Hallo an alle!
Es liegt folgende Situation vor:
Ich bin Student und verdiene 400 Euro auf Minijob-Basis und würde gerne in den Genuss der Arbeitnehmersparzulage kommen.
Also würde ich am Besten auf sieben Jahre Fondssparen betreiben, oder?! So kriege ich die staatliche Zulage und lege mein Geld nicht bis zur Rente an.
Mir wurde vorgeschlagen, bei Aspecta was zu machen, aber das scheint ein Vertrag bis zur Rente (Fondssparen als Altersvorsorge) zu sein ohne die Möglichkeit der Arbeitnehmersparzulage zu ergattern. (http://www.aspecta.de/unsere_leistungen/rentenversic…)
Wo kann ich so einen Vertrag machen der VL gefördert wird und ich ANSpZ subventioniert bekomme?
Was soll ich für meinen Fall am Besten tun? Habt ihr irgendwelche Ideen oder Anregungen?
Danke im voraus + Gruß -Fabian-
Guten Tag Fabian,
es gibt verschiedene Anbieter für VL-Sparen im Fondsbereich.
Einfach mal unter VL durchklickern.
In Ihrer Einkommenssituation kann es auch von Vorteil sein,
die VL klassisch unterzubringen. Das Stichwort heisst Bausparen.
Das ist nichts für Ex-und-Hopp-Denker. Man muss sich nämlich mit
WOP, ANSZ, Abschlussgebühr, Guthabenzinsen, Bewertungszahl, Bonus
etc. auseinandersetzen. Das ist eindeutig von Nachteil.
Vorteilhaft ist es, wenn man das durchblickt hat und dann mit dem
Sparen richtig loslegen kann.
Ich will aber keinen einseitigen Beitrag zugunsten des Bausparens
verfassen. Sonst kriege ich von den anderen wieder einen über die Mütze.
Und darum soll es das gewesen sein.
Wohlgemeinte Grüsse
Günther
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Hallo.
Ich habe mal nach VL-Sparen gesucht. Es gibt die Variante mit Garantiezins wie bei Diba mit 3,0% oder man macht es über Fonds.
Was ist denn geschickter? Und welche Direktbanken o.ä. würden Sie mir dabei empfehlen zu nehmen?
Zum Bausparen: Ich habe eigentlich nicht vor zu bauen.
Das habe ich aber aus anderer Quelle:
- Den kleinstmöglichen Vertrag abschließen (zur Zeit vermutlich 10k€),
- staatliche Prämien beantragen und kassieren,
)
- Vertrag nur halb einzahlen,
- Zuteilungsreife abwarten,
- nach 7 Jahren kann er dann ohne Prämienverlust auch zum Nicht-Bauen verwendet werden.
Ist das ratsam so zu machen? Was kann ich danach mit anfangen? Die Begriffe:
WOP, ANSZ, Abschlussgebühr, Guthabenzinsen, Bewertungszahl,Bonus
sagen mir leider (noch) nichts.
Gruß -Fabian-
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Hallo Fabian,
was nun geschickter ist, weiß ich leider auch nicht.
Bei der Fonds-Lösung sollten Sie einfach überlegen, ob die dem Grunde nach passt. Wegen des Risikos und weil Sie ja gut schlafen wollen.
Eine namentliche Empfehlung gebe ich auch nicht ab. Denn dann wäre die
Grenze zur Werbung überschritten.
Zum Bausparen:
Die meisten Leute mit so einem Vertrag haben nicht vor, zu bauen.
Das ist aber auch kein Hinderungsgrund. Sie können mit einem Bauspardarlehen auch einen Kauf finanzieren oder ein Grundstück kaufen
oder eine Einbauküche in die Mietwohnung installieren oder…
Und wenn Sie kein Bauspardarlehen wollen, dann wählen SIe einfach einen reinen Spartarif mit höheren Guthabenzinsen.
