Das ist doch pure Heuchelei!
… Die besten „Judenwitze“ stammen nun mal von
Juden, die nebst einer gehörigen Portion Galgenhumor offenbar
auch ein feines Gespür für den Aberwitz diverser Situationen
haben!P.W.: (geklaut von Salcia Landmann, arischer Urahnen
weitgehend unverdächtig):
Kohn trifft den Blau, der sich gerade bein großdeutschen
Rundfunk als Sprecher bewerben will. Nach dem
Bewerbungsgespräch kommt letzterer enttäuscht aus dem
Funkhaus: „Aaaallles Aaantttiiisemittn!“
Wolfgang, ich wollte mich eigentlich nicht einmischen:
ABER
Was du erzählst sind jüdische Witze!
Der jüdische Witz nimmt in der Weltliteratur eine Sonderstellung ein. Er ist tiefer, bitterer, schärfer, vollendeter, dichter, und man kann sagen, dichterischer als der Witz anderer Völker. Ein jüdischer Witz ist niemals Witz um des Witzes willen, immer enthält er eine religiöse, politische, soziale oder philosophische Kritik. Er ist faszinierend, denn er ist Volks- und Bildungswitz zugleich, jedem verständlich und doch voll tiefer Weisheit.
z.B.:
Zwei Juden im Bahnabteil. Der eine stellt sich vor: „Gestatten Sie, Mandelbaum.“ „Mandelbaum, Mandelbaum“, sagt sein Gegenüber nachdenklich. „Warten Sie, der Name kommt mir so bekannt vor… Sagen Sie, sind Sie nicht so ein kleiner Dicker mit einer Glatze und einem roten Spitzbärtchen?“
oder
„Moische! Wohin fährst du?“ „Nach Wien. Ich will mich ein paar Tage erholen.“ „Moische, was soll das? Immer wenn du sagst, du fährst nach Wien, fährst du in Wahrheit nach Prag, um Geschäfte zu machen. Zufällig weiß ich aber, dass du heute wirklich nach Wien fährst. Wozu lügst du also?“
Worum es bei den Flüsterwitzen (der Nazizeit) und die Witze der DDR (die haben auch einen Namen) geht, dass der Witz als Waffe benutzt wird.
So musste mal klugscheissen…
