Fondssparplan-Riesterrente - empfehlenswert?

Hallo liebe Experten,

Ich möchte eine Riesterrente abschließen, bin aber leider absolut ahnungslos, was Anlagen, Vorsorgepläne usw. angeht - hoffentlich könnt ihr mir hier helfen!

Ein Berater möchte mir unbedingt eine Riesterrente mit Fondssparplan (DWS Riester Rente Premium) schmackhaft machen, die absolut sicher sei, weil hier in Krisenzeiten ohnehin nicht (oder nur wenig) in Fonds investiert werde; mein eingezahltes Geld sei außerdem ohnehin staatlich garantiert und absolut sicher.

Ist dieser Fondssparplan wirklich eine so sichere Wahl? Und warum muss das überhaupt sein - es gibt doch auch Riester-Modelle ohne diese Fonds, oder? Wäre das nicht (wie es für mich als Laien logisch scheint) die wirklich sichere Variante?

Den „Gewinn“ an Rente, den ich bei dem Fondssparplan (nach den optimistischen Schätzungen derjenigen, die ihn mir verlaufen wollen) bekäme, kann mir doch in Wirklichkeit niemand zusichern! In Aktienfonds jedweder Art habe ich nach den Nachrichten der letzten Monate nun wirklich kein Vertrauen mehr. Ich bin alles andere als risikofreudig, und wer weiß denn schon, was in 30 Jahren ist??

Vielen Dank für eure Hilfe!
Sylphe

Hallo,

Ein Berater möchte mir unbedingt eine Riesterrente mit
Fondssparplan (DWS Riester Rente Premium) schmackhaft machen,
die absolut sicher sei,
mein
eingezahltes Geld sei außerdem ohnehin staatlich garantiert
und absolut sicher.

gesetzlich festgelegt ist bei Riesterverträgen generell (also nicht nur beim Riester-Fondssparen), daß die eingezahlten Beiträge am Ende der Ansparphase garantiert sind. Also besteht in dieser Hinsicht kein Risiko, daß man am Ende weniger hat, als man eingezahlt hat, selbst wenn man mit Aktienfonds spart.

weil hier in Krisenzeiten ohnehin
nicht (oder nur wenig) in Fonds investiert werde;

Bei der DWS-RiesterRente Premium wird ein bestimmtes finanzmathematisches Modell benutzt, das für jeden Anleger individuell den Anteil festlegt, der in Aktien investiert ist, und den Anteil, der in Anleihen investiert ist. Damit wird versucht, ein gewisse Rendite bei kalkuliertem Risiko zu erzielen. U.a. hängt der Anteil, der in Aktien investiert ist, von der Marktlage und der Zeit bis zum Ende der Ansparphase ab. Je näher das Ende der Ansparphase rückt, desto kleiner wird der Aktienanteil und desto größer wird der Anleiheanteil. Dadurch sinkt das Risiko, aber auch die Renditechancen.

Außerdem hat der Anleger ab dem 55. Lebensjahr die Möglichkeit einer Höchststandsgarantie: Wenn man das möchte, kann man ab diesem Zeitpunkt festlegen, daß der von dann an jeweils höchste Stand, den das angesparte Vermögen erreicht, garantiert ist.

Und warum muss das überhaupt sein

Es muß nicht diese Art des Riestervertrages sein. Welche Art Du wählst, kannst Du Dir aussuchen.

  • es gibt doch auch
    Riester-Modelle ohne diese Fonds, oder?

Ja.

Wäre das nicht (wie es
für mich als Laien logisch scheint) die wirklich sichere
Variante?

Inwiefern? Welche Art der Sicherheit stellst Du Dir vor?

Den „Gewinn“ an Rente, den ich bei dem Fondssparplan (nach den
optimistischen Schätzungen derjenigen, die ihn mir verlaufen
wollen) bekäme, kann mir doch in Wirklichkeit niemand
zusichern!

Das ist richtig. Garantiert wird das, was ich Dir oben schrieb.

In Aktienfonds jedweder Art habe ich nach den
Nachrichten der letzten Monate nun wirklich kein Vertrauen
mehr.

Das hat mit den Fonds erst einmal nichts zu tun, sondern mit dem Risiko des Aktienmarkts allgemein und der Finanzmarktkrise im speziellen. Das allgemeine Risiko bleibt bestehen, Krisen gehen meistens vorüber. Von dem, was im Moment am Aktienmarkt los ist, sollte man sich nicht zu sehr verunsichern lassen. Da ist auch viel Panikgeschrei dabei. Das war schon früher so, das wird auch immer so sein. Das ist Kapitalismus.