WOP (Wohnungsbauprämie) gibt es zusätzlich auf Ihre jährliche
Sparleistung und ANSZ (Arbeitnehmersparzulage)erhalten Sie auf die
VL, die in den Vertrag fließen. Abschlussgebühren liegen bei 1 oder 1,6 % von der Bausparsumme je nach Anbieter und Tarif. Es gibt aber auch Tarife mit einer Pauschalsumme von 50 € oder 150 € Abschlussgebühr. Die Bewertungszahl steigt in Abhängigkeit von Ihrem
Sparverhalten (großer Betrag in kurzer Zeit = höhere Bewertungszahl)
und verhilft Ihnen zu einer schnelleren Zuteilung des Bauspardarlehens
- falls Sie doch Eigentum finanzieren - oder sichert Ihnen bei einem
reinen Spartarif den Zusatz-Zinsbonus.
Mein Tip: „Bausparen“ in die Suchmaschine eingeben und Erklärungen
kommen frei Haus.
Gruß
Günther
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Hallo,
der Tipp mit der Aspecta war sicherlich der Beste - es gibt eindeutig bessere Möglichkeiten, ohne das Dir von den paar Euronen noch jede Menge Gebühren abgeknöpft werden. Die VL-Anlage bis zur Rente ist besonders lukrativ - leider für Dich eher von Nachteil.
Die Idee mit dem Bausparvertrag, mit hohem Garantiezins würde ich ebenfalls empfehlen. Zudem gibt es mindestens einen Anbieter, der Dir die Abschlußgebühr nach 24 Monaten wieder gutschreibt, 3,6% Zinsen zahlt+Wohnungsbauprämie+Arbeitnehmersparzulage. Außerdem kannst Du im Zweifelsfall an Dein Geld, wenn Du in einer „Notlage“ bist…hierfür sind aber ebenfalls Voraussetzungen erforderlich…
Gruß
Detlev
Es liegt folgende Situation vor:
Ich bin Student und verdiene 400 Euro auf Minijob-Basis und
würde gerne in den Genuss der Arbeitnehmersparzulage kommen.
Also würde ich am Besten auf sieben Jahre Fondssparen
betreiben, oder?! So kriege ich die staatliche Zulage und lege
mein Geld nicht bis zur Rente an.
Mir wurde vorgeschlagen, bei Aspecta was zu machen, aber das
scheint ein Vertrag bis zur Rente (Fondssparen als
Altersvorsorge) zu sein ohne die Möglichkeit der
Arbeitnehmersparzulage zu ergattern.
(http://www.aspecta.de/unsere_leistungen/rentenversic…)
Wo kann ich so einen Vertrag machen der VL gefördert wird und
ich ANSpZ subventioniert bekomme?
Was soll ich für meinen Fall am Besten tun? Habt ihr
irgendwelche Ideen oder Anregungen?
Danke im voraus + Gruß -Fabian-
Hallo.
Hmm, was nun?
„Tipp mit der Aspecta war sicherlich der Beste“ und dann
„es gibt eindeutig bessere Möglichkeiten“.
Die VL-Anlage ist lukrativ: wieso? Und warum ist es für mich eher von Nachteil?
Die Idee mit dem Bausparvertrag, mit hohem Garantiezins würde
ich ebenfalls empfehlen. Zudem gibt es mindestens einen
Anbieter, der Dir die Abschlußgebühr nach 24 Monaten wieder
gutschreibt, 3,6% Zinsen
zahlt+Wohnungsbauprämie+Arbeitnehmersparzulage. Außerdem
kannst Du im Zweifelsfall an Dein Geld, wenn Du in einer
„Notlage“ bist…hierfür sind aber ebenfalls Voraussetzungen
erforderlich…
Was ist denn die Abschlussgebühr? Ich hänge immer noch an der Frage was ich mit einem Bausparvertrag machen kann. Ich zahle Geld ein und kriege nach sieben Jahren die Zulage vom Staat. Was dann? Ich kriege das Geld ja dann nicht einfach so ausgezahlt, oder?
