Person A erhält im Februar 2009 ein Schreiben eines Inkassobüros mit einer Forderung in Höhe X, die angeblich aus einer Telefonrechnung aus September 2006 stammen soll.
Person A hat aufgrund eines Hausbrandes im Dezember 2006 keine Unterlagen (Telefonrechnung, Mahnung) mehr vorliegen.
Deshalb schreibt Prson A an das Inkassobüro und bittet um Zusendung der Rechnungskopien und erhält die Anwort, dass diese Unterlagen nicht mehr verfügbar seien. Dieser Umstand habe jedoch keinen Einfluss auf den Bestand der Forderung.
Was soll Person A nun tun?
Hat Person A ein Anrecht auf eine Rechnungskopie?
Ist die Forderung mittlerweile schon verjährt?
Dem Inkassounternehmen schreiben, Sie sollen die Belege, welche Grundlage der Forderung sind, vorlegen. Diese muss es ja geben, denn es muss ja einen Nachweis für die Rechtmäßigkeit des bestehens der Forderung geben.
Ansonsten könnte ja jeder jedem willkürlich Forderungen an den Hals setzen.
Auf irgendeiner Grundlage müssen die doch handeln, ich würde doch als Inkassounternehmen keine Forderung versuchen einzutreiben für die es keine Nachweise gibt. Frag nach einem Schriftstück, welches Ihre Forderung begründet bzw. die des Gläubigers.
Wenn die nichts haben den Gläubiger direkt fragen.
Diese/Dieser muss dir die Forderung nachweisen, nicht du ihm, dass diese nicht besteht! Zumindest kannte ich das mal so…
Also sollte der Gläubiger durchaus in der Lage sein, eine Rechnungskopie zur Verfügung zu stellen, wenn er das tatsächlich nicht kann, würde er gegen die Aufbewahrungspflicht verstoßen
lt. dem Schreiben des Inkassounternehmens sind die Unterlagen nicht mehr verfügbar
Hallo,
wer Geld haben will, muss den Anspruch beweisen. Kann er das nicht, kriegt er kein Geld. So einfach ist das. Da kann auch ein Inkassounternehmen nicht drum rum kommen.