Ich bin alles andere als risikofreudig, und wer weiß
denn schon, was in 30 Jahren ist??

Unter der Annahme, daß die oben geschriebenen Garantieren gelten, kann man schlimmstenfalls nur soviel Geld herausbekommen, wie man eingezahlt hat. Allerdings zeigt die Vergangenheit, daß man mit Aktienfonds auf lange Sicht (30 Jahre z.B.) im Durchschnitt mehr Rendite macht als mit Anleihen, Festgeldern, Offenen Immobilienfonds usw. Das spricht für Aktienfonds. Garantiert ist das allerdings für die Zukunft nicht.

Wenn man noch keine Erfahrung mit Aktienfonds oder Fondssparen hat, sollte man sich für die Entscheidung Zeit nehmen und sich sehr gut und aus mehreren Quellen informieren.

Beste Grüße

PS: Wie immer ist das hier keine Anlageempfehlung und ich übernehme keinerlei Haftung für Folgen aus Anlageverhalten, das aus dem Geschriebenen resultiert oder resultieren könnte.

Hallo Sylphe,

tja, wer weiss schon was in 30 Jahren ist…, wohl wahr!

Aber eines ist sicher: Nichts ist sicher!
Ich könnte mich jetzt hier lang und breit über diese „tolle“ Riester-Rente auslassen, verzichte aber drauf und empfehle Dir stattdessen diesen Link:

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,100163…

In diesem Artikel „Fragwürdige Versprechen“ und dem zugehörigen Video wird genau das, was ich seit Jahren predige mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und das ist auch gut so.

In manchen Foren ist übrigens nachzulesen, dass dieser Artikel (das Video) völlig überzogen ist und nur Panik mache. Nun ja, was sollen die Versicherungen und deren Vermittler auch anderes dazu sagen. Schließlich verdienen sie ganz ausgezeichnet an diesem tollen Produkt. Wieviel das ist, steht neuerdings auch in den Angeboten, man muss es nur finden, dann kommt das große Aha-Erlebnis :wink:

Noch ein letztes Wort zum Thema Fonds:
Mit Hilfe von Fonds investierst Du mehr oder minder direkt in die Wirtschaft. Daher die berechtigte Frage: Was passiert mit meinem Festgeld, meinen Versicherungsgarantien, meinen Bausparverträgen und meinem Sparbuch, wenn die Weltwirtschaft komplett vor die Hunde geht (was sie ganz sichern nicht tun wird)? - Genau, dann gibt es auch keine Banken, Versicherungen und Bausparkassen mehr. Und das schöne Papier mit dem Wort „Garantie“ oben drauf genügt gerade noch zum Feuer machen.

Mein Geld landet also, ob ich will oder nicht, irgendwie ohnehin in der Wirtschaft (wo es auch hingehört). Warum soll ich mich dann als Anleger mit einem Mini-Zins zufrieden geben und meine Bank (Versicherung etc.) den Gewinn einstreichen lassen?

Denk mal drüber nach…

Ohne Wirtschaft ist alles nichts.

Viele Grüße
Stephan

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Hallo,

Nun ja,
was sollen die Versicherungen und deren Vermittler auch
anderes dazu sagen. Schließlich verdienen sie ganz
ausgezeichnet an diesem tollen Produkt.

bloß ist die DWS RiesterRente Premium kein Versicherungsprodukt.

Und das schöne Papier mit dem Wort
„Garantie“ oben drauf genügt gerade noch zum Feuer machen.

Bei dem Szenario, das Du an die Wand malst, hat man mit jeder Anlagestrategie verloren. Eine Kapitalanlage, die gegen den Weltuntergang ankommt, gibt es nicht.

Beste Grüße

Das ist wohl richtig, aber der finanzmathematische Ansatz und die damit verbundenen Nachteile einer Leibrente bleiben die gleichen - egal ob Versicherung oder nicht.

Ich gebe Dir auch völlig Recht, wenn Du sagst, dass keine Geldanlage gegen einen Weltuntergang ankommt. Nur das ist ja genau der Punkt: Einen Weltuntergang wird es (wenn uns nicht gerade ein riesiger Meteorit auf den Kopf fällt) wohl nicht geben.

Ergo werden Versicherungen, Banken und Co. weiter fleißig direkt oder indirekt in die Wirtschaft investieren und gut daran verdienen. Deshalb bleibe ich bei meinem Standpunkt: Wenn mein Geld ohnehin in die Wirtschaft fließt, weshalb soll ich dann nicht auch direkt daran teilhaben? So schlimm kann es ja nicht sein, wenn es die Banken und Versicherungen auch tun, oder?