Gruß -Fabian-
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Hallo.
Ich muss mich erstmal schon mal bedanken für die vielen Informationen, die Sie mir geben. Das hat mich schon deutlich weiter gebracht und einige Unklarheiten gelöst. Danke dafür.
Okay, dann muss ich mal überlegen. Aber ich denke wenn ich jung bin kann ich eher das Risiko eingehen, dass ich etwas verliere als wenn ich eine Familie habe, die ich versorgen muss. Also kann es für meinen Zweck die gewagtere Variante sein.
Ich habe mir Bausparen etwas genauer angeschaut. Auch hier würde ich monatlich etwas einzahlen und kriege durch VL ANSpZ und WOP. Dazu müsste der AG 40 Euro/Monat und ich 42,50 Euro/Monat einzahlen um volle Subvention zu erhalten. Ist das so korrekt?
Ich habe das gefunden:
„Nach den 7 Jahren (es reicht vom Dezember des ersten Jahres bis zum Januar des siebten Jahres) kann das Geld für beliebige Zwecke verwendet werden.“
-> Kann ich nach den sieben Jahren mir das Geld einfach so auszahlen lassen? Was hätte ich neben den eingezahlten Beiträgen und Subventionen für Verzinsungen?
Zudem:
„Tipp: Wer nur die staatlichen Prämien einstreichen will, aber nie ein Bauspardarlehen benötigt, schließt einen Bausparvertrag mit der kleinstmöglichen(!) Vertragssumme ab.
Sobald der Vertrag vollgezahlt oder zuteilungsreif ist, wird der nächste Vertrag begonnen.“
-> Also schließe ich einen Bausparvertrag ab mit der kleinstmöglichen Summe., wobei ich nicht weiß was das bedeutet, da ich doch monatlich einen gewissen Betrag einzahle. Danach richtet sich doch dann der Endbetrag?!
Aber das ist aus wohl was hiermit gemeint war:
"- Den kleinstmöglichen Vertrag abschließen (zur Zeit vermutlich 10k€),
- staatliche Prämien beantragen und kassieren,
)
- Vertrag nur halb einzahlen,
- Zuteilungsreife abwarten,
- nach 7 Jahren kann er dann ohne Prämienverlust auch zum Nicht-Bauen verwendet werden."
Gruß -Fabian-
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Guten Tag Fabian,
auf Ihre letzte Mitteilung vom Vortag: Wenn Sie sich entschieden haben, so kann ich Ihre detailierten Fragen zum Bausparen nicht so richtig einordnen. Wie ich bereits geschrieben habe, ist das Bausparen, wenn es richtig gemacht werden soll, etwas anspruchsvoll.
Eine individuelle Beratung zu Tarifen und Einzelheiten kann das Forum kaum leisten.
Für Ihre - wie Sie selbst sagen „gewagtere“ - Fondslösung
wünsche ich gutes Gelingen.
Gruß
Günther
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Korrektur
Hmm, was nun?
„Tipp mit der Aspecta war sicherlich der Beste“ und dann
„es gibt eindeutig bessere Möglichkeiten“.
Kleine aber wichtige Korrektur: der Tipp mit der Aspecta war sicherlich NICHT der Beste - wobei ich mich arg zurück gehalten habe…
Gruß
Detlev
Hmm, wenn ich jetzt noch wüsste warum…?! Ist das nicht lohnenswert vom Geld her oder ist die Anlageform allgemein nicht gut…
Lass es mich ein wenig verstehen…
Gruß -Fabian-
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Hallo Fabian,
zu den genannten Antworten kurz folgende Ergänzungen:
-
Aspecta ist eine Versicherung, wenn ich micht nicht total täusche.
Das bedeutet hohe Abschlußkosten und ein Versicherungsschutz, den Du offensichtlich nicht brauchst, da keine abzusichernden Personen im Hintergrund.
