da ich in München eine Wohnung suche wurde ich vor Kurzem mit einem Formular zur Selbstauskunft konfrontiert.
Ist es üblich oder findet ihr es gerechtfertigt vor der Besichtigung eines Objektes detaillierte persönliche Informationen an den Makler zu senden?
folgende Detailfragen habe mich beunruhigt: #Angabe über Güterstand bei Ehepaaren a)gesetzl. b)Gütertrennung #Gehaltszettel der letzten 3 Monate #Fragen über Versicherungen #Ausweis Scan Vorder und Rückseite
Alle anderen Punkte kann ich akzeptieren, auch Schufa und Arbeitgeber, Tiere, Instrumente…
Ich verstehe wenn mein Vermieter sicher gehen möchte, dass ich die Wohnung bezahlen kann, aber Auskunft geben kann man wenn die Wohnunge gefällt, oder?
Vielleicht bin ich es auch nicht gewohnt, dass mir so massives Mißtrauen entgegen gebracht wird. oder ich wehre mich unterbewußt gegen die Weitergabe persönlicher Daten.
Ich verstehe wenn mein Vermieter sicher gehen möchte, dass ich
die Wohnung bezahlen kann, aber Auskunft geben kann man wenn die Wohnunge gefällt, oder?
Das würde ich auch nicht machen, allerdings dem Makler deutlich sagen, dass bei Gefallen die Informationen gegeben werden. Du mußt Dir aber im Klaren sein, dass damit Deine Chancen, die Wohnung zu bekommen, sinken könnten.
Das würde ich auch nicht machen, allerdings dem Makler
deutlich sagen, dass bei Gefallen die Informationen gegeben
werden. Du mußt Dir aber im Klaren sein, dass damit Deine
Chancen, die Wohnung zu bekommen, sinken könnten.
Ja, ich weiss. Ich unerstelle den Maklern mal, dass sie Datensammler sind - und sie andere mir vorziehen, die sich freiwillig bis auf die Unterhose ausziehen
der Makler weist normalerweise auf die Freiwilligkeit der Abgabe der Selbstauskunft hin und empfiehlt als Zeitpunkt der Abgabe nach der Besichtigung bei gleichzeitigem Anmietwunsch des Objekts.
Üblicherweise werden (ohne Belege) abgefragt: Personalien, Alter, Anschrift, Familienstand, Beruf, Arbeitgeber, monatliches Einkommen, Sonstiges (Haustiere, Musikinstrumente, etc.). Alle Angaben sind freiwillig und mit der Unterschrift bestätigt man, diese richtig gemacht zu haben.
Ich vermute, wenn er stärker „durchleuchtet“, hat er eventuell schlechte Erfahrungen gemacht und möchte sich evtl. nicht zu sehr auf seine Menschenkenntnis (oder die seiner Angestellten) verlassen. Gerade auch die sollte aber nach wie vor eine große Rolle spielen bei der Auswahl des richtigen Mieters, wie ich finde.
Von freiwillig war da leider keine Rede.
Ich habe online gesucht und mich für eine Wohnung interessiert. Als eMail kommt das genannte Formular zurück, mit dem Hinweis „das ist auszufüllen“. Auf der 2. Seite des Formulares noch einmal kursiv und unterstrichen, in Schirfgröße ca. 24 welche Originaldaten hinzuzugeben seien. Danach könne man gerne einen Termin machen.
Das war mir für den ersten Kontakt eindutig zu heftig