Übrigens habe ich gerade ein internes Infoschreiben der Sparkassengruppe gelesen. In dem heißt es: Um die Gewinnmargen auf einem akzeptablen Niveau zu halten, empfehlen wir die Investition in Private Equity Dachfonds (also Wirtschaft in Reinkultur). Wohlgemerkt, die Sparkassen, nicht deren Kunden. Wie das halt immer so ist mit den Rosinen und den Kuchen :smile:

Ciao
Stephan

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Guten Tag Sylphe,
wenn Sie - wie Sie selbst sagen - keine Ahnung haben, dann ändern Sie diesen Zustand. Lesen Sie im Netz, kaufen Sie ein Buch, gehen Sie zur Verbraucherberatung oder sprechen Sie mit neun Vertretern. Oder tun Sie alles. Und was Sie dann verstanden haben und was Ihnen vernünftig
erscheint, das machen Sie. Alles andere hat wenig bis keinen Wert. Und Ihre Zweifel an irgendwelchen Prütteln, die Sie nicht verstehen und einkaufen, wachsen so lange, bis Sie alles in die
Tonne kippen.
Gruß
Günther

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Das ist wohl richtig, aber der finanzmathematische Ansatz und
die damit verbundenen Nachteile einer Leibrente bleiben die
gleichen - egal ob Versicherung oder nicht.

Ertappt - deine Ausreden sind schon Legende!

Ergo werden Versicherungen, Banken und Co. weiter fleißig
direkt oder indirekt in die Wirtschaft investieren und gut
daran verdienen. Deshalb bleibe ich bei meinem Standpunkt:
Wenn mein Geld ohnehin in die Wirtschaft fließt, weshalb soll
ich dann nicht auch direkt daran teilhaben? So schlimm kann es
ja nicht sein, wenn es die Banken und Versicherungen auch tun,
oder?

Wenn du mit „Wirtschaft“ Aktien meinst - eben nicht! Der beste Versicherer hat einen Aktienanteil von unter 1%, der Durchschnitt liegt bei gerade 10% (bei konventionellen Produkten)!
Trotzdem werden Fonds-RVn forciert! Warum wohl? Weil damit das Anlagerisiko komplett auf den Kunden abgeschoben und damit, da kaum Garantien notwendig sind, herrlich Eigenkapital eingespart werden kann!

Übrigens habe ich gerade ein internes Infoschreiben der
Sparkassengruppe gelesen. In dem heißt es: Um die Gewinnmargen
auf einem akzeptablen Niveau zu halten, empfehlen wir die
Investition in Private Equity Dachfonds (also Wirtschaft in
Reinkultur). Wohlgemerkt, die Sparkassen, nicht deren Kunden.
Wie das halt immer so ist mit den Rosinen und den Kuchen :smile:

Zocken, nichts als Zocken - kann gut gehen oder auch nicht! Du hinkst gewaltig hinterher - sowohl im Rundschreiben lesen, wie auch gedankentechnisch!
Bist du nicht auf dem Laufenden?

Gruß cooler, der sich Gedanken über Menschen macht, die anscheinend gar nichts von der Lage mitbekommen!

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Oh, ganz toll, jetzt kommen die Experten zum Vorschein…

Wie anhand meiner WWW-Visitenkarte zu erkennen ist, habe ich bereits bewiesen, dass ich mehr auf dem Kasten habe, als die meisten „Riester-Renten-Verteidiger“, die da draußen rumlaufen.

Wer meint, dass er schlauer ist… bitteschön, ich kann da gut mit leben. Aber lasst bitte diese persönlichen Angriffe und zweifelhaften Kommentare auf niedrigstem Niveau, die darüber hinaus noch nicht einmal einen betriebs- /volkswirtschaftlich oder finanzmathematisch korrekten Hintergrund haben!

Das ist eine Seite für Leute die Hilfe suchen und ich bin ein Experte, der sich mit diesen Themen auskennt. Also tue ich im Rahmen meiner Möglichkeiten genau dies, nämlich helfen.

Wer sachlich und wirklich fundiert beweisen kann, dass ich auf dem Holzweg bin, ist dagegen aufgefordert dies auch zu sagen. Ich ziehe dann aber eine persönliche mail vor, da sonst sehr viel in diesem Forum steht, was wirklich keinem Menschen nutzt, geschweige denn gelesen wird. Stellen sich meine Erkenntnisse dann als falsch heraus, erfolgt eine(!) Richtigstellung und damit ist dann auch allen gedient.

