zur Zeit interessiere ich mich derzeit wirklich für Formgedächtnis.
Aber ich möchte wissen: kann man aus irgendwelchen Materialien das selber zu Hause nachmachen? Ich habe mal bei „Wissen macht Ah!“ (eine Kinder-Wissenssendung) wie man selber Gummi machen kann: Öl, Stärke, Wasser, even. Farbe und alles in die Mikrowelle, habe es schon ausprobiert, hat funktioniert. Ist aber kein Formgedächtnismaterial. Glaube ich zumindest. Aber im Internet habe ich, wenn ich alles richtig verstanden habe, herausgefunden, dass da noch Wachs drinnen ist. Also wäre es z.B. möglich, dass wenn ich Öl, Stärke, etwas Wasser, even. Farbe und Wachs in die Mikrowelle gebe (mit einem kleinen Sackerl) und das schon bevor ich alles in die Mikro gebe, so forme, wie es sich erinnern soll, und dann hinein damit?
Dann kann ich es erwärmen irgendwie Formen, und danach wieder erwärmen und es ist wieder wie vorher?
Im Internet habe ich gelesen, dass es imemr Gummi und Wachs enthalten muss. Geht dass
Danke im Voraus.
PS: Ich habe auch einmal gehört, dass ein Joghurtbecher auch ein Formgedächtnis hat, nur der Nachteil: man kann ihm nicht eireden, dass er sich anderes erinnern soll, als wie er schon in der Fabrik war: eine Platte!
Hallo,
Formgedächtnis erhält man nicht einfach durch zusammenschütten der Materialien. Das Material muss eine innere Struktur aufweisen.
Nimm Wachs und in die Mitte arbeite mal starke Gummis ein, und dass sie sich nicht durchs Wachs schneiden, wenn sie gespannt werden, klebe in regelmäßigen Abständen Pappe auf die Gummis und quer zu den diesen.
Wenn du nun das kalte Wachs verformst, dann werden ja die Gummis gespannt. Wenn du dann erwärmst und die Gummis sind stark genug, dann dann sollte die Kraft ausreichen, das Wachs wieder gerade zu ziehen. Die Pappe ist dazu da, dass die Gummis nicht ohne Wachs sich entspannen.
Ich habe nicht ausprobiert, obs funktioniert, aber ich denke, es müsste schon gehen.
das einzige Formgedächtnis-Material, das ich kenne, ist das Metall „Nitinol“. Kannst ja mal danach googeln. Das ist in zahlreichen Produkten im Einsatz, in Zahnspangen, künstlichen Sehnen, Robotermuskeln usw. Bei amazon gibts auch Bücher darüber, darunter eins, wo so ein Draht gleich mit drin ist. Vielleicht schenkt es Dir jemand zu Weihnachten? Es heißt „Stiquito TM“, ist allerdings in Englisch.
Ok, hat mir schon etwas geholfen, aber ich habe mir gedacht, ob es auch geht, wenn man einfach diese Materialen zusammenschüttet und in die Mikrowelle tut. Könnte das funktionieren?
Ich probiere es mal aus, allerdings: darf man Wachs in die Mikro. geben?
Ich probiere es mal vorsichtig.
Und kann man, wenn man das Material hat, auch ihm eintrichtern, dass es sich jetzt anderes verformen soll? Wenn man jetzt, wie z.B. Nitinol als eine Folie hätte, und die dann zusammenknüllt, und erwärmt dann verformt sie sich ja wieder zurück. Aber könnte man, wie es ja schon Experimente gibt, dass man dem Material „sagt“ dass es sich ein einen Würfel verformen soll? Und wo bekäme man z.B. Nitinol her?
Ich habe auch herausgefunden, dass auch eine Legierung aus Zink und Kupfer ein Formgedächtnismaterial ist. Das heißt aber, ich brauche nur ein paar Kupfemünze nehmen, etwas Zink aus meinem Chemieschrank nehmen und beide irgendwo schmelzen und so gießen, wie sie nachher sich immer erinnern soll. Aber Zink und Kupfer ist ja Messing, und Messing ist doch gar kein Formgedächtnismaterial, oder?
