Hiho,
so eine Sache, die ich immer mal wieder fragen wollte:
in den meisten Büchern, Anzeigen, etc. steht heute „in bar“ - obwohl ich das ehemals so gelernt habe, das es nur „bar“ heißt, also „bar auf die Hand“ und „bar zahlen“.
Auch wenn sich Sprache entwickelt und so … ist das jetzt legitim, oder „darf“ ich es bemängeln, wenn jemand „in bar“ schreibt?
mfg TLF
Servus,
wenn man den Duden als Kriterium heranziehen will: „in bar“ zahlen ist erlaubt.
Wenn man noch das Zeugnis eines studierten Germanisten haben will:
Heinz-Rudolf Kunze, seines Zeichens u.a. Deutschlehrer, hat den Begriff so in „Kilian“ (1986) verwendet.
Schöne Grüße
MM
Hi,
mag zwar nicht die tiefe Relevanz wie Heinz Rudolf Kunze haben, aber Marius Müller Westernhagen sang in ‚Mit Pfefferminz‘ auch
‚Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die Zahlt aus in bar - hey Liebling laß uns tanzen…‘
Scheint sich aber allgemein durchgesetzt haben.
Gandalf
Meine Toleranz gegenüber …
… diesen „Weiterentwicklungen“ und Abwandlungen wird immer größer, da ich glaube, dass wir sowie das richtige Schreiben verlernen. Schuld sind wohl das grenzdebile Fernsehprogramm, Stummel-Deutsch in SMS-Nachrichten usw.
Da bin ich schon froh, wenn ich noch halbwegs brauchbare, richtig geschriebene Texte zu lesen bekommen. Ob jetzt „bar“ oder „in bar“ - das ist ein winziges Übel …
Gruß, Dietmar
gutes beispiel 
[…] da ich glaube, dass wir sowie das richtige Schreiben verlernen.
dem kann ich nur unterstützen!
Auch Grimm schon!
Servus, Martin!
Und Guten Tag den vorschnellen Sprachverhunzungsklägern!
Nicht nur
der Duden
und Herr
Heinz-Rudolf Kunze
auch Grimm kennt „in bar“!
_ baar _ [so schrieb man das auch mal FR]
4) das baare geld, die baare münze, pecunia praesens,
numerata, man könnte wieder auslegen: aus dem beutel gezognes,
aufgezähltes geld, offen auf dem bret liegendes; auch die
blanken thaler, wie es sonst heiszt, sind die blankenden,
blinkenden. baar geld lacht; baar geld kauft; baar geld kauft
wolfeil; baar geld ist gute waare; baar geld ist die losung;
wer baar geld gibt, hat macht zu dingen; baren solt geben.
KEISERSB. hell. lewe 66a; baare bezahlung steht entgegen dem
borgen; auch blosz baar (ohne geld): 100 thaler in
baar ;
Und auch der Duden von 1932 kannte es schon.
So kann „in bar“ gar keine in jüngster Zeit entstandene Unsitte
sein.
Man hat halt wieder einmal seinen eigenen begrenzten
Sprachgebrauch zum Maßstab für die deutsche Sprache genommen.
Kommt immer wieder vor.
Gruß Fritz
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Hallo auch.
Man hat halt wieder einmal seinen eigenen begrenzten
Sprachgebrauch zum Maßstab für die deutsche Sprache genommen.
Kommt immer wieder vor.
Ich hab doch gaanz freundlich gefragt, wo ist das Problem?
mfg TLF
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Ich hab doch gaanz freundlich gefragt, wo ist das Problem?
Hast du eins? Ich nicht. Ich habe doch bloß versucht aufzuklären.
Beste Grüße Fritz