Stephan Heddinga

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Das ist wohl richtig, aber der finanzmathematische Ansatz und
die damit verbundenen Nachteile einer Leibrente bleiben die
gleichen - egal ob Versicherung oder nicht.

Mit dem finanzmathematischen Ansatz ist bei der DWS Riesterrente Premium keine Leibrente verbunden. Die Kosten in der Ansparphase entsprechen - soweit ich gesehen habe - denen eines normalen Fondssparplans bei der DWS, zu Beginn der Auszahlphase (zwischen dem 60. und dem 65. Lebensjahr) können 30% des Guthabens unschädlich entnommen werden und eine Verrentung des Guthabens findet erst ab dem 85. Lebensjahr statt.

Beste Grüße

Soso, haben wir da nicht was vergessen zu erwähnen
Hallo

Ich könnte mich jetzt hier lang und breit über diese „tolle“
Riester-Rente auslassen, verzichte aber drauf und empfehle Dir
stattdessen diesen Link:

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,100163…

In diesem Artikel „Fragwürdige Versprechen“ und dem
zugehörigen Video wird genau das, was ich seit Jahren predige
mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und das
ist auch gut so.

nun wenn sie schon schon gegen die Riester-rente sind und auf diesen „tollen Link“ verweisen, so sollten sie auch erwähnen, dass es erstens auf die Wahl der Versicherung ankommt, sprich eine günstige zu finden und das es auch andere Möglichkeiten gibt zu Riestern (Fonds- oder Banksparplan).

Da sieht die Sache mit den Kosten ganz anderst aus.

Aber das haben Sie wohl nur einfach vergessen zu erwähnen, nehme ich an.
Kann ja passieren.

Gruss
Börsenfan1968

1 „Gefällt mir“

‚Visitenkarte‘ als Argument ??
Hallo

Oh, ganz toll, jetzt kommen die Experten zum Vorschein…

sehr sachlich, hm.

Wie anhand meiner WWW-Visitenkarte zu erkennen ist, habe ich
bereits bewiesen, dass ich mehr auf dem Kasten habe, als die
meisten „Riester-Renten-Verteidiger“, die da draußen
rumlaufen.

aha, die Visitenkarte als Argument für Wissen und Richtigkeit der Aussagen.
Soll man jetzt den Kopf schüttel oder schmunzel.

In meiner Berufspraxis habe ich jeden Tag mit Banken, Berater Fondsgesellschaften etc zu tun die alle die Nummer eins sind und irgendeinen Preis gewonnen haben.

Na und ? Soll das wirklich beeindrucken?
Es wäre geradezu fahrlässig nur jemanden zu glauben, weil er einen Preis gewonnen hat.

Sie fordern Sachlichkeit ok, dass ist gut.
Nur muss man sich dann auch an seinem eigenen Maßstab messen lassen.

Aber bitte nicht mit der „Visitenkarte“ als Argument.
Das ist zu wenig, viel zu wenig.

Gruss
Börsenfan1968

Stellen sich meine

Erkenntnisse dann als falsch heraus, erfolgt eine(!)
Richtigstellung und damit ist dann auch allen gedient.

Hallo,
OK, sehr löblich! Ich warte auf deine Richtigstellung!

Gruß Cooler

P.S. Und über deine PE-Fonds können wir uns in einem geeigneteren Strang unterhalten.
…ich habe übrigens nie Zeit gehabt, um bei diesen „Besten Finanzexperten-Seminaren“ mitzumachen!

Hallo,

Ein Berater möchte mir unbedingt eine Riesterrente mit
Fondssparplan (DWS Riester Rente Premium) schmackhaft machen,
die absolut sicher sei,mein
eingezahltes Geld sei außerdem ohnehin staatlich garantiert
und absolut sicher.

gesetzlich festgelegt ist bei Riesterverträgen generell (also
nicht nur beim Riester-Fondssparen), daß die eingezahlten
Beiträge am Ende der Ansparphase garantiert sind. Also besteht
in dieser Hinsicht kein Risiko, daß man am Ende weniger hat,
als man eingezahlt hat, selbst wenn man mit Aktienfonds spart.

Aber doch wohl nur nominal. Oder gilt die Sicherung inflationsbereinigt. Den Punkt sollte man aufgrund der aktuellen Lage inzwischen ernsthaft mit einbeziehen.

Mein persönliche Meinung ist, daß es Sinn macht, ca. 1/4 des Sparbetrages oder mehr in Edelmetallen und ein weiteres Viertel in Immobilien zu investieren. Aber nicht auf Kredit.