Ergbenis: Weniger Rendite. Auch wenn die Versicherung ihren Sparanteil in Fonds anlegt, kommt beim reinen Fondssparen in den gleichen Fonds mehr raus.
Außerdem gibts auf Lebensversicherung meines Wissens keine AN-Sparzulage mehr, oder?
-
Bausparen ist ja laut Werbung gar nicht mehr uncool. Richtig gut kann es für den sein, der auf jeden mal eine „wohnwirtschaftliche“ Verwendung hat. (Bauen, kaufen, renovieren, usw.).
Wenns nur um das sparen geht und Sicherheit nicht das wichtigste ist, dann kann man sich aus meiner Sicht das „Bau“ sparen… .
-
Fondssparen ist ne gute Möglichkeit, sich an das Thema Börse und Aktien ranzutasten und relativ risikolos erste Erfahrungen zu sammeln. Würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall machen. Deine Generation wird die Börse brauchen, um mit 70 noch Zähne und was dazwischen zu haben… 
Du kannst VL Fonds auch ohne Kosten (Ausgabeaufschlag) über Discounter kaufen. Mal nach „Fondsdiscount“ googeln, da solltest Du diverse Anbeiter finden… .
Viel Erfolg
Gruß Schorsch
So, jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu.
Die höchste Förderung auf den Beitrag bekommt man beim Sparen mit Aktienfonds (18% bis höchstens 400€ Einzahlung p.a.). Bausparverträge werden mit 9% der jährlichen Sparleistung, maximal 470€ gefördert. Einkommensgrenze hierfür: 17.900/35.800€ (ledig/verheiratet).
Banksparpläne und Versicherungen werden nicht gefördert.
Aktienfonds werden 6 Jahre bespart, Bausparverträge 7 Jahre, Förderung gibt es erst, wenn 7 Jahre Vertragslaufzeit um sind.
Banksparpläne und Versicherungen werden staatlicherseits nicht gefördert.
Wer also das Geld nach den 7 Jahren gern verplant hätte, sollte auf den Bausparer mit niedrigster Bausparsumme und „hoher“ Verzinsung zugreifen, die Rendite wird durch die Zulagen schon auf ordentliche Höhe gebracht. Wer die höhere Förderung und die höhere Chance will, nimmt eben den Fonds. Und wer keine Probleme damit hat, macht beides.
Und wem es nochh nicht reicht, der packt noch etwas mehr auf den Bausparer drauf, um die Wohnungsbausparprämie zu kassieren. Förderung hier: 8,8% auf maximal 512€ jährlich. Einkommensgrenze: 25.600/51.200€.
Also für Gierhälse:
- 40€ für Bausparvertrag (ANSpZ)
- 34€ für Fonds (ANSpZ)
- 43€ für Bausparvertrag (WoP)
Wobei der Trick mit der halben Einzahlung sehr clever ist. Leider sind 9% von 235€ auch nur 21,15€ Förderung statt 9% von 470€ = 42,30€.
Punkt 1:
Der Bausparvertrag ist renditemäßig nicht wirklich der Bringer. Aber mit Zulagen versehen, wird diese Aktion schon deutlich attraktiver. mehr als ein Tagesgeldkonto bringt er allemal.
Wer damit leben kann, auf den Betrag länger als 7 Jahre zu verzichten, weil die Kurse gerade im Keller sind, fährt mit dem Fonds und der deutlich höheren Förderung wesentlich besser. Das Risiko ist zwar etwas höher, aber die Chance auch. Und diese Chance gibt es im Bausparer nicht.
