Ich würde mal gerne einmal paar Statements von euch hören.
Ich besitzt Anteile an dem DWS Bildungsfonds. Ich hatte ihn ,letztes Jahr mit einer Einmalzahlung aufgenommen und zahle seitdem monatlich ein. Durch die ganze Krise bin ich jetzt ein bischen verunsichert worden und die Zukunft lässt eher noch nachdenklicher werden. Wie würdet ihr vorgehen? Soll ich die monatliche Einzahlung weiterführen. Bin ich gut beraten den Fond aufzugeben (wäre momentan mit 20% in den miesen)?
Weiterhin hatte ich eigentlich vor auch auf ähnlichen Wege meine Altersvorsorge zu planen. Aber wenn ich solche entwicklungen wie jetzt mitbekomme, zweifle ich doch stark daran. Sollte die Altersvorsorge nicht etwas sicheres sein?
Ich würde einfach mal gerne mehrere Meinungen dazu hören.
Mein Fonds hat in den 30 Jahren, die ich ihn bewirtschaftet habe durchschnittlich 15% im Jahr Gewinn gemacht. Trotzdem sind 85% meiner Kunden mit Verlust ausgestiegen.
Willst du zu den 85% Prozent gehören oder fragste nochmal deinen Berater, wie das mit dem Costaverage funktioniert und wielange man einen Fonds halten und besparen sollte um allein die Ausgabeaufschläge und Gebühren plus-minus Null zu kriegen. Und warum fallende und dann wieder steigende Kurse die eigentliche Rendite bringen, wenn man sein Sparziel mindestens auf 15-20 jahre auslegt.
gruss
winkel
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Bin ich gut beraten den
Fond aufzugeben (wäre momentan mit 20% in den miesen)?
Weiterhin hatte ich eigentlich vor auch auf ähnlichen Wege
meine Altersvorsorge zu planen. Aber wenn ich solche
entwicklungen wie jetzt mitbekomme, zweifle ich doch stark
daran. Sollte die Altersvorsorge nicht etwas sicheres sein?
Ich würde einfach mal gerne mehrere Meinungen dazu hören.
Hallo Hein,
Deine Überlegungen sind vollkommen richtig. Was mich vor allem mißtrauisch macht, sind die „Möglichen Gewinnberechnungen“, die immer wieder gerne von Fondsgesellschaften herausgegeben werden. „So könnte sich Ihre Anlage entwickeln …“ - O-Ton meiner Beraterin: „Also bis so ein Dachfonds mal Miese macht, da muss schon viel passieren …“ Ich bin gottlob frühzeitig ausgestiegen und mit einem blauen Auge davon gekommen. Man muss sich immer vor Augen halten, dass dieses Geld, was man da anlegt, e r s p a r t ist. Also erarbeitet und nicht vom Himmel gefallen. Und es ist fürs Alter. Also nicht für Kinkerlitzchen oder weil man sich mal in fünf Jahren einen Motoroller kaufen will. Deshalb tun Verluste nicht nur unheimlich weh, sondern können echten Schaden anrichten.
Meine Tipp: Immobilie kaufen oder bausparen. Auch wenn es spießig klingt.
Streuen !!!
Hallo Hein,
dieser Fonds ist schon o.k., sofern nicht Dein ganzes Vermögen darin steckt! Keine Anlageform hat eine Berechtigung zur Ausschließlichkeit, und Aktien oder Aktienfonds sind langfristig ein wesentlicher und richtiger Baustein, zumal Du einen Sparplan hast. Und auch Immobilien sind nur ein Baustein, keine „Beste Lösung“ !!! Ich hab selbst eine zum Vermieten, günstig gekauft, mit über 1 Mio DM rekonstruiert (Kredit), vor den Fenstern eine kleine Wiese mit Bäumen, dahinter der schöne Blick auf die historische Stadtmauer mit der Altstadt. Ich hatte modernisiert und bezahlt, da kommt Post von der Stadtverwaltung und die informierte mich, daß auf der Wiese ein neues Parkhaus entsteht !!! Leider hat die Stadt nun kein Geld und den Plan begraben. Meine Pläne, die Wohnungen zu einem vernünftigen Preis vermieten zu können, die wären ganz schnell zunichte gewesen !!
Mit größter Sicherheit übrig geblieben wäre aber der Kredit. Also, auch Immobilien können Dir das Genick brechen!!!
Noch einmal: Die Mischung machts! Und diese kann nur individuell sein, es gibt wirklich kein
BESTES ANLAGEPRODUKT.
Gruß
Boris