Fondssparplan

Nochmal meine Frage (schonmal gestellt,leider nicht wirklich beantwortet):
Habe mehrere Fondssparpläne. Einer lief sehr gut . Da der Fond von 2000-2003 aber gut 50 Prozent an Wert verloren hat und 2006,2007 den Verlust wieder ausgeglichen hat frage ich mich (wird wohl nicht lange weiter hoch gehen,was wenn wir wieder vor so einer langen Phase stehen ?) ob es nicht unabdingbar ist einen größeren Teil auch mal abzuschöpfen .
Sonst würde es ja 6,7 Jahre gehen indenen das angesparte Kapital keine Rendite bringt.

Hallo Rainer,

frage ich mich ob es nicht unabdingbar
ist einen größeren Teil auch mal abzuschöpfen .

kommt auf den Anlagehorizont an. Wenn das Geld noch 20 Jahre liegen gelassen werden kann, stellt sich die Frage nicht unbedingt, insbesondere nicht, weil sich die Rechtslage ab 2009 ändert. Wenn das Geld aber z.B. für eine Anschaffung oder für die Alterssicherung gespart wird und sich der Sparzeitraum dem Ende nähert, dann ist es sinnvoll, das Kapital mit zunehmender Nähe zum Endtermin in weniger riskante Anlageformen umzuschichten.

Ja, im Moment fallen die Börsenkurse weltweit. Bin mal gespannt, wohin die Reise bis zum Ende des Jahres gegangen sein wird.

Grüße

kommt auf den Anlagehorizont an. Wenn das Geld noch 20 Jahre
liegen gelassen werden kann, stellt sich die Frage nicht
unbedingt, insbesondere nicht, weil sich die Rechtslage ab
2009 ändert.

Naja, so ein klein wenig kommt es natürlich auch auf die Anlage an.
Wenn der oder die Fonds eher Gurken sind, sollte man wechseln.

Wenn das Geld aber z.B. für eine Anschaffung oder
für die Alterssicherung gespart wird und sich der Sparzeitraum
dem Ende nähert, dann ist es sinnvoll, das Kapital mit
zunehmender Nähe zum Endtermin in weniger riskante
Anlageformen umzuschichten.

Das wissen aber nur sehr wenige :smile:))

Ja, im Moment fallen die Börsenkurse weltweit.

Huch, ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Wo fallen sie denn hin?

Guten Tag Herr Buschbacher,
ob es nun unabdingbar ist, einen größeren Teil abzuschöpfen, weil
eine lange Durststrecke bevorsteht, kann Ihnen seriös kaum einer
beantworten. Die einen sagen, die Lemminge laufen noch bis 10000.
Die anderen sagen, es fehlt nur noch der geignete Aufhänger, um
den Karren wieder vor die Wand zu setzen (z.B. US-Immobilienmarkt).
Dazwischen sitzen Sie. Nehmen Sie das Ganze philosophisch.
Wenn Sie jetzt einen Teil der Ernte einfahren, können Sie sich auch
mal wieder etwas leisten. Einen Keks und ein Glas Brause.
Dann wissen Sie, wofür die jahrelangen Entsagungen gut waren.
Gruß
Günther

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Naja, so ein klein wenig kommt es natürlich auch auf die
Anlage an.

Wo Du bist, weiß ich zwar nicht, aber wir sind beim Sparen in Aktienfonds.

Wenn der oder die Fonds eher Gurken sind, sollte man wechseln.

Das sollte man nach 6-7 Jahren langsam herausgefunden haben, meinst Du nicht?

Huch, ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Wo fallen sie denn hin?

Nach unten. Halte Dich mal auf dem Laufenden.

Grüße

Ja, im Moment fallen die Börsenkurse weltweit.

Huch, ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Wo fallen sie denn hin?

In´s Nirwana lieber Dirk. Dass du es noch nicht merkst, ist ja klar.
Genies brauchen immer etwas länger!

