Liebe Wer-Weiß-Was Experten,
ich buchte im Sommer diesen Jahres einen Flug von Ulaanbaatar nach Berlin.
Ich freute mich schon, dass ich Moskau für den Rückflug nur 1h15min Aufenthalt hatte. In der Mongolei bekam ich 10 Tage vor Abflug dann eine Mail von Opodo (mein Reisevermittler), dass der Flug umgebucht wurde. Es ergaben sich dann 11h Aufenthalt auf diesem „tollen“ Flughafen in Moskau.
Auf Anfrage im Aeroflot Büro bekam ich die Auskunft, dass eine Umbuchung mehr als 1000$ kosten würde, was mir zuviel war.
Ich kaufte einen Flug bei einer anderen Airline und wollte diesen Rückflug in Deutschland dann reklamieren, da es nicht meine Schuld war, dass man bei der Ticketerstellung die Mindestumstiegszeit vergessen hat.
Habe ich mit diesem Argument Chancen?
Im ersten Schriftwechsel mit OPODO und AEROFLOT wurde die Reklamation abgewiesen.
Zitat:
Über die Zeitenanderung des Aeroflot-Fluges SU 564 am 22.10.2008 von Ulan-Bator
nach Moskau hat Aeroflot rechtzeitig informiert. Die Information darüber wurde durch
Sie, wie Sie uns mitteilten, an den Kunden weitergeleitet. Herr Klinger hatte den Flug
gegen eine Gebühr umbuchen konnen, worüber Sie ihn ebenfalls unterrichtet hatten.
Von Ulan-Bator nach Moskau verkehrte Aeroflot in der betreffenden Zeit montags,
mittwochs und samstags. Herr Klinger wählte aber einen Flug mit einer anderen
Fluggesellschaft bereits am 16.10.2008. Dies ist nicht im Zusammenhang mit der
Zeitenänderung zu sehen.
Der Tarif, zu welchem der Aeroflot-Flugschein gekauft wurde, lässt keine Erstattung
des Fugpreises zu. Die Steuern und Gebühren konnen Sie selbstverständlich
zurückzahlen (1/2 YQ = 76,00 € MN = 8,36 €).
War vor allem blöd, da ich am Tag des geplanten Rückfluges auch Termine hatte.
Ich danke euch für eure Kommentare.