Hallo,
ich arbeite in einer Behörde und bearbeite Beschwerden. Neben dem eigentlichen Beschwerdethema hab ich folgendes Problem:
Ich suche eine höfliche Formulierung, die dem Beschwerdeführer sinngemäß mitteilt, dass es ihm nicht zusteht, gewisse Dinge in unserem Arbeitsablauf zu beurteilen, weil ihm dazu einfach die Übersicht fehlt. Es gibt für alles Gründe und interne Regelungen, die der Beschwerdeführer nicht kennt (auch nicht kennen muss) und die ich ihm weder mitteilen muss noch kann.
Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Ich möchte keinesfalls überheblich oder ironisch rüberkommen.
Freue mich auf Antworten, LG, Lola!
Hi,
vielleicht: „Für die Arbeitsabläufe in unserem Hause gelten eine Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften und internen Regelungen, die der Sachbearbeiter zwar einzuhalten hat, leider aber keinen Einfluss darauf nehmen kann.“
Blah
Danke Blah, aber das klingt etwas als ob ich die Abläufe sinnfrei finden und nicht mit tragen würde. Sie haben aber durchaus einen Hintergrund und Sinn. LG
vielleicht: „Für die Arbeitsabläufe in unserem Hause gelten
eine Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften und internen
Regelungen, die der Sachbearbeiter zwar einzuhalten hat,
leider aber keinen Einfluss darauf nehmen kann nicht beeinflussen kann.“
Was spricht dagegen, dem Beschwerdeführer Deine Gründe offenzulegen? Wissen ist Macht und je weniger die lieben Mitarbeiter wissen, desto uneingeschränkter Deine Macht? Resultiert daraus Dein Obskurantismus?
„Was spricht dagegen, dem Beschwerdeführer Deine Gründe
offenzulegen?“
Hallo erstmal!
Uwe, du hast da was falsch verstanden. Meine Frage war nach der passenden Formulierung und nicht, ob ich Fremde in meine Arbeit einweihen soll. Das entscheide ich selbst.
Meinst du z.B. Steuerfahndung, Gerichte, Polizei, Detektive sollten ihre Taktiken auf Verlangen offenlegen? Denk nochmal drüber nach.