Sehr gute Idee.
Zum herauspicken eine Prioritätenliste:
1.) Rendite der Vergangenheit (nicht nur die des Fonds, sondern auch der Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die in den letzten 30 Jahren immer sehr gute Zahlen abgeliefert hat, sollte auch in Zukunft etwas bewegen können. Was natürlich keine Garantie dafür ist. Andererseits würde ich mich sehr wundern, wenn ein Deka-Aktienfonds plötzlich zu den Spitzenfonds aufsteigen sollte)
2.) Managementgebühren
Die liegen alle um die 1,5%, außer die unten aufgeführten. Ich würde aber in diesem Fall eher auf weltweit anlegende zurückgreifen, da man in den 7 Jahren nicht wirklich umschichten kann. Und ein halbwegs brauchbarer Manager wird es wohl schaffen, die Märkte höher zu gewichten, wo es gerade gut läuft.
LU0047473722: 1% (Europa)
LU0044747169: 1,25% (weltweit)
US8801991048: 0,78% (weltweit, wobei der wieder das Problem mit dem Dollar hat)
DE0008474016: 1,25% (weltweit)
3.) Ausgabeaufschlag
der wird nur einmal fällig und macht am Ende nur soviel Unterschied, wie er vorne gekostet hat. Wer also nur 95% einzahlt, hat am Ende auch nur 95% raus. Zahlt man aber 100% ein und hat hohe Managementgebühren, ist der Unterschied deutlich höher.
4.) Depotgebühren
Ist meist ein fester Betrag, einmal jährlich zu zahlen. Um die 30€ sind etwa annehmbar, glaube ich.
Übrigens stehen in dieser Tabelle keine Managementgebühren drin, die muss man sich extra aussuchen. Ich habe es mit onvista gemacht, ist ganz einfach.
zu 1.
Genau, so gehe ich vor.
zu 2.
Okay, ich schaue mich einfach mal bei onvista.de um.
zu 3.
Gut, werde ich beachten.
zu 4.
Muss ich mir auch mal anschauen wer was verlangt.
Danke für die Infos, Gruß -Fabian-
Sehr gute Idee.
Zum herauspicken eine Prioritätenliste:
1.) Rendite der Vergangenheit
2.) Managementgebühren
3.) Ausgabeaufschlag
4.) Depotgebühren
Übrigens stehen in dieser Tabelle keine Managementgebühren
drin, die muss man sich extra aussuchen. Ich habe es mit
onvista gemacht, ist ganz einfach.
Ah, okay… Das war ein Vorschlag von jemand anderem gewesen. Ich weiß noch nicht wie ich es genau machen werde.
Gut, kleinste Summe, soweit einzahlen wie Förderung besteht und dann verwenden wenn zuteilungsreif.
Huch, das war ironisch gemeint.
Sie hatten zwei Beiträge weiter oben geschrieben, dass Sie nur
halb bezahlen wollen. Wenn Sie eben statt der vollen Summe für
die volle Zulage nur die Hälfte bezahlen, bekommen Sie auch
nur anteilige Prämie.
Zusätzlich macht es insofern wenig Sinn, da Sie mit 10.000€
Bausparsumme schon so ziemlich am untersten Ende der
Möglichkeiten gelandet sind. Und die Abschlusskosten und
Kontoführungsgebühren bleiben fix, bedeuten also bei
geringerer Einzahlung einen höheren relativen Kostenblock.
Also sollte man als sinnvolle Anlage die kleinste Bausparsumme
wählen und den maximal für die Förderung notwendigen Beitrag
einzahlen. Und ist am Jahresende noch was übrig, wird eben für
die WoP aufgefüllt.
Okay, also ist es sinnvoll beides zu machen wenn man in den
nächsten Jahren ein bißchen was sparen will?!
Wenn man es sich leisten kann, geht auch alles.
Das ist wohl wahr…
Ja, ich kann sieben Jahre darauf verzichten, habe auch anderes
Kapital immer angelegt. Ich habe nur so Notfallgeld das als
Tagesgeld oder Monatsgeld angelegt ist.
