hallo herr eßmann,
Natürlich gibt es Fonds die über ein paar Jahre hinweg viel
erreicht haben, aber dann wieder auch mal deutliche Verluste
hinnehmen mussten. Ein Verlust von 60% für 1 Jahr einstecken
musste braucht erst einmal 4,5 Jahre hintereinander einen
Gewinn von 20% um diese wieder aufzufangen.
wer seinen fonds so in den keller fallen lässt, ohne ihn zu verkaufen, ist selber schuld. aber ansonsten richtig gerechnet. mal abgesehen von cost-average…
Darüber hinaus werden die Angaben der Wertentwicklung in
Brutto gemacht. Die Kosten sind nicht berücksichtigt.
ist das bei klv/flv anders?
Und natürlich bekomme ich Fonds frei von Ausgabeaufschlag.
Dort betragen dann z.B. die Shiftkosten bis zu 10%, die aber
vorher nicht ausgewiesen werden.
und dann sind da noch die vermögensverwaltungsgebühren, die depotkosten, die total-expanse-ratio und und und. alles nicht genehmigungspflichtig (seitens banken- und börsenaufsicht oder bafin) und nicht veröffentlichungspflichtig. habe genau das über die letzten monate beobachtet und stelle eine verdoppelung der kosten fest…
Und bitte zeige mir einmal die Nettorenditen eines Fonds über
eine Laufzeit von 12 Jahren, bzw. 20 Jahren !
aber bitte. einfach mal bei den namhaften anbietern auf den homepages vorbeischauen. oder cash / faz / die welt… lesen (ohne werbung machen zu wollen).
Ausserdem ist es ein wenig naiv den Vergleich mit der
Wirtschaft zu ziehen. Ich denke einmal das keine Bank in einem
Fondsparplan ihre Gewinne erzielt.
Zu guter letzt sollte man beachten, dass die Fondanteile
kontinuierlich gekauft werden.
stimmt, die banken sind viel schlimmer. das könnte der kunde ja verstehen.
Welcher ist denn Deiner Meinung nach ein sog. TopFonds ? Dann
schauen wir uns einmal an was wirklich die letzten 12 Jahre
oder 20 Jahre blieb.
fidelity european growth fund, wkn 973279, isin LU0048578792. ich find den klasse, aber so nen dinoaurier hat man ja nicht im depot…
Wie ich schon schrieb. Sicherlich gibt es unterschiedliche
Testgrundlagen mit somit unterschiedlichen Ergebnissen. Ich
persönlich favorisiere die Fondvariante selbst. Aber man muss
diesen Hipe der betrieben wird doch deutlich relativieren.
im gegenteil. es kann doch nicht angehen, dass in deutschland über 4 billionen € auf giro- und sparkonten sowie klv´s täglich entwertet werden, da die rendite unter der inflation liegt.
So und jetzt noch genauer zum Test:
Bewertet wurden die Fonds mit einer Risikoabsicherung.
aha, da liegt der hund im pfeffer…
Also das was von vielen Maklern statt einer KLV empfohlen wird. Die
Risikoversicherung kostet natürlich auch im günstigsten Falle
Geld. Ohne diese Absicherung sind die Fonds natürlich besser.
Allerdings auch nicht vergleichbar.
wer so was als makler tut, hat die zu erwartende maklerhaftung verdient. wieso sind die fonds dann nicht vergleichbar? einzahlung ist bekannt, anteilspreis ist bekannt, somit die auszahlung und dann auch die rendite. oder versteh ich grad was nicht?
So kamen die besten Fonds auf eine Ablaufrendite von über 11%
auf den Betrachtungszeitraum. Risikobereinigt aber nur auf 7,5
ich kenne keine klv, die mehr als 6% bringt (netto). bei anderen meinungen bitte ich um belege.
Allerdings muss man sagen, dass die Risikoprämie ein
Marktdurchschnitt ist und es günstigere Absicherungen gibt,
wodurch dann mehr Beitrag für den Fondsparplan bleibt.
Gesamtsieger war der GKDFonds von DWS gefolgt von der Debeka
Lebensversicherung, gefolgt von der NeueLeben
Lebensversicherung.
der test war wohl reginal sehr beschränkt…
Einen weiteren Mythos kann man an dieser Stelle auch gleich
ein wenig entkräften. Den der englischen Lebensversicherer.
Die englischen Kapitallebensversicherungen werden mit den
deutschen KLVs verglichen. Mit einem Aktienanteil von bis zu
80% gegenüber max. 30% ist das Blödsinn. Man müsste deutsche
fondgebundene LVs vergleichen.
stimmt, aber auch dann komme ich zu dem schluss, den gleichen quatsch zu kaufen. habe ich in diesem forum aber schon ausführlich beschrieben…
Im 15 Jahresvergleich hat z.B. die Standard Life lange sehr
gute Ergebnisse erzielt und jetzt aber einige Einbrüche
erlitten wie die anderen englischen Versicherer auf. Im
Vergleich z.B. zur R+V lag diese bis 2002 deutlich dahinter,
liegt aber nun vorne, da dort nur 4% Verluste eingefahren
wurden.
sehen sie sich mal clericalmedical an, die sind noch viel besser (aua, war ich nicht mal deren kunde? möchte nicht mehr drüber nachdenken).
Aktienanlagen sind meiner Meinung nach gut, nur diese
Glorifizierung nervt und man muss sie relativieren und
individuell beraten.
stimmt auch, aber wer zu klassischen lebensversicherungen rät, sollte sich über die folgen im klaren sein. ich hoffe nur, dass die kommende beraterhaftung die verluste hier beim vermittler einklagbar macht.
grüsse, maxxler71
(der zur zeit auf 12 fondsmanager weltweit vertraut. aber mit garantierten kosten über 30 jahre!!!)