Punkt 2:
Weiter oben wurde die Aussage getroffen: „… 3,6% Zinsen zahlt+Wohnungsbauprämie+Arbeitnehmersparzulage …“. Das ist mit Vorsicht zu genießen! Entweder man bekommt auf seine 43€ Wohnungsbausparprämie oder Arbeitnehmersparzulage. Um beides in voller Höhe zu bekommen, muss man 470€ für die Arbeitnehmersparzulage und 512€ für die Wohnungsbausparprämie jährlich einzahlen. Also 81,84€ monatlich. Mir hat auch schon mal ein geschäftstüchtiger Promoter diese Rechnung aufgetischt: „4% Rendite + 10% Arbeitnehmersparzulage + 10% Wohnungsbausparprämie macht garantierte 24%!“ Sehr lustig
))
Aber nur gut, dass das hier nicht so gemeint war.
Da gibt’s nicht viel hinzuzufügen.
Außer:
Wesentlich wichtiger als die Ausgabeaufschläge sind die laufenden Kosten. Also vor allem die Managementgebühren.
Vor allem bei längeren Anlagezeiten ist der Unterschied von nur 0,5% enorm hoch!
Ach ja: Aspecta = Versicherung --> keine ANSpZ
Hallo!
Okay, also ist es sinnvoll beides zu machen wenn man in den nächsten Jahren ein bißchen was sparen will?!
Ja, ich kann sieben Jahre darauf verzichten, habe auch anderes Kapital immer angelegt. Ich habe nur so Notfallgeld das als Tagesgeld oder Monatsgeld angelegt ist.
War es nicht so, dass man eins davon auch einmal jährlich nur zahlt? Also das das EIne monatlich mit dem Mindestbetrag eingezahlt wird und das andere dann bspw. zu Weihnachten, da man dann eh meist Geldgeschenke erhält.
Aber: Auch wenn ich WoP kriege, dann muss ich am Schluss nicht unbedingt bauen, oder?
Danke für diese Infos!
Gruß -Fabian-
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Hallo.
Das war jetzt auch eine sehr gute Zusammenfassung von dem Ganzen. Das drucke ich mir gleich aus 
Alles soweit verstanden, nur der letzte Satz nicht:
Wobei der Trick mit der halben Einzahlung sehr clever ist. Leider sind 9% von 235€ auch nur 21,15€ Förderung statt 9% von 470€ = 42,30€.
Was bedeutet halbe Einzahlung? Ich zahle nicht so viel ein wie subventioniert wird, sondern nur die Hälfte. Und was bringt das? Was ist daran clever?
Gruß -Fabian-
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Hallo!
Ja, es ist eine Versicherung. Ich sehe mittlerweile den Sinn dieser Versicherung nicht mehr, weil ich mit VL-Fondssparen auf jeden Fall besser abschneide. Habe in den Tabellen geschaut der Versicherung. Bei 50 Euro / Monat mit einer jähtlichen Dynamik von 5% verliere ich in den ersten 5 Jahren knapp 2000 Euro, die nicht in Fonds investiert werden. Was die mit dem Geld machen ist mir ein Rätsel…
Und ich frage mich was ich damit für einen Versicherungsschutz habe? Garantierte Rückkaufsummen gibt es nicht, und im Todesfall krieg ich auch nur das was im Fonds ist.
Nein, bei sowas gibts keine ANSpZ. Deswegen frage ich mich auch warum mir das nicht als Alternative angeboten wurde, also VL-Fondssparen oder Bausparen zu machen. Da gibts wohl sicherlich weniger Prämien…
Und wenn ich nicht vor habe zu Bauen? Geht anscheind auch so, dass man das fürs Nicht-Bauen verwenden kann…!?
Fondsdiscount ohne Aufschläge. Da frag ich mich wie die Geld dabei verdienen?!
Ich hoffe ich mach nicht zu viel Schleichwerbung, aber auf vielen Seiten werde ich zu ebase verwiesen. Wäre das was?
Gruß -Fabian-
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Okay, mit Managementgebühren sind die Gebühren gemeint, die es kostet des Fonds zu besitzen und die Verwaltungskosten derer zu zahlen.
Also sollte ich mir einen Fonds aussuchen, der nicht allzu hohe Managementgebühren hat.
