Formulierung enes Vertrags zur Zahlung MItgliedsgebühren

Liebe/-r Experte/-in,

Ich habe eine vielleicht komisch klingende Anfrage.

Und zwar habe ich mich bereit erklärt, für einen Bekannten eine Fitness-Studio-Mitgliedschaft anzuschließen, da ich dort wesentlich günstigere Konditionen bekomme. Das heißt der Vertrag läuft über mich, ud wir müssen offiziell so tun, als schenke ich dem Bekannten als Nutzer diese Mitgliedschaft über einen Zeitraum von 24 Monaten.

Damit mein Konto nicht belastet wird, zahlt er monatlich zum 1. den Mitgliedsbeitrag in Bar.

Im Prinzip habe ich kein Problem, anderen Rabatte zu ermöglichen. Nur in diesem Fall ist es ja so, dass ICH der Vertragspartner des Studios bin, d.h. wenn der Bekannte die Gebühr nicht zahlt oder nach 6 Monaten einfach nicht mehr hingeht und die Zahlungen einstellt,wird das Studio an mich herantreten. Im worst case müßte ich also 24 Monate für ihn zahlen.

Das will ich natürlich verhindern,und zwar mit einem Vertrag: Ich möchte mit dem Bekannten vertraglich regeln, dass er sich verpflichtet, die monatliche Mitgliedsgebühr über die gesamten 24 Monate aus seiner Tasche zu zahlen. Sollte er vorzeitig aussteigen wollen, werden die restlichen Beiträge trotzdem fällig.

Wie formuliere ich das, damit es Hand und Fuß hat und ich im Falle des Falles richtig abgesichert bin und nicht 1000 € oder mehr für ihn übernehmen muss?

Ich würde mich über schnelle Antworten freuen, da ich hm den Vertrag schnellstmöglich vorlegen will.Weigert er sich nämlich dann, diesen zu unterzeichnen, weiß ich ja Bescheid, und annuliere den Vertrag innerhalb der 14 Tage Rücktrittsrecht.

Vielen Dank vorab!

Also in deinem Fall bringt es nicht viel wenn du das selbst formulierst, sowas ist immer besser über einen Anwalt zu regeln!!! Und selbst da könnte es als „Betrugsversuch“ zählen da ja DU den Vertrag machst weil du günstigere Konditionen bekommst.
Wenn du in dem Studio gesagt hast dass du das als Geschenk an deinen Bekannten machst, dann versuch da mal zu regeln, dass es auch so läuft. Wenn die die Konditionen nicht machen, dann muss er eben doch mehr zahlen. Weil wie gesagt, selbst wenn du ihn was unterschreiben lässt kanst du damit dann vor Gericht nix anfangen weil ja die Gebühr für ihn höher gewesen wäre und wenn er dann angepisst ist sag ich mal kann er dich bei dem Studio verpfeifen!

Nebenbei, ich habe gelernt dass bei Geld die Freundschaft aufhört!!!
Frag doch einfach mal in dem Studio nach ob er nicht sagen wir mal einen Beitrag der zwischen dem üblichen und deinem ermäßigten liegt zahlen kann da sonst ja kein neues Mitglied da ist, quasi so geworben…

Hoffe ich konnte dir helfen

Liebes Lockenköpfchen80,

leider kann ich Dir hier nicht weiterhelfen. Bin in diesem Fall nicht im Thema.

Grüße
BellKondor

Hallo lockenköpfchen80,
leider kann ich in zu diesem Problem keine Aussage machen,da ich von Vertragsrecht keine Ahnung habe.
Ich hoffe, Du findest noch den richtigen Experten.
Trotzdem schönen Tag noch.

Hallo lockenköpfchen80,
ich bin Ingenieur und daher nicht unbedingt Spezialist für Verträge. Nach meinem Verständnis müsste es „rechtlich“ reichen wenn er etwas unterschreibt wie:
„Hiermit verpflichte ich mich, die aus dem Vertrag Nr xxx mit Fitnessstudio xy entstehenden Kosten für die vereinbarte Vertragslaufzeit zu übernehmen“
Wenn ihr das beide unterschreibt, hättest du wenigstens etwas in der Hand, mit der du im schlimmsten Fall zum Rechtsanwalt gehen könntest. Dann würde er aber sicherlich zum EX-Bekannten werden. :smile:
Wie gesagt, ich bin aber kein Rechtsexperte und kann deshalb keine Garantie für diese Aussage übernehmen.

Viel Glück,

Reamonn_2