja, Du hast höflich gefragt, dass stimmt.
Trotzdem irritierte mich Deine Anfrage und weil ich hier noch Newuserin bin, auch die Schwäche habe,
mich in der PC Fachsprache nicht so gut auszukennen, wusste ich nichts mit diesen 2 Accounts
anzufangen.

Vielleicht hast Du das in den mind. letzten drei Wochen nicht mitbekommen, dass ich von einigen
Hyänen und Katzbürsten hier
im we-we-wa Forum unfair und persönlich vulgär und weit unterhalb der Gürtellinie angegriffen und
bekämpft werde.
Na ja, und etwas scheint diese unfreundliche Umgangsart der Hyänen schon auf mich abgefärbt zu
haben. So kann das gehen, wenn man sich mit den falschen Leuten einläßt.

Als ich Deinen Artikel las, dachte ich, Du bist auch eine von diesen ewig lästernden, giftig meckernden
und so garnicht nettiqualen Leuten.

An Deiner Antwort sehe ich, Du bist keine von denen und es tut mir leid, dass Du Dich von mir
unfreundlich angeprochen fühltest.

Dank Deiner Antwort verstehe ich das jetzt auch mit den 2 Accounts und kann Dir erklären, dass ich in
den letzten Tagen einiges mit meinem Namen ausprobierte, jedoch bei jedem Versuch zu dem Ergebnis
kamm, dass mein Name, so wie er in seiner vollen Länge und Schönheit ist, mir am besten gefällt. Durch
mein Ausprobieren erschien hier ab und zu ein anderer Name.

Also keine 2 Accounts, dass würde ich mir nie trauen und wäre lt. AGB auch nicht gestattet.

Danke für Dein ehrliches Feedback.
Ich hoffe, meine Antwort und Witzspende konnten Dich versöhnen.

Nettiquale Grüße von der alten Sophia

Dies soll ein original Flüster-Gebet gewesen sein, auf das die Todesstrafe stand:

Lieber Gott mach mich stumm,
dass ich nicht nach Dachau kumm.
Lieber Gott mach mich taub,
dass ich nicht am Radio schraub.
Lieber Gott mach mich blind,
dass ich alles herrlich find:
Bin ich taub und stumm und blind,
bin ich Adolfs liebstes Kind…

_______________________________

Ein NSDAP-Parteigenosse reist in amtlicher Eigenschaft nach London. Es gibt ein großes Buffet, und das Essen schlägt ihm ziemlich auf den Magen. Er wendet sich an einen Diener, wo denn der gewisse Ort sei. Dieser antwortet:
„Am Ende des Ganges links befindet sich eine Tür mit der Aufschrift Ladies. Da dürfen sie nicht hinein. Rechts ist eine Tür mit der Aufschrift Gentlemen. Da dürfen sie trotzdem hinein…“

___________________________________________________________

Liebes Frollein S,
ob jemand biografische Erfahrungen schätzt oder nicht, geht mich nix an. Meckerer wird’s immer geben, und vielleicht interessieren den einen und anderen doch wahre Begebenheiten mehr als Hören-Sagen-falsch-weitersagen.

Du kennst die Stelen nicht?
http://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_f%C3%BCr_die_er…

Die sich selbst zur Lea umbenannte Dame, welche den Anstoß zum Bau dieser Stelen gab, ist sehr umstritten. Es lohnt also, auch auf ihren Namen zu klicken.

Ich finde es prima, dass du einfach mal alle Impressionen, Meinungen usw. zu historischen Themen sammelst. Das Thema 3. Reich kann sicher niemand abschließend völlig korrekt bewerten. Ich gebe dir auch Recht, dass es nicht auszuschließen ist, dass sich NS-Opfer verletzt fühlen, wenn sie Witze zu dem Thema lesen. Vielleicht auch, weil dann wieder alte Wunden aufreißen. Ich halte es dennoch für wichtig, dass nachfolgende Generationen wissen sollten, dass es Widerstand und Ablehnung gegen das Regime gab. Dies, so finde ich, reflektieren die Flüsterwitze.
Ob ich aus Berlin bin? Nein, aber ich war und bin sehr oft in Berlin, mein Mann war beruflich ein Jahr im damaligen Ostberlin, und wir haben Verwandtschaft in Berlin.
Die Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ muss ich raussuchen. Dann maile ich sie dir. Ins www darf man sie wohl noch nicht stellen, weil der Autor noch keine 70 Jahre verstorben ist.

