Frau K hat eine erst Ausbildung als Koch bewältigt und die Prüfung auch bestanden.
Sie hat eine 2 Ausbildung als technischer Assistent im Bereich Informatik angefangen und wird auch dort einen Abschluss absolvieren.
Sie hat die Möglichkeit eine Weiterbildung mit einem IHK Abschluss als Mediengestalter zu absolvieren diese Weiterbildung ist aber auch in einer anderen Stadt als Sie zurzeit wohnt. Sie ist bereit in diese Stadt zu ziehen und die erste zeit auch hin und her zu pendeln.
Jetzt stellt sich die Frage bekommt sie die Weiterbildung finanziert( also einen Bildungsgutschein)?
Als Koch wäre sie vermittelbar aber in diesem Beruf möchte sie nicht mehr Arbeiten.
grundsätzlich ist es immer schwer, eine Entscheidung der Agentur vorherzusagen, da (auch wenn es anders festgelegt ist) häufig lokale Unterschiede, differierende Ausrichtungen der einzelnen Ämter sowie mitunter auch die persönlichen Einstellungen der Berater eine Rolle spielen können.
Grundsätzlich würde ich mutmaßen, dass diese Weiterbildung nicht übernommen wird. Sehen wir das mal konkret: Nehmen wir an, Frau K. wäre 23 Jahre alt. Sie hat nach der Schule eine Ausbildung gemacht, im erlernte Job vielleicht ein Jahr gearbeitet und dann eine andere Ausbildung gemacht. Das ist ok, man kann sich ja mal irren.
Nun will sie diese Ausbildung aber durch eine Weiterbildung verlängern, obwohl sie rein mit der Ausbildung auch schon Chancen auf einen Job hätte (übrigens wahrscheinlich bessere als mit einer Weiterbildung zur Mediendesignerin). Alleine schon aus CV-taktischen Gründen sollte dieses Ansinnen abgelehnt werden, denn es ist nun für sie an der Zeit, sich in der Praxis zu bewähren und sich die Sporen zu verdienen. Kein Personaler will Dauerschüler (ich hatte mal einen Bewerber, der es in 39 Jahren geschafft hat, gerade einmal 4,5 Jahre zu arbeiten - dafür hatte er aber alle Microsoft- und auch noch ein paar andere Zertifikate).
Die Weiterbildung kann sie ja - wenn sie sich davon wirklich bessere Chancen erhofft - berufsbegleitend angehen.
Noch mal: Das ist keine fundierte Aussage. Es ist gut denkbar, dass sich ein gestresster Agenturmitarbeiter überzeugen lässt, wenn Frau K. mit großen Kulleraugen vor ihm sitzt und ihm von ihrem Lebenstraum erzählt. Aber das Gegenteil ist wahrscheinlicher.
Hallo danke erst mal für die schnelle Antwort.
Also Frau K würde nach der Weiterbildung, 1-2 Jahre, indem Beruf arbeitet (wenn sie den Bildungsgutschein bekommen würde) und danach würde sie sich Selbstständig machen. Diese Weiterbildung braucht sie aber weil die Assistentenausbildung nicht so anerkannt wird und sie auch keine arbeit finden wird als Assistent. Gibt es da keine Möglichkeit für Sie?