Dayzz

Hallo liebe Experten,

Ich möchte eine Riesterrente abschließen, bin aber leider
absolut ahnungslos, was Anlagen, Vorsorgepläne usw. angeht -
hoffentlich könnt ihr mir hier helfen!

Ein Berater möchte mir unbedingt eine Riesterrente mit
Fondssparplan (DWS Riester Rente Premium) schmackhaft machen,
die absolut sicher sei, weil hier in Krisenzeiten ohnehin
nicht (oder nur wenig) in Fonds investiert werde; mein
eingezahltes Geld sei außerdem ohnehin staatlich garantiert
und absolut sicher.

da hat er durchaus Recht. Denn die Garantie gibt es ja auch auf die Förderung vom Staat. Deswegen hast du auch im schlimmsten Fall immer einen Gewinn. Je näch Höhe deiner Förderung.

Ist dieser Fondssparplan wirklich eine so sichere Wahl? Und
warum muss das überhaupt sein - es gibt doch auch
Riester-Modelle ohne diese Fonds, oder? Wäre das nicht (wie es
für mich als Laien logisch scheint) die wirklich sichere
Variante?

Den „Gewinn“ an Rente, den ich bei dem Fondssparplan (nach den
optimistischen Schätzungen derjenigen, die ihn mir verlaufen
wollen) bekäme, kann mir doch in Wirklichkeit niemand
zusichern! In Aktienfonds jedweder Art habe ich nach den
Nachrichten der letzten Monate nun wirklich kein Vertrauen
mehr. Ich bin alles andere als risikofreudig, und wer weiß
denn schon, was in 30 Jahren ist??

OK du schließt eine Riesterrente auf 30 Jahre ab und besparst diese moantlich. Habe vor kurzem bei einem 33 jährigen duchgerechnet, wenn der DWS nur 4 % Rendite abwirft, auf 30 Jahre, bist du immer noch besser bedient, als bei der besten Rentenversicherung.
Das System des DWS Riester gibt auch eine gewisse Sicherheit, da in Krisenzeiten, in sicherere Anlagen, umgeschichtet wird. Und ab 55 kannst du eine Höchststandssicherung vereinbaren. Also nochmal eine gewisse Sicherheit. Aber wenn bei dir Sicherheit vor Rendite geht, dann mach doch lieber eine Riesterrente.

Lg
Stefan

denke

Vielen Dank für eure Hilfe!
Sylphe

Hallo

Hallo liebe Experten,

Ich möchte eine Riesterrente abschließen, bin aber leider
absolut ahnungslos

…was vielen „Experten“ sehr gelegen kommt.

Hier mal ein Beispiel der Wertentwicklung zum „Testsieger“
UniProfirente: in 10 Jahren erwirtschaftete „Rendite“ sagenhafte
3,5% wobei noch ein paar Kosten abgezogen werden dürften.

Beschäftige Dich mit den diversen Riesterprodukten und achte auf die angegeben Rentengarantien.

Überlese die aufkommenden Phrasen „immerhin sind das Eigenkapital und die Zulagen gesichert“

…denn, man legt Geld an um es zu vermehren. 42.000 Euro haben nach 30 Jahren noch eine Kaufkraft von 21.000 Euro.

Gruß

, was Anlagen, Vorsorgepläne usw. angeht -

hoffentlich könnt ihr mir hier helfen!

Ein Berater möchte mir unbedingt eine Riesterrente mit
Fondssparplan (DWS Riester Rente Premium) schmackhaft machen,
die absolut sicher sei, weil hier in Krisenzeiten ohnehin
nicht (oder nur wenig) in Fonds investiert werde; mein
eingezahltes Geld sei außerdem ohnehin staatlich garantiert
und absolut sicher.

Ist dieser Fondssparplan wirklich eine so sichere Wahl? Und
warum muss das überhaupt sein - es gibt doch auch
Riester-Modelle ohne diese Fonds, oder? Wäre das nicht (wie es
für mich als Laien logisch scheint) die wirklich sichere
Variante?

Den „Gewinn“ an Rente, den ich bei dem Fondssparplan (nach den
optimistischen Schätzungen derjenigen, die ihn mir verlaufen
wollen) bekäme, kann mir doch in Wirklichkeit niemand
zusichern! In Aktienfonds jedweder Art habe ich nach den
Nachrichten der letzten Monate nun wirklich kein Vertrauen
mehr. Ich bin alles andere als risikofreudig, und wer weiß
denn schon, was in 30 Jahren ist??

Vielen Dank für eure Hilfe!
Sylphe