Ford Fiesta - 'Querlenkung'

Servus!

Heute geht´s um den alten Fiesta (Bj.95, der mit dem ovalen Gesicht) meines Schwiegervaters: Der wollte letztens von seiner Werkstatt in Berlin einfach einen TÜV-Check. Ergebnis: Eine Rechnung von über 1000 Euro!!
Er wusste mir am Telefon nur noch davon zu berichten, dass die in Berlin vier Schrauben aufschweißen mussten, weil an der „Querlenkung“ (seiner Beschreibung nach ist das da, wo die Lenksäule endet) etwas „fest“ war. (den genauen Wortlaut der Rechnung erfahre ich noch)
Die weiteren Schäden wurden als „typische Ford-Schäden“ bezeichnet (mein Schwiegervater hatte hier schon auf „Durchzug“ geschaltet).

Nun wurde das Auto aber von einer vertrauenswürdigen Werkstatt hier in Ingolstadt durch gecheckt, bevor mein Schwiegervater es im August gekauft hat.

Ja, was denn nu? Der Berliner Werkstatt vertraut mein Schwiegervater ebenfalls! Wer will/wollte ihn hier abzocken?!?

VG
Christian

Hallo,

wer in einen 95er Fiesta mehr oder minder ungefragt 1000.- Euro hineinrepariert, hat nun wirklich keinerlei Vertrauen mehr verdient.

Dreist, wenn man den mehrfachen Zeitwert auf die Rechnung setzt.

Zudem kann ich mir kaum vorstellen, was an dem Auto alles kaputt gewesen sein soll, dass es diese Rechnung erfordert hätte - schließlich muss der Wagen ja auch noch irgendwie gefahren sein.

Ich vermute, dass die Werkstatt in IN sehr „kostenorientiert“ arbeitet, also bei einem solch „wertlosen“ Auto nur das allernotwendigste macht.
Und B hat vermutlich alles erneuert, was nicht 100%ig war, wie man das bei einem teuren Jahreswagen machen würde.

Ist natürlich eine reine Vermutung, die ich logischerweise durch nichts, außer meiner Erfahrung, untermauern kann.

Grüße
formica

Hi,

Heute geht´s um den alten Fiesta (Bj.95, der mit dem ovalen
Gesicht) meines Schwiegervaters: Der wollte letztens von
seiner Werkstatt in Berlin einfach einen TÜV-Check. Ergebnis:
Eine Rechnung von über 1000 Euro!!
Er wusste mir am Telefon nur noch davon zu berichten, dass die
in Berlin vier Schrauben aufschweißen mussten, weil an der
„Querlenkung“ (seiner Beschreibung nach ist das da, wo die
Lenksäule endet) etwas „fest“ war. (den genauen Wortlaut der
Rechnung erfahre ich noch)
Die weiteren Schäden wurden als „typische Ford-Schäden“
bezeichnet (mein Schwiegervater hatte hier schon auf
„Durchzug“ geschaltet).

Waren das nicht die *Querlenker*? Das ist in der Tat ein typisches Fiasko-Problem und auch eine Sache auf die der Tuev achtet (und das ist auch gut so). Preislich geht es auch so in die Richtung (Querlenker + Spurstangenkoepfe + Arbeitsaufwand + Spur neu einstellen). Und ja, die Schrauben da unten gammeln ganz gerne mal.

Nun wurde das Auto aber von einer vertrauenswürdigen Werkstatt
hier in Ingolstadt durch gecheckt, bevor mein Schwiegervater
es im August gekauft hat.

Ja, was denn nu? Der Berliner Werkstatt vertraut mein
Schwiegervater ebenfalls! Wer will/wollte ihn hier abzocken?!?

Das kann man nur sagen wenn man es gesehen hat. Das Problem an den Querlenkern ist, dass die Dinger mit der Zeit ausleiern, ob das jetzt innerhalb von 3 Monaten passiert ist weiss ich natuerlich nicht, aber den Grad des Ausleierns beurteilt jede Werkstatt auf ihre eigene Art. Was einer als OK ansieht ist fuer den anderen schon zu viel. Wobei man hier klar sagen muss, dass es einerseits eine ziemliche Sauerei seitens der Werkstatt ist hier eine Reparatur einfach so durchzufuehren, die Karre ist keinen Tausender wert, garantiert, andererseits kann ich kaum glauben dass das ungefragt geschehen ist, es sei denn der Auftrag lautete „machense den mal Tuev-Fertig“.

Gruss
Paul

Servus!

wer in einen 95er Fiesta mehr oder minder ungefragt 1000.-
Euro hineinrepariert, hat nun wirklich keinerlei Vertrauen
mehr verdient.

Dreist, wenn man den mehrfachen Zeitwert auf die Rechnung
setzt.

Mein Schwiegervater ist auch ziemlich fertig.

Zudem kann ich mir kaum vorstellen, was an dem Auto alles
kaputt gewesen sein soll, dass es diese Rechnung erfordert
hätte - schließlich muss der Wagen ja auch noch irgendwie
gefahren sein.

Ds Rausschweißen der Schrauben soll so zeitaufwändig gewesen sein…

Ich vermute, dass die Werkstatt in IN sehr „kostenorientiert“
arbeitet, also bei einem solch „wertlosen“ Auto nur das
allernotwendigste macht.
Und B hat vermutlich alles erneuert, was nicht 100%ig war, wie
man das bei einem teuren Jahreswagen machen würde.

Danke für die Bestätigung meiner finsteren Gedanken.

VG
Christian