Fortbildungen Teilnahmebescheinigung

Hier kommt ein dringendes Hallo!!!

Ich sitz hier grad an meinem Lebenslauf und liste alle Fortbildungen, Seminare und Fachtage auf, an diesen ich teilgenommen habe. Das sind, wenn ich keinen vergessen habe, 10 Stück.
Meine Frage: Muss ich nun von allen Fortbilungen,… eine Kopie der Teilnahmebescheinigung in der Bewerbung mit reinlegen??? Ich denke, bei einer solchen Anzahl an Weiterbildungen wird der Arbeitgeber doch nur gelangweilt, wenn so eine Zettelwirtschaft in der Bewerbung ist, oder???
Brauch DRINGEND HILFE!!!
Hoffe, jemand kann mir weiter helfen, der sich da etwas mehr auskennt.
Vielen Dank schon mal.

LG verzweifelte Janine

Hallo,
also ich würde Kopien aller Belege mit reinlegen, sonst könnte es so aussehen, als ob Deine Litanei an Weiterbildungen nicht der Wahrheit entspricht.

Gruß
Frank

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Hallo~

Ich habe schon oft von einer Höchstzahl von 15 Anlagen gehört. Wer mehr hat muss eben auswählen.
Dabei kann das rausfliegen, was für die ausgeschriebene Stelle am wenigsten interessant ist.

Mehrfach wurde mir auch gesagt, dass auf Unterlagen, die zum Beispiel nur ein Grundwissen in Englisch bescheinigen, verzichtet werden kann, weil das sowieso vorausgesetzt wird.

Und ganz alte Sachen, aus denen nicht hervorgeht, dass du auf dem neuesten Stand bist (zum Bsp. EDV-Bereich) sind auch nicht sooo hilfreich.

Keine Sorge, du hast ja sozusagen keine Lücken! Denn alles, was du gemacht hast, dokumentierst du ja in deinem Lebensauf. Und wenn da doch ne Sache ist, wo dann die Teilnahmebescheinung verlangt wird, dann kannst du die ja trotzdem noch vorzeigen / nachreichen…

Viel Erfolg
wünscht
Kathrina

Hallo Kathrina,

aber ich hätte allein schon an den Teilnahmebescheinigungen bereits 12 Anlagen. Dazu kommen noch die (Arbeits-)Zeugnisse, der Lebenslauf und das Deckblatt.
Die Weiterbildungen etc. habe ich alle in den letzten 3 Jahren gemacht, also alle zu meiner aktuellen Ausbildung, deshalb kann ich da nicht mal groß was weg lassen…
Und es wäre auch doof, wenn ich nur ein paar Bescheinigungen mit in die Bewerbung reinlege, bei denen ich denke, dass sie wichtig wären, weil die Leute dann auch denken könnten, dass ich ein paar Seminare nur erfunden habe, weil keine Bescheinigung beiliegt.
Gar nicht so einfach.
Was meinst du dazu???

Lg Janine

Hallo Janine,

aber ich hätte allein schon an den Teilnahmebescheinigungen
bereits 12 Anlagen. Dazu kommen noch die (Arbeits-)Zeugnisse,
der Lebenslauf und das Deckblatt.

Die Arbeitszeugisse gehen schon mal vor.

Die Weiterbildungen etc. habe ich alle in den letzten 3 Jahren
gemacht, also alle zu meiner aktuellen Ausbildung, deshalb
kann ich da nicht mal groß was weg lassen…

Ich würde entweder die aktuellsten nehmen, oder die wichtigsten = wo du am meisten gelernt hast, oder die, die am längsten gedauert haben, oder die einfach am besten passen - zu den Anforderungen, die zum Beispiel in der Anzeige standen.
Sorry, ich weiß nicht, worum es genau geht.

Und es wäre auch doof, wenn ich nur ein paar Bescheinigungen
mit in die Bewerbung reinlege, bei denen ich denke, dass sie
wichtig wären, weil die Leute dann auch denken könnten, dass
ich ein paar Seminare nur erfunden habe, weil keine
Bescheinigung beiliegt.

Wieso? Die Bescheinigungen existieren doch!! Als allererstes wird sich der Verantwortliche Anschreiben + Lebenslauf vornehmen! Dann entscheidet sich, ob er sich auch die andern Sachen zu Gemüte führt. Und wenn er dann wirklich noch Bescheinigung X oder Y sehen möchte, dann kannst du ihm die doch noch zeigen!

Natürlich kann ich nicht sagen, dass jeder das so handhaben würde. Das sind nur meine Erfahrungen, bzw. Sichtweisen, die ich von Personalern etc gehört habe~

Du machst das schon.

Gruß
Kathrina

Hallöchen.

Zuerst mal vorneweg: Priorisieren zu können gehört heutzutage als Softskill zum erwarteten Repertoire nahezu jeder Anstellung - naja, bei der Frittenbude an der Kasse vielleicht weniger, weil da first come first serve gilt aber sonst…

Die Weiterbildungen etc. habe ich alle in den letzten 3 Jahren gemacht, also alle zu meiner aktuellen Ausbildung, deshalb kann ich da nicht mal groß was weg lassen…

Stell’ Dir einfach vor, Du würdest von einem Ganoven bedroht, der von Dir das Schreddern aller Deiner Zertifikate außer einem verlangt.

Welches Du nicht schredderst, darfst Du entscheiden.

Und jetzt spielst Du davon hintereinander fünf Runden, dann hast Du die fünf wichtigsten Zertifikate. :smile:

Und es wäre auch doof, wenn ich nur ein paar Bescheinigungen mit in die Bewerbung reinlege, bei denen ich denke, dass sie wichtig wären, weil die Leute dann auch denken könnten, dass ich ein paar Seminare nur erfunden habe, weil keine Bescheinigung beiliegt.

Da schreibt man im Anschreiben:
Anlagen: - Lebenslauf - Zeugnisse - Zertifikate (exemplarisch: 5) -
… oder sowas …

Gruss,
Michael