Ok, danke. Achso, habe ich vergessen: Wann kommt es in den Grundzustand zurück??? Durch Wärme, oder Feuchtigkeit, etc… Ich weiß nicht, habe ihr euch die letzte Folge Galileo Mytherix angesehen, da haben sie den Mythos von diesem abgestürzten Raumschiff geklährt. War sehr interessant. Jedenfalls handelte es sich um einen spreng geheimen Spionage-Ballon vom Militär, und da haben sie auch so einen ähnlichen Stoff verwendet, der eine Folie ist, und wenn man ihn zusammenknüllt entfaltet er sich nach einiger Zeit wieder von alleine von der Luftfeutigkeit (!!!).
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Ok, danke. Achso, habe ich vergessen: Wann kommt es in den
Grundzustand zurück??? Durch Wärme, oder Feuchtigkeit, etc…
Das, was ich kenne, durch Wärme. Bei Memory-Metalle gibt es z.B. zur Demonstration Büroklammern aus Nitinol. Die kann man zusammenknüllen, und dann in heißes Wasser werfen. Dann springen sie in Sekundenbruchteilen in den Urzustand zurück. Das sieht ziemlich eindrucksvoll aus. Übrigens setzen die Drähte dabei beachtliche Kräfte frei, deswegen sollte man beim Experimentieren auch etwas vorsichtig sein.
Ok, danke. Achso, habe ich vergessen: Wann kommt es in den
Grundzustand zurück??? Durch Wärme, oder Feuchtigkeit, etc…
Das, was ich kenne, durch Wärme. Bei Memory-Metalle
Was sind Memory-Metalle?
gibt es
z.B. zur Demonstration Büroklammern aus Nitinol.
Das kenne ich, das haben sie schon mal beim Forschexpress gemacht. Ich habe es mit einer normalen Büroklammer gemacht und mich gewundert, warum es nicht funktioniert…
Die kann man
zusammenknüllen, und dann in heißes Wasser werfen. Dann
springen sie in Sekundenbruchteilen in den Urzustand zurück.
Das sieht ziemlich eindrucksvoll aus. Übrigens setzen die
Drähte dabei beachtliche Kräfte frei, deswegen sollte man beim
Experimentieren auch etwas vorsichtig sein.
Ok, danke. Achso, habe ich vergessen: Wann kommt es in den
Grundzustand zurück??? Durch Wärme, oder Feuchtigkeit, etc…
Das, was ich kenne, durch Wärme. Bei Memory-Metalle
Was sind Memory-Metalle?
Achso, hat sich schon geklährt. Mir ist wieder eingefallen dass Memory ja „erinnern“ oder „speichern“ im sinne von merken heißt. Also sind Memory-Metalle eben diese Formgedächtnismetall Legierungen. Oder?
gibt es
z.B. zur Demonstration Büroklammern aus Nitinol.
Das kenne ich, das haben sie schon mal beim Forschexpress
gemacht. Ich habe es mit einer normalen Büroklammer gemacht
und mich gewundert, warum es nicht funktioniert…
Die kann man
zusammenknüllen, und dann in heißes Wasser werfen. Dann
springen sie in Sekundenbruchteilen in den Urzustand zurück.
Das sieht ziemlich eindrucksvoll aus. Übrigens setzen die
Drähte dabei beachtliche Kräfte frei, deswegen sollte man beim
Experimentieren auch etwas vorsichtig sein.
Achso, hat sich schon geklährt. Mir ist wieder eingefallen
dass Memory ja „erinnern“ oder „speichern“ im sinne von merken
heißt. Also sind Memory-Metalle eben diese
Formgedächtnismetall Legierungen. Oder?
ja, auch - ich meinte damit aber jetzt die Firma, die das vertreibt, also http://www.memory-metalle.de
Da kann man z.B. diese Büroklammern bestellen.