LG
Tollkirsche

Pflichtwitz und Lea Rosh
Der neue Chef hat des Gefühl, dass seine Mitarbeiter ihn nicht genügend respektieren. Um allen klar zu machen, wer der Herr im Haus ist, hängt er ein Schild an seine Bürotür: „Ich bin der Chef“.
Als er von der Mittagspause zurück kommt, hängt statt des Schildes ein Zettel an der Tür: "Ihre Frau hat angerufen. Sie will ihr Schild zurück."

Liebes Frollein S,

Das liest sich lustig.

Liebes Frollein Tollkirsche,

danke für Deine Antwort:

Du kennst die Stelen nicht?
http://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_f%C3%BCr_die_er…
Die sich selbst zur Lea umbenannte Dame, welche den Anstoß zum
Bau dieser Stelen gab, ist sehr umstritten. Es lohnt also,
auch auf ihren Namen zu klicken.

Ja, werde ich anklicken.
Klar, das Stelenfeld kenne ich. War auch schon einmal dort.
So umstritten, wie die Lea Rosh ist, so gibt es auch Pro und Kontra für dieses Stelenfeld …

Ich finde es prima, dass du einfach mal alle Impressionen,
Meinungen usw. zu historischen Themen sammelst.

Danke. Durch den Austausch hier habe ich überhaupt zum ersten Mal was von diesen Flüsterwitzen gelesen und das es sehr verschiedene bedenkenswerte Ansichten zu diesem Thema gibt.

Die Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ muss ich
raussuchen. Dann maile ich sie dir.

Ja mach mal, dass interessiert mich.
Danke Dir.

Grüße von frollein S.

Hallo!

Dann Meinst Du also, man darf auch keine Honecker-Witze
erzählen? Eigentlich sind diese Witze ja eine Art Widerstand.

Richtig! Wenn man sich über das Übel nicht mehr lustig machen darf, ist man ja schlimmer dran, als in der Deutschen Dramatischen DeDeRä!
Da war das zwar auch verboten, aber aufgeregt hätte sich keiner! Der politische Witz ist Ausdruck des Widerstands! Er bewirkt, daß die Menschen nachdenken und (natürlich auch noch was zu lachen haben)!
Lieber Torsten, ich möchte Dich nicht angreifen und bin ganz und gar kein Honecker-Fan, aber er hat nicht Millionen Tote auf dem Gewissen und auch nicht die Welt in Schutt und Asche gelegt, deshalb finde ich den Vergleich hinkend! Leider ist der in letzter Zeit oft zu finden, besonders, seit Deutschland wieder anfängt, andere Länder zu überfallen!
Im Prinzip würde es mich nicht stören, aber ich denke, daß durch solche falschen Vergleiche die Schrecken des 3.Reiches verniedlicht werden.

Jetzt noch einer, den es damals mit SA-Mann, in der DDR mit einem Russen gab:
Hassan und Hussein, zwei Lokfüher im Irak, fahren jeden Tag die Strecke Basra-Bagdad und begegnen sich regelmäßig auf halber Strecke.
Eines Tages fährt Hussein so vor sich hin… die Hälfte der Strecke liegt hinter ihm. Er fängt an, sich zu wundern, wo Hassan mit seinem Zug bleibt und nach einigen Kilometern sorgt er sich (ist ja nicht die sicherste Gegend auf der Welt, wie man munkelt) um seinen Kollegen.
Kurz vor Bagdad sieht er schon von weitem den Hassan mit seinem ganzen Zug 100 Meter abseits in der Wüste stehen. Er bremst, hält den Zug an, springt raus und rennt zu seinem Freund: „Mensch Hassan, was ist denn passiert, wie kommt der Zug in den Sand?!“ Hassan, völlig fertig, antwortet: „Hör mir auf, es stand ein Ami auf dem Gleis.“
Hussein: „Ja, warum hast du ihn denn nicht überfahren?“
Hassan: „Hab’ ich doch! Aber ich konnte ihn erst in der Wüste erwischen!“