Sei ein Mann!
In drei Monaten schauen wir nach, steht der DAX über dem Stand von heute, gibst du einen aus. Andersrum ich.
Oder? Ist doch nun wirklich ganz einfach. Ich behaupte ganz einfach, dass der jetzige bodenlose Fall nichts anderes ist als eine sommerliche Vergnügungspause. Wenn du die „Blase“ platzen siehst, ist doch alles in Ordnung, dann bin ich ja der Verlierer.
Was sagst du?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

In Ordnung!
Wenn Du Recht hast gebe ich Dir virtuell einen aus. außerdem lasse ich dich auch in Gebieten (ohne mein Widerwort) austoben, wo Du dich nicht so perfekt auskennst, versprochen!
Vorschlag von mir wären allerdings 6 Monate!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was heißt hier virtuell?
Und 6 Monate, weil wir es dann vergessen haben?
Und 3 Monate ist besser für dich :wink:
Du vergisst, dass Aktienfonds zu den Anlagen zählen, die eigentlich erst bei langen Anlagezeiträumen ihre Stärke haben.
Ich kratz mir mal den 26.10. im Kalendarium an.
Schau mer ma …

Ach ja, sind 7.500 Punkte o.k.?

Ach ja, sind 7.500 Punkte o.k.?

Ja!

danke für die Antworten , ich seh jetzt klarer.
Wenn eine längere Durststrecke befürchtet wird wohl größere Summen nur drinlassen wenn man es mind. noch 10 Jahre liegen lassen will.

Hallo Rainer,

ich finde, es ist an der Zeit umzudenken:

Dein Sparplan ist ein gutes Beispiel dafür, dass man in Sparphasen mit Schwankungen gut Leben und oft sogar von ihnen profitieren kann.

Also Erkenntnis Nr. 1:
Die regelmäßigen Zahlungen ruhig weiter in schwankende Märkte (Aktienfonds) laufen lassen, wenn der Zeithorizont Richtung 7 bis 10 Jahre geht.

Nun hast Du aber auch Kapital angespart, dass Du verständlicherweise nicht verlieren willst.
Aber einfach runliegen lassen willst Du es wohl auch nicht. Es soll schon schaffen und sich mehren, oder?

Problem:
Niemand kann sagen, was die Börsen in den nächsten 3, 6, 12, 18, … Monaten genau machen werden, und wann Du besser investiert bist und wann nicht.
Der Versuch, Markttiming zu betreiben, verspricht wenig Aussicht auf Erfolg, dafür umso mehr auf Verluste.

Erkenntis Nr. 2:
Du wirst vom Sparer zum Anleger. Und für Anleger heißt es umso mehr: Breit Streuen. Dadurch Risiken begrenzen, ohne die Chancen komplett zu unterdrücken.

Aus meiner Sicht solltest Du feststellen, welche „Risikoklasse“ Du bist. Daraus ergibt sich eine Aufteilung aus Renten-, Aktien, Immobilienfonds, die zu Dir passt. (Ich weiß, Renten sind momentan ein schwieriges Thema. Aber es geht ja ums Langfristige, Grundsätzliche und die Minimierung der großen Risiken)Ggf. Ergänzt durch Alternative Strategien (z.b. Hedgefonds) und/oder Total/Absolute-Return Konzepte.

Hieraus ergibt sich die zu Dir passende strategische (langfristige) Allokation (Aufteilung der Anlage). Wenn man will, kann man dann noch taktisch (kurzfristig) seine aktuelle Marktmeinung einfließen lassen. Wer also im Moment kalte Füße an den Börsen hat, wird dann weniger in Aktien investieren, als strategisch vorgesehen.

Zur Umsetzung gibt es zwei Alternativen:

  1. Selbst schlau machen

  2. Einen guten Berater finden.

Beides ist nicht unmöglich, aber eine große Herausforderung!

Viel Erfolg!

Der Money-Schorsch