Es geht nicht unter 7 Jahren! ANSpZ gibt es nur, wenn Sie die
7 Jahre durchhalten, dann am Ende des Vertrages. Und wenn dann
sollte man nicht unbedingt auf das Geld angewiesen sein, da es
möglich sein kann, dass ausgerechnet dann die Kurse im Keller
sind. Wenn Sie allerdings beides machen, sollte das Problem
damit deutlich kleiner werden, da Sie ja den Bausparer nutzen
können, bei dem eben keine Kurse im Keller sind.
Ja, mit Fonds hat man halt immer ein Risiko, das ist mir bewusst. Ich werde wohl beides machen und einfach mal schauen wies läuft. Ich glaube zumindest, dass das die Beste Anlage ist zum jetzigen Zeitpunkt für mich.
War es nicht so, dass man eins davon auch einmal jährlich nur
zahlt? Also das das EIne monatlich mit dem Mindestbetrag
eingezahlt wird und das andere dann bspw. zu Weihnachten, da
man dann eh meist Geldgeschenke erhält.
Aber: Auch wenn ich WoP kriege, dann muss ich am Schluss nicht
unbedingt bauen, oder?
Für die ANSpZ muss der Beitrag aus dem Gehalt erfolgen. Die
WoP können Sie am Ende des Jahres auffüllen, wenn noch genug
übrig ist.
Dann brauche ich also nicht monatlich fest etwas einzubezahlen, sondern kann das zwischendurch machen, wenn noch paar Euronen übrig sind.
Für die WoP sind Sie 7 Jahre an die sogenannte
wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Das können auch
Möbel, Tapeten oder die Maklerprovision sein. Man muss also
nicht zwingend ein Haus davon kaufen. Was auch etwas schwierig
werden könnte.
Aber nach den 7 Jahren kann ich es auch anders verwenden?
Wenn es denn in ferner Zukunft unbedingt ein Haus sein soll,
empfiehlt es sich allerdings, Kapital anzusparen. Und das
sollte nicht unbedingt mit einem Bausparer (bis auf den zur
Förderung notwendigen Anteil) erfolgen, wenn es um die ferne
Zukunft geht. Denn der Zinsnachteil ist trotz drohender
Abgeltungssteuer nicht gerade unerheblich. Und wer mehr EK
hat, braucht weniger Darlehen. Und weniger Darlehen bedeuten
weniger Zinszahlungen.
So sehe ich das auch. Staatliche Subvention einstreichen und danach mal schauen.
Danke + Gruß -Fabian-
Kosten, Performance, Vola
Hallo,
für die Umsetzung:
Habe meine VL selbst hier abgeschlossen:
http://www.a-fs.com/
Dort bekommst Du ein ebase-Depot (glaube 36 euro p.a.) und zahlst keinen Ausgabeaufschlag.
Wovon der Anbieter lebt?
Er bekommt von der Fondsgesellschaft (über ebase) einen Teil der Verwaltungsvergütung des Fonds (0,x% p.a.). Und wenn ganz viele Leute über ihn ganz viel sparen, dann lohnt sich das auch irgendwann.
Don´t worry, falls der Vermittler nicht überlebt. Du hast Dein Depot bei ebase. Das ist aus der Gefahrenzone.
Das soll keine Werbung sein. Bin mit diesem Anbieter weder verbandelt noch verschwägert. Es gibt noch viele andere. Das war nur der erste auf den ich damals gestoßen bin, der VL ohne Ausgabaaufschlag angeboten hat.
Wegen der Gebühren im Fonds (Verwaltungsvergütung). Ich würde das Thema nich so extrem gewichten denn:
-
Im Vergleich zu den Renditeunterschieden, sind die Kostenunterschiede (irgendwo zwischen 0,05 und 0,50 % p.a.) eher vernachlässigbar.
-
Die VV ist nur ein Teil der Kosten im Fonds. Realistisch betrachtet kannst Du als Anleger nicht erkennen, welche Kosten tatsächlich entstehen. Einen Schritt weiter geht die TER (Total Expense Ratio), die noch weitere Kosten berücksichtigt. Aber auch hier gibt es noch genügend Stellschrauben für die Gesellschaften, Kosten zu verstecken und damit Erträge zu generieren.