Beste Grüße
Mona

Hi,

Karl Valentin: („Der Hitler hat Glück ghabt, daß er nicht Adolf Kräuter ghoaßn hat, sonst hätt ma immer „Heil Kräuter“ schrein müassn.“)

Ciao,
Romana

Dann gibt es noch folgende, angeblich wahre, Begebenheit:
Auf einem Fischmarkt brüllt einer der fliegenden Händler nach
Leibeskräften:„Hering, Hering, fett wie Hermann Göring!“

Nö- das brachte der Weiß-Ferdl in seiner Show. Er konnte aber beweisen, daß es in Berlin einen übergewichtigen Fischhändler namens Hermann Göring (Nein! Nicht der Reichs-Maier) gab und wurde daher freigelassen

Das hören die falschen Leute, er wird festgenommen, verhört
und kommt nach drei Tagen wieder frei mit der Auflage, den
Namen nicht mehr zu nennen. Er stellt sich wieder an seinen
Verkaufsstand und brüllt:„Hering, Hering, genauso fett wie vor
drei Tagen!“

… ich darf es bloß nicht sagen!

Das ist doch pure Heuchelei!

Wenn selbst die Betroffenen (überlebende Juden) damals, wie heute Witze reißen konnten, was maßt Du Dir an, moralisch über ihnen zu stehen? Die besten „Judenwitze“ stammen nun mal von Juden, die nebst einer gehörigen Portion Galgenhumor offenbar auch ein feines Gespür für den Aberwitz diverser Situationen haben!

P.W.: (geklaut von Salcia Landmann, arischer Urahnen weitgehend unverdächtig):
Kohn trifft den Blau, der sich gerade bein großdeutschen Rundfunk als Sprecher bewerben will. Nach dem Bewerbungsgespräch kommt letzterer enttäuscht aus dem Funkhaus: „Aaaallles Aaantttiiisemittn!“

Hallo Wolfgang!

Ich teile zwar Sophias Meinung nicht, aber das…

Das ist doch pure Heuchelei!

…stimmt (so) nicht.

Bei Heuchelei unterstellt man, dass es derjenige besser weiß oder in Wirklichkeit eine andere Meinung hat.

Aber lies Dich 'mal bis zum Ende dieses Artikelbaums durch, dann wirst Du verstehen, dass Du voreilig gepostet hattest. :wink:

PW:
Mutter: „Du sollst doch nicht mit dem Essen spielen!“
Kind: „Aber Mami! Es zuckt noch!“

PW2:
(Für Trekkies: im Prolog von Raumschiff Voyager: Tuvoks Flashback):
Neelix erzählt (schwafelt) ausführlich über die Vor- und Zubereitung irgendwelcher Eier zu einem Omlett, das er Cmd. Tuvok gleich servieren will. Jener genervt: „Mister Neelix, die Lebensgeschichte meines Frühstücks interessiert mich nicht!“

Ich wünsche noch einen Guten Morgen!

DannyFox64

Unsinn
hallo sophia,

das ist unsinn, in der ddr erschienen mehrere bände mit flüsterwitzen aus der hitlerzeit.
PW:
Walter Ulbricht und seine Frau Lotte fahren im Auto übers Land. Da sehen sie einen Bauern auf der Straße Pferdeäpfel zusammenkehren. Walter lässt halten und fragt den Bauern: „Guter Mann, wofür brauchen sie die Pferdeäpfel?“
Antwortet der Bauer: „Die kommen auf die Erdbeeren!“
Sagt Walter zu Lotte: „Siehste Lotte, es muss nicht immer Schlagsahne sein!“

strubbel
E:open_mouth:)

Hallo Tollkirsche,

das war aber die gereinigte Version, das, was ich kenne geht so:

Ein Flüstergedicht aus München habe ich noch:

„Was is da los? Was wird da g’schpuit (gespielt)?
Im ganzen Haus koa Hitler-Bild???“

"Ja des is ja gar net wahr,

am Sch***haus hänga no a paar (sind noch einige)."

Gruß, Karin

Lieblingsort Hitlers:

Die Toilette: Vor sich den letzten Arbeitslosen und hinter sich die braunen Massen.