Forderungen seitens des AG nach Kündigung

Hallo zusammen,

ein AN hat von seinem AG ein Firmenfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommen. Im Arbeitsvertrag wurde festgehalten, dass der AG dieses Fahrzeug kostenlos zur Verfügung stellt. In Absprache mit dem AG sollte ein Fahrtenbuch geführt werden in dem keine privaten Fahrten eingetragen werden sollten sondern ausschließlich berufliche Fahrten. Nach 7 Monaten kündigt der AG dem AN und will nun für die privat gefahrenen Kilometer Geld haben.
Meine Frage zu diesem Punkt: Darf der AG nach 7 Monaten stillschweigen für Privatfahrten Geld verlangen? Wenn Ja wie viel dürfte er verlangen?

2.Punkt:
Der AN hat ein Darlehen vom AG erhalten mit der Vereinbarung einer Ratenzahlung.Zum Kündigungszeitpunkt ist das Darlehen noch nicht vollständig abgezahlt.
Meine Frage zu diesem Punkt: Darf der AG das Geld einfach vom noch ausstehenden Gehalt abziehen? Oder muss er sich an die Ratenzahlung halten?

Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr mir hier (am Besten mit Hintergrundinfos wie § oder Bezugsquellen) weiterhelfen könntet.
Vielen Dank im Voraus an Alle, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Beste Grüße
4-season

Hallo

Darf der AG nach 7 Monaten
stillschweigen für Privatfahrten Geld verlangen?

Nein. Aber ich hoffe, der Wagen wurde korrekt versteuert?

Darf der AG das Geld einfach vom
noch ausstehenden Gehalt abziehen?

Nein, nur wenn das vereinbart wurde. Sonst bleibt es bei der Ratenzahlung (bzw sofortige Tilgung der Restschuld durch den AN, wenn das vertraglich fixiert wurde).

Gruß,
LeoLo

Randfrage dazu
Hallo.

Darf der AG das Geld einfach vom
noch ausstehenden Gehalt abziehen?

Nein, nur wenn das vereinbart wurde. Sonst bleibt es bei der
Ratenzahlung (bzw sofortige Tilgung der Restschuld durch den
AN, wenn das vertraglich fixiert wurde).

Ist ein Darlehen des AG an den AN regelmäßig ein eigenständiger Vertrag, oder handelt es sich um eine Nebenabrede zum Arbeitsverhältnis? (Sei angenommen, es sei nichts gesondert geregelt).

Besten Dank schon mal als.
Gruß Eillicht zu Vensre