Am Ende zählt nur was rauskommt. Und Dein Anteilswert ist immer nach Kosten. Wenn also ein Fondanteil innerhalb eines Jahres um 10% steigt, ist das immer besser, als 8%. Auch wenn die VV oder TER höher sein sollte.
Noch ein Tipp:
Beschäftige Dich auch mal mit dem Thema cost-average bzw. Durchschnittskostenmethode (Studenten haben ja viel Zeit…
). Eventuell solltest Du bei Deiner Fondsauswahl nicht nur auf die Performance achten, sondern das Thema Schwankungen = Volatilität mit berücksichtigen. Hier ist ein „agiler“ Fonds für einen Sparplan oft interessanter, als ein sehr ruhiger. Ein guter Indikator ist die Standardabweichung. Je Höher, desto mehr schwankt der Fonds.
Gruß Schorsch
Hallo!
Danke für den Tipp!
Aber kann ich dann nicht auch direkt bei ebase abschließen? Oder wäre das dann ungeschickter und es würde mich der Ausgabeaufschlag etwas kosten?!
Der Cost-Average-Effekt ist mir geläufig. So kriege ich in ungünstigen Zeiten mehr Fondanteile. Aber wo kann ich die Schwankungen nachschauen? Und warum ist das dann günstiger?!
Gruß -Fabian-
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Aber kann ich dann nicht auch direkt bei ebase abschließen?
Oder wäre das dann ungeschickter und es würde mich der
Ausgabeaufschlag etwas kosten?!
Ich weiß nicht, ob ebase oder die anderen Plattformen Direktgeschäft machen. Habe es zumindest noch nie gehört.
Hätte auch keinen Vorteil für Dich.
Der Cost-Average-Effekt ist mir geläufig. So kriege ich in
ungünstigen Zeiten mehr Fondanteile. Aber wo kann ich die
Schwankungen nachschauen? Und warum ist das dann günstiger?!
Nachschauen: Z.B. Morningstarfonds.de, Fundresearch.de usw., Oder einfach in den Charts der Fondsgesellschaften.
Günstiger ist es wegen des öfter mal niedrigen Einstiegskurs und damit geringeren Durchschnittskaufpreisen.
Gruß Schorsch
Aber kann ich dann nicht auch direkt bei ebase abschließen?
Oder wäre das dann ungeschickter und es würde mich der
Ausgabeaufschlag etwas kosten?!
Ich weiß nicht, ob ebase oder die anderen Plattformen
Direktgeschäft machen. Habe es zumindest noch nie gehört.
Hätte auch keinen Vorteil für Dich.
Okay, dann muss ich mal schauen, wer dann am Günstigsten ist und für mich in Frage kommt.
Der Cost-Average-Effekt ist mir geläufig. So kriege ich in
ungünstigen Zeiten mehr Fondanteile. Aber wo kann ich die
Schwankungen nachschauen? Und warum ist das dann günstiger?!
Nachschauen: Z.B. Morningstarfonds.de, Fundresearch.de usw.,
Oder einfach in den Charts der Fondsgesellschaften.
Günstiger ist es wegen des öfter mal niedrigen Einstiegskurs
und damit geringeren Durchschnittskaufpreisen.
Okay, verstanden. Werde ich dann auch berücksichtigen.
Danke + Gruß -Fabian-
Hallo.
Sie hatten folgendes geschrieben:
"
der Tipp mit der Aspecta war sicherlich der Beste - es gibt eindeutig bessere Möglichkeiten, ohne das Dir von den paar Euronen noch jede Menge Gebühren abgeknöpft werden. Die VL-Anlage bis zur Rente ist besonders lukrativ - leider für Dich eher von Nachteil."
-> Könnten Sie mir bitte mitteilen warum die VL-Anlage bis zur Rente lukrativ ist, aber für mich eher von Nachteil?
Mit VL-Anlage meinen Sie das VL-Fondssparen, bei dem der AG einzahlt, oder?
Ich habe darüber noch nichts Nachteiliges gefunde, deswegen wäre es interessant zu wissen, wie Sie das meinten.
Danke + Gruß -Fabian-
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]