Habe da auch eine schöne Tabelle gefunden:
http://www.capital.de/finanzen/geldanlage/100003149…
Die zeigt die VL-Fonds, die in den letzten 10 Jahren gut abgeschnitten haben. Man kann anscheinend nur einen Fonds wählen zum VL-Fondssparen, so werde ich mir wohl einen von denen herauspicken.
Gruß -Fabian-
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo!
Okay, also ist es sinnvoll beides zu machen wenn man in den
nächsten Jahren ein bißchen was sparen will?!
Wenn man es sich leisten kann, geht auch alles.
Ja, ich kann sieben Jahre darauf verzichten, habe auch anderes
Kapital immer angelegt. Ich habe nur so Notfallgeld das als
Tagesgeld oder Monatsgeld angelegt ist.
Es geht nicht unter 7 Jahren! ANSpZ gibt es nur, wenn Sie die 7 Jahre durchhalten, dann am Ende des Vertrages. Und wenn dann sollte man nicht unbedingt auf das Geld angewiesen sein, da es möglich sein kann, dass ausgerechnet dann die Kurse im Keller sind. Wenn Sie allerdings beides machen, sollte das Problem damit deutlich kleiner werden, da Sie ja den Bausparer nutzen können, bei dem eben keine Kurse im Keller sind.
War es nicht so, dass man eins davon auch einmal jährlich nur
zahlt? Also das das EIne monatlich mit dem Mindestbetrag
eingezahlt wird und das andere dann bspw. zu Weihnachten, da
man dann eh meist Geldgeschenke erhält.
Aber: Auch wenn ich WoP kriege, dann muss ich am Schluss nicht
unbedingt bauen, oder?
Für die ANSpZ muss der Beitrag aus dem Gehalt erfolgen. Die WoP können Sie am Ende des Jahres auffüllen, wenn noch genug übrig ist.
Für die WoP sind Sie 7 Jahre an die sogenannte wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Das können auch Möbel, Tapeten oder die Maklerprovision sein. Man muss also nicht zwingend ein Haus davon kaufen. Was auch etwas schwierig werden könnte.
Wenn es denn in ferner Zukunft unbedingt ein Haus sein soll, empfiehlt es sich allerdings, Kapital anzusparen. Und das sollte nicht unbedingt mit einem Bausparer (bis auf den zur Förderung notwendigen Anteil) erfolgen, wenn es um die ferne Zukunft geht. Denn der Zinsnachteil ist trotz drohender Abgeltungssteuer nicht gerade unerheblich. Und wer mehr EK hat, braucht weniger Darlehen. Und weniger Darlehen bedeuten weniger Zinszahlungen.
Huch, das war ironisch gemeint.
Sie hatten zwei Beiträge weiter oben geschrieben, dass Sie nur halb bezahlen wollen. Wenn Sie eben statt der vollen Summe für die volle Zulage nur die Hälfte bezahlen, bekommen Sie auch nur anteilige Prämie.
Zusätzlich macht es insofern wenig Sinn, da Sie mit 10.000€ Bausparsumme schon so ziemlich am untersten Ende der Möglichkeiten gelandet sind. Und die Abschlusskosten und Kontoführungsgebühren bleiben fix, bedeuten also bei geringerer Einzahlung einen höheren relativen Kostenblock.
Also sollte man als sinnvolle Anlage die kleinste Bausparsumme wählen und den maximal für die Förderung notwendigen Beitrag einzahlen. Und ist am Jahresende noch was übrig, wird eben für die WoP aufgefüllt.
Alles soweit verstanden, nur der letzte Satz nicht:
Wobei der Trick mit der halben Einzahlung sehr clever ist.
Leider sind 9% von 235€ auch nur 21,15€ Förderung statt 9% von
470€ = 42,30€.
Was bedeutet halbe Einzahlung? Ich zahle nicht so viel ein wie
subventioniert wird, sondern nur die Hälfte. Und was bringt
das? Was ist daran clever?