habe neulich ein Gespräch gehabt, indem man mir mitteilte, dass die 5-Jahresplanung bis auf EUR 2.000 aufgegangen ist.
Ich halte, dass für ziemlich unwahrscheinlich. Was meint ihr ?
Das Unternehmen macht immerhin EUR 10 Mill. Umsatz und hat über 200 Kunden.
hilfe -
Könnte mir jemand darstellen, wie so der Forecastprozess abläuft ? Habe im Intrnet mal unter einigen Seiten nachgesehen, aber null, z. B. www.my-controller.de
Hat jemand so eine Prozessbeschreibung - vorzugsweise in einem Finanzdienstleistungsunternehmen ?
Wäre euch sehr sehr dankbar.
Ich halte, dass für ziemlich unwahrscheinlich. Was meint ihr ?
wenn es so war, dann war es eher Zufall.
Könnte mir jemand darstellen, wie so der Forecastprozess
abläuft ?
Hat jemand so eine Prozessbeschreibung - vorzugsweise in einem
Finanzdienstleistungsunternehmen ?
Die einzelnen Ertragsverantwortlichen planen ihre Hauptkunden und den Rest en bloc. Anschließend wird das aggregiert und nach „oben“ weitergereicht. Anschließend bekommt man die Aufforderung, pro Niederlassung/Abteilung x Mio. Euro oder Prozent mehr zu planen. Das wird dann dadurch erledigt, daß man auf die größten Posten noch ein bißchen was draufschlägt - alles in dem Bewußtsein, daß das Ergebnis sowieso mehr oder weniger durch den Zufall bestimmt wird.
das hört sich irgendwie verwirrend an. Wie werden die Umsätze, Kosten etc. denn geplant ? Aufgrund des Vorjahres ? Erwartete Kostensteigerungen, neue Kunden/Aufträge = mehr Umsatz ? So in etwa ? Aber es gibt auch richtige methoden dazu, die das Risiko einer fehlplanung sogar signifikant minimieren können angeblich. ich weiss ja nicht.
Vor allem wie geht das: muss man erst mal eine Umsatz- und Kostenplanung machen und dann den Forecast ? Oder ist das schon der Forecast ? Und was ist dann eine Liquiditätsplanung ? Baut die auf der Umsatz- und Kosten planung auf ? Fragen über Fragen …
Gruß
Aaliyah
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich halte, dass für ziemlich unwahrscheinlich. Was meint ihr ?
wenn es so war, dann war es eher Zufall.
Könnte mir jemand darstellen, wie so der Forecastprozess
abläuft ?
Hat jemand so eine Prozessbeschreibung - vorzugsweise in einem
Finanzdienstleistungsunternehmen ?
Die einzelnen Ertragsverantwortlichen planen ihre Hauptkunden
und den Rest en bloc. Anschließend wird das aggregiert und
nach „oben“ weitergereicht. Anschließend bekommt man die
Aufforderung, pro Niederlassung/Abteilung x Mio. Euro oder
Prozent mehr zu planen. Das wird dann dadurch erledigt, daß
man auf die größten Posten noch ein bißchen was draufschlägt -
alles in dem Bewußtsein, daß das Ergebnis sowieso mehr oder
weniger durch den Zufall bestimmt wird.
Gruß,
Christian
Hi Christian,
Wie werden die Umsätze, Kosten etc. denn geplant ?
Aufgrund des Vorjahres ? Erwartete
Kostensteigerungen, neue Kunden/Aufträge = mehr Umsatz ? So in
etwa ?
Jeder Produktmanager, Referent, Verkäufer kennt sein Produkt, seine Einkaufskosten, seine Zielvorgaben. All diese Faktoren kann er für die Folgeplanung einrechnen und berücksichtigen.
Aber es gibt auch richtige methoden dazu, die das
Risiko einer fehlplanung sogar signifikant minimieren können
angeblich. ich weiss ja nicht.
Ein Vorstand wird keine Detail-Planung machen können. Er kann nur die globale Richtung (Umsatz + X%) vorgeben. Wie dies im Detail von den einzelnen Abteilungen umgesetzt wird, bleibt i.d.R. denen überlassen. Hier sitzten die Fachleute die wissen, an welchen Schrauben man drehen kann. Aber eine festgeschriebene Formel, die alles berücksichtigt, dabei immer richtig ist und noch alle Fehler ausschließt gibt es nicht.
Umso weiter du dich in die Zukunft bewegst, desto ungenauer werden die Prognosen natürlich.