vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Hin- und Rückflug werden getrennt bucht, weil es so günstiger ist.
Den Hinflug konnte man mit Kreditkarte bezahlen.
Beim Rückflug wurde dann angegeben, dass die eingegebene Kreditkartennummer falsch eingegeben sei, es wurde alles nochmal geprüft und es ging wieder nicht. Da es kein „Abbrechen“-Button hab, wurde Tab einfach geschlossen. Dann kam eine Mail:
"vielen Dank für Ihre Flugplatzreservierung!
Ihre Reservierung Istanbul - Köln/ Bonn, Hinflug: 30.04. 11:50 wurde jedoch nicht vollständig beendet, sodass wir Ihr Ticket nicht final ausstellen konnten.
Um die Buchung bequem und ohne Neueingabe Ihrer Flugdaten abzuschließen, folgen Sie bitte diesem Link: Jetzt meine Buchungsdaten vervollständigen!.
Achtung! Flugpreise sind sehr dynamisch.
Den durch Sie reservierten Tarif von 71,00 € p.P. können wir nicht dauerhaft garantieren. Wir empfehlen Ihnen demnach schnell zu buchen."
Jetzt haben wurde aber ein anderer Flug gefunden, der jetzt gebucht wurde, weil das mit der Karte des anderen Reisenden auch nicht funktioniert hat und man den mit Giropay bezahlen konnte, was funktioniert hat. Er hat dann die gleiche Mail bekommen.
Was passiert jetzt? Falls das Konto nicht gedeckt ist, es aber in den nächsten Tagen wieder wäre, buchen die dann ab? Oder brauchen die nochmal die Kreditkartendaten, die bestätigt werden müssen?
Was passiert jetzt? Falls das Konto nicht gedeckt ist, es aber
in den nächsten Tagen wieder wäre, buchen die dann ab? Oder
brauchen die nochmal die Kreditkartendaten, die bestätigt
werden müssen?
Du stellst die falsche Frage. Vertragsschluß und Bezahlung sind zwei völlig verschiedene Vorgänge; auch wenn die Zahlungsdaten beim Dienstleister nicht vorliegen und es für den ggfs. etwas umständlicher wird, das Geld einzutreiben: der Vertrag kann trotzdem schon geschlossen worden und damit die Zahlungspflicht entstanden sein.
Mein Eindruck ist, daß in der Tat der Flug schon gebucht wurde und lediglich die Sitzplatzreservierung abgebrochen wurde.
Wenn der zweite Flug schon fest gebucht wurde, fallen für Flug eins wohl Stornokosten an - es sei denn, daß man den Dienstleister davon überzeugen kann, daß bei Flug eins ein technisches Problem aufgetreten ist. Allerdigs wird man sich die Frage gefallen lassen müssen, warum man das nicht direkt ggü. der Hotline o.ä. erwähnt hat.
Das Buchen hat ja nicht geklappt, die beiden Namen + Geburtsdaten sollten eingegeben werden und die Kreditkartennummer, dann wurde auf Buchen geklickt, es kam dann aber sofort der Hinweis, dass die Nummer falsch sei. Ist dann gebucht worden? Eigentlich doch nicht, die schreiben ja selbst in der Mail, dass ich schnell buchen soll, weil sich sonst der Preis ändern könnte.
Eine Service-Hotline gibts, da ging allerdings niemand ran und später kam dann die Aussage, dass die Nummer zur Zeit nicht verfügbar sei, obwohl das noch in den angegebenen Geschäftszeiten war. Die Mail kam auch zurück, die hingeschickt wurde.
Das Buchen hat ja nicht geklappt, die beiden Namen +
Geburtsdaten sollten eingegeben werden und die
Kreditkartennummer, dann wurde auf Buchen geklickt, es kam
dann aber sofort der Hinweis, dass die Nummer falsch sei. Ist
dann gebucht worden?
Dafür müßte man sehen, was auf der Seite stand, auf der man rumgeklickt hat. Automatisch generierten Emails werden auch gerne mal von Programmierern erstellt, die ihre eigenen Begrifflichkeiten verwenden und wenig mit juristisch eindeutigen Formulierungen am Hut haben.
Man kann die Emails im übrigen auch so interpretieren, daß der Kaufvertrag über das Ticket geschlossen wurde aber die Buchung des festen Sitzplatzes nicht geklappt hat.
Was macht man jetzt am besten?
Hab ich doch geschrieben. Allerdings hätte man das nicht aufschieben, sondern gleich am Anfang des Dramas erledigen sollen.
Was ist denn, wenn die Reservierung schon verbindlich ist? Allerdings wollte nichts reserviert werden sondern der komplette Vorgang abgebrochen werden.
Ich bin schonmal erleichtert, dass der Flug nicht gebucht wurde!
Wie gesagt, ich habe dann erst versucht die Hotline anzurufen, wo erst niemand rangegangen ist und die später nicht mehr erreichbar war. Dann habe ich an die Serviceadresse eine Mail geschrieben, worauf eine automatische Mail zurück kam, in der stand ich soll bei den FAQs schauen, wo mein Problem allerdings nicht behandelt wird.
wo erst niemand rangegangen ist und die später nicht mehr
erreichbar war. Dann habe ich an die Serviceadresse eine Mail
geschrieben, worauf eine automatische Mail zurück kam, in der
stand ich soll bei den FAQs schauen, wo mein Problem
allerdings nicht behandelt wird.
Tja, das kann halt passieren, wenn man nicht im Reisebüro bucht, sondern online, um dreieurofuffzich zu sparen, dann auch noch die falschen Daten eingibt und das Fenster schließt. Natürlich kannst Du die Sache auf sich beruhen lassen und abwarten, ob sich noch ein Inkassounternehmen meldet oder nicht.
