Forderungsausfälle absetzbar?

Seit kurzem gibt es das Portal www.smava.de, was Kredit von Privatperson an Privatperson vermittelt.

Nun entscheidet sich jemand Geld über dieses Portal anzulegen. Es ist klar, dass die Zinserträge versteuert werden müssen.
Tilgungszahlungen laufen aber durch einen bonitätsabhängigen Anlegerpool und werden um die durchschnittlichen Ausfallsrate des Pools gekürzt. Bei einer guten Bonität bekommt, man vielleicht nur 99,5% der Tilung ausgezahlt. Kann man dann die 0,5% Verlust in der Steuererklärung von den Zinserträgen absetzen?

Falls nein, stellt dies innerhalb von 12 Monaten ein Verlust aus privaten Veräußerungsgeschäften dar?
Falls nein, gibt es eine andere Möglichkeit den Verlust steuermindern geltend zu machen?

Man sollte lieber daran denken, dass man bei so dubiosen Portalen evtl. sein Geld überhaupt nicht wiederbekommt. Der Herr, auf den die Url registriert ist, betreibt dieses Portal mit seiner eigenen GmbH, anscheinend aus einer Wohnung in Berlin.

Nach meinem ersten Befinden sehr unseriös und unsicher.

Zur Frage sei gesagt, wer Geld auf Vermögensebene verliert, der kann das nicht steuerlich absetzen.

Auf mich macht das Portal einen seriösen Eindruck. Wenn es auch sicherlich noch nicht ausgereift ist.
Dahinter steht ja auch eine Bank, die die Kreditverträge aufsetzt, sich um das Mahnverfahren kümmert und ggf. die Forderungen an ein Inkassounternehmen verkauft. Sicherlich sind mit so einem Investment Ausfallrisiken verbunden, die sich im Zinssatz niederschlagen

Zur Frage sei gesagt, wer Geld auf Vermögensebene verliert,
der kann das nicht steuerlich absetzen.

Aber warum kann man dann seine Verluste aus Aktiengeschäften absetzen? Natürlich innerhalb der 12 Monate.
Abstrakt gesehen kaufe ich über smava eine Foderungen zu einem Nominalbetrag und die Tilgungen stellen Verkäufe von Nominalbeträgen dar, für die ich evt. nicht mehr den ursprünglichen Betrag erhalte.

die aktiengewinne sind ja auch zu versteuern–aber warum willst du da geld anlegen–festgeld bringt doch auch schon 4%?!

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die aktiengewinne sind ja auch zu versteuern–aber warum
willst du da geld anlegen–festgeld bringt doch auch schon
4%?!

Um mehr als 4% zu verdienen :wink:. Ist alles ne Frage des Preises.

aber wesentlich mehr als 4% gibts doch nicht ohne sehr hohes risiko?!

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Will ja nicht 10% über den risikofreien Zins verdienen. Aber 1%-2% sollten realistisch sein. Sicherlich sollte man die Augen aufhalten. Wenn dann sollte man erstmal mit nem kleinen Betrag beginnen und schauen wie hoch überhaupt die Ausfallquote ist. Ausgehend davon, und von den steuerlichen Rahmenbedingungen, kann man ja dann eine Mindestmarge kalkulieren, die man über den risikofreien Zins erzielen muss. Der Vorteil von smava ist außerdem, dass man Rechtssicherheit hat. Der Kreditvertrag wird ja von einer Bank ausgestellt. Bei anderen Anbieter von Privat-to-Privat Krediten muss man selber den Kreditvertrag aushandeln. Das ist sicherlich nichts, da man sich dann auch selbst um das Inkasso kümmern muss.

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habe auch privat etwas verliehen,aber mir von vorne rein klar,dass ich das später mal zurück bekomme oder auch nicht!!
ich halte es mit aktien–das läuft ganz gut–sind mehr als 4% drin!!!

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