Hallo,
die alte Dame gegenüber kam kürzlich ins Pflegeheim, ihr kleines Häuschen steht jetzt leer. Die Tochter wird es in absehbarer Zeit verkaufen und hat mir in Aussicht gestellt, mir 1 der beiden Garagen zu verkaufen; die andere soll mit dem Haus verkauft werden. Beide stehen direkt nebeneinander und füllen ein gemeinsames, separates Flurstück aus.
Wie stellen wir das am besten an?
Die Kosten für eine Teilung müsste ich natürlich übernehmen.
Oder bieten sich andere Lösungen an?
Die ideelle Teilung in Miteigentumsanteile?
Mir ist Rechtssicherheit wichtig, und laufende Kosten sollten möglichst keine entstehen (außer z.B. Grundsteuer).
Das Bundesland ist Hessen, Kreis Bergstraße.
Ein Notar hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben:
https://www.notar-drkotz.de/grundstuecksteilung-ablauf-und-rechtliche-aspekte/
Beachte, dass der Notar aus NRW kommt und prüfe, was sich in Hessen unterscheiden könnte.
Beachte, dass Hessen für besonders strenge Brandschutzregelungen berüchtigt ist.
Die Realteilung kann dazu führen, dass auf einmal Vorschriften zu beachten sind, die teure Maßnahmen notwendig machen. Dennoch käme eine ideelle Teilung für mich nie infrage - auch dazu hat der Verfasser einiges geschrieben.
Die Entscheidung, einen Teil des Grundstücks zu verkaufen, kann ich sowieso nicht nachvollziehen. Der erzielte Erlös dürfte dazu führen, dass die restliche Immobilie einen größeren Wertverlust erleidet. Aber das soll nicht dein Problem sein.
Egal, was Ihr da vorhabt, ohne einen Notar geht da nichts. Und ohne die Situation vor Ort zu kennen ist es schwer einen Rat zu geben.
Sucht Euch eine gute Notarin oder einen guten Notar und lasst Euch frühzeitig beraten.