Formatierung, Fat32, Dateien noch da

Hallo Leute,

Nach vielen Stunden Arbeit hab ichs geschafft Linux (Ubuntu 7.04) und Win XP (Sp2) nebeneinander auf nem Raid-0-verbund zu installieren.

Neben den zwei SATA-Platten im Raid hab ich noch eine IDE-Festplatte mit 250GB, die bis jetzt in mehrere Partitionen zerstückelt war (für Linux, Backup, etc.). Nun will ich aber nur noch eine einzige Partition darauf, für Backups und Interne Transfers (Linux->Win), will deswegen eine 250GB Partition Fat32 formatiert.(Soweit ich weiß hab ich dann ne 4GB datei-beschränkung, oder?)

Das BIOS hat mit der großen Platte kein Problem (denke ich zumindest), Windows zeigt sie in der Verwaltung auch richtig an (bei den Geräten). Nur formatieren krieg ich nich hin. Habs am anfang einfach unter Linux mit cfdisk versucht obwohl ich immernoch nich weiß ob das dort sogenannte „W95 / FAT32“ nun genau der Dateityp ist den ich will.
Nach dem schreiben hat er die neue Platte direkt gemountet und angezeigt, meine Dateien waren aber noch da (die von der ersten Partition)! Soweit ich weiß wurde sie auch in Linux schon als 128 GB groß angezeigt; Als Filetype hab ich nur umständlich irgendwo NTFS lesen können.

Hab dann im Windows nachgeschaut, eine statt 3 Partitionen, aber 126GB groß, ntfs formatiert und alle dateien aus der ersten noch drauf.

In der Verwaltung oben bei der einen Ansicht das selbe, unten bei der „Hardwareansicht“ die Platte mit 250GB angezeigt und 1 Partition die sie komplett ausfüllt allerdings NTFS formatiert.

Dann hab ich dort die Partition gelöscht und gemerkt dass ich eine neue nur mit NTFS erstellen kann, was ich gelassen hab und dafür in Linux wieder mit cfdisk das selbe wie vorher gemacht hab. Blieb alles genauso

Dann hab ich erfahren dass man über die Windows-konsole auch 250 GB platten FAT32-formatieren kann, hab ich gemacht, hat lange gedauert (denke mal die Fehlerüberprüfung, dachte aber nun muss alles weg sein) hat aber rein gar nichts verändert. Die Dateien sind immernoch da und ich bin mit meinem Latein am Ende.

Hab halt nich so Lust auf DOS-diskette oder so weil ich mir aus dem gehörten zusammenreime, dass wahrscheinlich der Raid nicht erkannt wird und ich deswegen format C: eingeben soll, worauf ich nich so unglaublich scharf bin angesichts dessen das auf diesem C: (mit raid) ja meine ganzen Daten sind…

Hoffe undschätze mal dass das kein Riesen Ei ist, war vll. schon wieder zu ausführlich, also schöne Grüße und danke für jegliche Hilfe schonmal im Vorraus.

Baer

Moien

Nach vielen Stunden Arbeit hab ichs geschafft Linux (Ubuntu
7.04) und Win XP (Sp2) nebeneinander auf nem Raid-0-verbund zu
installieren.

Mutig.

(Soweit ich weiß hab ich dann ne
4GB datei-beschränkung, oder?)

ja.

Habs
am anfang einfach unter Linux mit cfdisk versucht

cfdisk formatiert nicht. cfdisk ändert nur die Partitionen. Formatieren muss man nachher.

obwohl ich
immernoch nich weiß ob das dort sogenannte „W95 / FAT32“ nun
genau der Dateityp ist den ich will.

Doch, das past schon.

Nach dem schreiben hat er die neue Platte direkt gemountet und
angezeigt, meine Dateien waren aber noch da (die von der
ersten Partition)!

Klar, wurde ja nicht formatiert. Die Daten der 128GB grossen NTFS Partition von vorher waren halt noch da.

Hab dann im Windows nachgeschaut, eine statt 3 Partitionen,
aber 126GB groß, ntfs formatiert und alle dateien aus der
ersten noch drauf.

ja, passiert.

In der Verwaltung oben bei der einen Ansicht das selbe, unten
bei der „Hardwareansicht“ die Platte mit 250GB angezeigt und 1
Partition die sie komplett ausfüllt allerdings NTFS
formatiert.

Ist auch OK.

Dann hab ich dort die Partition gelöscht und gemerkt dass ich
eine neue nur mit NTFS erstellen kann, was ich gelassen hab
und dafür in Linux wieder mit cfdisk das selbe wie vorher
gemacht hab. Blieb alles genauso

Und wieder nicht formatiert ?

Dann hab ich erfahren dass man über die Windows-konsole auch
250 GB platten FAT32-formatieren kann, hab ich gemacht, hat
lange gedauert (denke mal die Fehlerüberprüfung, dachte aber
nun muss alles weg sein) hat aber rein gar nichts verändert.

Was genau windows auf Console macht weiss ich nicht.

cu

Hallo,

Windows XP kann FAT32 Dateisysteme über 32 GB nicht formatieren. Siehe auch http://support.microsoft.com/kb/314463/de

Also bleibt nichts anderes, als mit einer DOS oder Win9X Diskette/CD zu booten und die Partition zu formatieren.

Gruß

S.J.

Neben den zwei SATA-Platten im Raid hab ich noch eine
IDE-Festplatte mit 250GB, die bis jetzt in mehrere Partitionen
zerstückelt war (für Linux, Backup, etc.). Nun will ich aber
nur noch eine einzige Partition darauf, für Backups und
Interne Transfers (Linux->Win), will deswegen eine 250GB
Partition Fat32 formatiert.(Soweit ich weiß hab ich dann ne
4GB datei-beschränkung, oder?)

Hi Baer

wie Steve schon geschrieben hat, hat M$ in den letzten Windows-Versionen die FAT32-Formaatierung beschnitten, wohl, um mit der bei M$ üblichen Brute&Force-Methode die User zu ‚ermutigen‘ auf NTFS umzusteigen.
Ältere Windosenversionen haben diese Einschränkung nicht.
Entsprechende Boot-Utilities findest du hier:
FAQ:223

Gruss
ExNicki

Hab halt nich so Lust auf DOS-diskette oder so weil ich mir
aus dem gehörten zusammenreime, dass wahrscheinlich der Raid
nicht erkannt wird und ich deswegen format C: eingeben soll,
worauf ich nich so unglaublich scharf bin angesichts dessen
das auf diesem C: (mit raid) ja meine ganzen Daten sind…

Normalerweise sollte das aber problemlos möglich sein.
DOS benutzt die Routinen des Controller-BIOS, im Normalfall sollte es vom Raid gar nichts merken, sondern vom BIOS nur eine einzige Platte präsentiert bekommen, die mit fdisk/format ganz normal behandelt werden können sollte.

Habs
am anfang einfach unter Linux mit cfdisk versucht

cfdisk formatiert nicht. cfdisk ändert nur die Partitionen.
Formatieren muss man nachher.

Das wars, danke für alle antworten ingsgesamt sehr lehrreich, habs nun unter linux ganz gefahrlos und schnell mit mkfs.vfat -F32. Gemacht :]
Grüße Naer