hallo,
ich & einige komilitonen machen eine seminararbeit über „digital divide“, unsere aufgabe zur empirischen untersuchung ist es, frauenärzte über die internetnutzung ihrer patienten (werdende eltern) zur informationsnutzung zu interviewen,jedoch wollen wir vorab ein anschreiben machen, in welchem wir dem frauenarzt über unseren grund des interviews berichten,jetzt meine frage:wie kann ich ein solches schreiben anfertigen?kann mir jmd. tipps zu einer groben strucktur eines solchen anschreibens nennen?
mit bestem dank im voraus!
Teilantworten
Hallo Kassiopeia,
die Form eines Schreibens darf der DIN 5008 entnommen werden (ja in diesem usneren Land hat es auch dafür eine Norm).
Ansonsten:
- nicht langatmig formulieren - WER will WARUM/WESHALB WAS haben - so in der Reihenfolge und gleich im 1. Satz. In den folgenden 3 Absätzen genau das kurz und ohne Füllwörter ausformulieren. Also im 1. Absatz das Projekt (WER) vorstellen. Im 2. Absatz Begründen, WARUM es sinnvoll ist, das der Angesprochene Zeit opfert. Und im 3. Absatz konkret darlegen WAS er leisten soll/zum Projekt beitragen soll.
Der 4. Absatz darf dann einen Ansprechpartner (Kontakt per Tel. u.o. E-Mail) vorstellen und mit der Schlussfloskel schließen.
- KEINE Schreibfehler (im Deutschen wird ausgiebig von der Groß-/Kleinschreibung Gebrauch gemacht)
Gruß
Stefan
Hallo Kassiopeia,
frage:wie kann ich ein solches schreiben
anfertigen?kann mir jmd. tipps zu einer groben strucktur eines
solchen anschreibens nennen?
ein paar Formalien wurden ja schon genannt, auf die ihr auf alle Fälle achten solltet! Hilfe zu den Formalien könnt ihr hier finden:
http://www.rz.fh-ulm.de/projects/onhelp/uebersic.htm
Zum inhaltlichen Aufbau gibt es verschiedenen Möglichkeiten, eines davon wäre das AIDA-Prinzip :
-
Attention / Aufmerksamkeit
Am besten gleich im Betreff, allerspätestens in der 1. Zeile einprägsam, wieso es sich für den Arzt lohnt, weiterzulesen. -
Interest / Interesse
Fakten über euch, euer Projekt und vor allem den Nutenfaktor für den Arzt, damit bei ihm… -
Desire / Wunsch
…der Wunsch entsteht, euch dabei zu unterstützen und er somit… -
Action / Aktion
…auch in Aktion tritt, sprich bei euerem Projekt/Umfrage mitmacht.
Eine andere Möglichkeit wäre, das Schreiben nach den 4MAT-Prinzip aufzubauen, hier werden die 4 Lern-/Aufmerksamkeitstypen angesprochen:
-
Why?
Warum soll er sich damit beschäftigen? Wo ist sein persönlicher Bezug zum Thema? Welche praktische Relevanz hat es für sein Leben? Was soll das alles? -
What?
Was sind die interessanten Informationen (Informations-Junkie)? -
How?
Wie kann ich ausprobieren, mitmachen, das erleben? Wie ist die eigene Erfahrung? Er ist der Praktiker, Bastler, Künstler, der es konkret anwenden will. -
What if?
Was kann derjenige daraus machen, damit anfangen? Wozu ist es nützlich? Er interessiert sich für die schnelle Umsetzung im Alltag, fragt nach Transferideen für die Praxis, die zukünftige Nützlichkeit.
Hoffe, das hilft euch ein klein wenig weiter?!?
Viel Erfolg! Karin
Hallo,
ich & einige komilitonen machen eine seminararbeit über
„digital divide“, unsere aufgabe zur empirischen untersuchung
ist es, frauenärzte über die internetnutzung ihrer patienten
(werdende eltern) zur informationsnutzung zu
interviewen
-Woher sollen die Ärzte darüber Bescheid wissen?
- die Ärzte sind eh schon so überlastet (bei uns teilweise mehrere Stunden Wartezeit), da sollen sie sich noch mit solchem zusätzlichen „Mist“ beschäftigen?
nichts für ungut
Beatrix
Hallo ich hab keine Ahnung was digital divide ist (digitale Trennung, womöglich die Unterscheidung von Glauben und wissen bezüglich der Internetnutzung?)
Jedenfalls wäre für so ein Interview eigentlich erst einmal nötig, dass der jeweilige Arzt eine Erhebung unter seinen Patienten macht. Oder befragt ihr auch noch patienten um die Aussagen zu vergleichen?
Wie wäre es mit der Suche freiwilliger Versuchsteinehmer über einen Artikel im Ärztblatt (dem Mitteilungsorgan der Ärztekammern)? Damit bekommt ihr vielleicht eher motivierte Studienteilnehmer anstelle von Absagen wegen Überlastung.
gruß Susanne
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ach ja,
ich kann mir vorstellen, dass ihr daran denken werdet, aber doppelt hält besser 
Wenn ihr euer Schreiben fertig hab, solltet ihr es auf alle Fälle an ein paar Ärzten testen. Ihr habt da bestimmt einige zur Hand, die euch ein konstruktives Feedback geben können, zur Not tun’s euere eigenen Ärtze!