Ich würde mich - so lästig das auch ist - ans Telephon klemmen und versuchen, mit einem richtigen Menschen zu sprechen, um das Problem rechtssicher aus dem Weg zu räumen. Die Fluggesellschaft lebt schließlich auch nicht von Kunden, die bei ihr nie wieder einen Flug buchen werden.
Automatisch generierten Emails werden auch
gerne mal von Programmierern erstellt, die ihre eigenen
Begrifflichkeiten verwenden und wenig mit juristisch
eindeutigen Formulierungen am Hut haben.
Das mag sein, kann aber natürlich nicht zu Ungunsten des Kunden ausgelegt werden.
Man kann die Emails im übrigen auch so interpretieren, daß der
Kaufvertrag über das Ticket geschlossen wurde aber die Buchung
des festen Sitzplatzes nicht geklappt hat.
Das verstehe ich nicht ganz - ein Kaufvertrag OHNE Kaufpreis? Wie soll das gehen? Denn die Mail ist da eindeutig:
„Den durch Sie reservierten Tarif von 71,00 € p.P. können wir nicht dauerhaft garantieren. Wir empfehlen Ihnen demnach schnell zu buchen.“
Eine „Reservierung“ ist anscheinend zu Stande gekommen, ein Kaufvertrag eben ganz klar nicht.
Die Daten waren definitiv nicht falsch eingegeben, ich denke mein Kredikartenkonto war einfach nicht gedeckt. Und weil es weder einen zurück noch einen abbrechen Button gab, blieb ja nicht anderes übrig als das Fenster zu schließen. Bei der Fluggesellschaft anzurufen macht keinen Sinn, weil die Seite, von der das gebucht werden sollte, erst nach Buchung bei der Fluggesellschaft anfragt und die den Flug noch bestätigen müssen. Bei der Seite hab ich es jetzt nochmal versucht, wieder mit dem Ergebnis, dass die Leitung momentan nicht besetzt seien…
Was ist denn, wenn die Reservierung schon verbindlich ist?
Allerdings wollte nichts reserviert werden sondern der
komplette Vorgang abgebrochen werden.
Ich bin schonmal erleichtert, dass der Flug nicht gebucht
wurde!
ich sehe es wie die Vorredner auch so, dass keine verbindliche Buchung erfolgt ist. Eine kostenpflichtige Reservierung sehe ich auch nicht, es wird ja extra geschrieben, dass der Preis von 71 Euro nicht garantiert werden kann. Die Reservierung wird ohne Kosten für dich verfallen, wenn du nichts machst, da laut SV nirgends Kosten für die Reservierung ausgewiesen waren.
Man kann die Emails im übrigen auch so interpretieren, daß der
Kaufvertrag über das Ticket geschlossen wurde aber die Buchung
des festen Sitzplatzes nicht geklappt hat.
Das verstehe ich nicht ganz - ein Kaufvertrag OHNE Kaufpreis?
Wie soll das gehen? Denn die Mail ist da eindeutig:
„Den durch Sie reservierten Tarif von 71,00 € p.P. können wir
nicht dauerhaft garantieren. Wir empfehlen Ihnen demnach
schnell zu buchen.“
das Problem ist, daß „buchen“ kein Begriff ist, der einer Gesetzesdefinition unterliegt. Es ist durchaus möglich, heute ein Ticket zu kaufen und erst in einem halben Jahr den entsprechenden Kaufpreis zu erfahren (näheres vielleicht doch eher im Reisebrett - und dann noch am besten von Fachleuten). Wenn man auf Nummer sicher gehen will, kann man aber auch heute fest buchen (im Sinne von Ticket, Sitzplatz und Kaufpreis sicher), muß dann aber auch zeitnah bezahlen.
Eine „Reservierung“ ist anscheinend zu Stande gekommen, ein
Kaufvertrag eben ganz klar nicht.
Das vermag ich anhand der verfügbaren Informationen so eindeutig nicht zu sagen und tendiere zudem noch zum umgekehrten Fall: Flug gekauft aber keine Sitzplatzreservierung.
So oder so bin ich der Ansicht, daß die Informationslage nicht ausreichend ist und der einzige Weg zur Klarheit über den Anbieter führt.
Btw., warum genau hast Du denn eigentlich geantwortet? Müsste
Dir doch auch aufgefallen sein…
Weil die in diesem Brett doch recht arbiträre Handhabe der FAQ1129 mir ziemlich egal ist. Wenn’s gelöscht wird, wird’s gelöscht, wenn nicht, dann eben nicht.
Eine Ordnungswidrigkeit, auf die in 1129 hingewiesen ist, stellt meine Antwort jedenfalls nicht dar, auch wenn das hier ab und an mal fälschlicherweise behauptet wird.
Weil die in diesem Brett doch recht arbiträre Handhabe der
FAQ1129 mir ziemlich egal ist.
Kürzlich beschwerte sich ein User bei mir, weil ich sein Posting gelöscht hatte. Er warf mir vor, mich damit nur profilieren zu wollen.
Tatsächlich ist mir als Mod jede Löschung unangenehm. Sie macht Arbeit, sie schafft Konfliktpotenzial, sie wird einem von niemandem gedankt. Und dann sind da halt noch User, welche die Löschpolitik „arbiträr“ nennen und wahrscheinlich nichts anderes als „willkürlich“ meinen. Um das zu verhindern, und insbesondere um gerecht zu sein, lösche ich ziemlich konsequent. Das ist sozusagen das Gegenteil von „Mir in jedem Einzelfall ein Ermessen einräumen.“ Aber auch ich kann nicht immer und überall sein und alles sehen und bewerten. Und meine verehrten Mod-Kollegen können das auch nicht.