Moin!
Die Menge zu reduzieren und dann wieder hochrechnen kam mir
auch in den Sinn aber ich halte das für nicht so
repräsentativ, und 1g Formaldehyd ist ja nicht soviel.
Das ist nicht dein Ernst.
Vor jeder Analyse steht eine sorgfältige Homogenisierung des Probengutes. Daraus nimmt man dann eine passende Probenmenge, die dann auch repräsentativ ist.
Also nimm ein Stück (100 g oder so) und häcksel es sorgfältig klein, dann kannst du prima von einer Probenmenge von weniger als 1 g hochrechnen. Oder glaubst du ernsthaft, man würde die ganze Fleischwurst in einen Kolben stopfen, wenn man den Eiweiß-Gehalt wissen will?
Instrumentelle Analytik steht mir zwar zur Verfügung wir
wollen das aber naß-chemisch analysieren, denn da gibt es mehr
zu denken:smile:
Oh je . . .
Wir hätten zwar einen LKW, aber wir wollen die Teifkühltruhe nunmal mit dem Panda transportieren . . . Na gut, verbuchen wir das mal unter Ausbildung.
Ich hab mir heute überlegt das ich das nicht einmal
extrahieren muss sondern einfach nur ne Weile(ca. 1h) am
Rückfluss kochen
Das würde man dann Extraktion nennen . .
und dann filtrieren und mit Wasser waschen, auf ein bestimmtes Volumen verdünnen und fertig ist meine Stammlösung.
Warum den Aufwand? Das Zeug ist doch gut in Wasser löslich.
1 g fein gemahlen mit ~ 50 ml Wasser in einen Kolben, paar Minuten Ultraschallbad, filtrieren und auf 100 ml auffüllen --> Analyse.
Ihr solltet euch erst mal Gedanken machen, wie genau es überhaupt sein muss. Sind Differenzierungen wie 1,318% oder 1,315% sinnvoll? Oder reicht 1,3%? Wie homogen liegt es in der Probe vor? Wie groß sind die Produktionstoleranzen der Probe? i.A. würde ich bei so einer Aufgabenstellung die Überprüfung auf Einhaltung eines Grenzwertes tippen.
lg, mabuse