Hi Richard!
Eine Seite im Netz zu diesem Thema wirst wohl eher nicht finden. Die Foren der Keys und Keyboards kannste in der Pfeife rauchen, wenn Du da gegen die Redakteure was sagst biste gleich der depp, also entweder eine angepasste Meinung oder besser keine!
Es gibt ein Buch, welches ich echt klasse finde. Es schaut ganz unscheinbar aus, und klingt, als ob es nicht das passende ist, ist aber echt gut, es heißt Rap, Hip-hop und Dance-Grooves und ist von Eric Babak (erschienen im Schott - ProLine).
Dieses Buch hat auch ein Kapitel über Mischtechnik.
Ich wollte ja mal eine Seite zu dem Thema machen, aber ich habe halt (noch) keine Sponsoren gefunden, und noch keine Zeit, kannst mich aber gerne Fragen, wenn Du mal was konkretes hast, ist ja mein Job zu mischen!
Zum Thema EQ:
Wenn Du einen druckvollen mix willst, ist es wichtig, dass Du Frequenzbereiche verteilst, so weh wie es oft tut. Wenn zu, zB, eine E-Gitarre hatst, einen Bass, ein Drum-Set, eine Hammond und Gesang, dann musst Du dich halt „entscheiden“.
Entweder Du legst Badd-Drum und Bass Frequenzmäßig zusammen , oder zu legst den Bass über die BD oder umgekehrt. Bsp: BassDrum von 100Hz-400Hz (oder höhe, ja nach dem) und den Bass von 20-500Hz und den rest Brutal absenken. Akustisch scheint der Bass „unter“ die Bass-Drum geschoben zu werden. Die Gitarren brauchen, ja auch bei Metall, brutalle „Vergewaltigung“. alles über 4kHz und unter 400Hz muss weg! (Die Frequenzen musst DU nat. anpassen. Patetntrezepte kann man da nicht geben) Die Gitarre fügt sich besser ins Gesamtbild ein. Der Gesang bekommt wengi Frequenzkorrekturen. Im unteren bereich (unter 400 bzw 600Hz) wir abgesenkt. Der ganze Bassbereich wird bei allen Instrumenten abgesenkt, damit dort Bass und Bass-Drum auch gut agieren können. WICHTIG IST DER GESAMTSOUND UND NICHT DIE EINZELNEN SPUREN.
Kmpressoren und Effekte sind mit folgendem „hitergedanken“ zu verwenden: Weniger ist oft mehr!
Für Gesang hat sich zB 3:1 und ein Threshold von -20dB bewährt, ist aber KEIN Patentrezept, als Faustregel: je höher die Ratio desto höher der Threshold, ist aber nur eine Faustregel.
Attack und Release sollten mit Verstand verwendet werden, denn hier kann man alles rausholen, oder viel zerstören.
Eine patschige, knallige Snare-Drum bedarf einer rel. langen Attak und einer laaaaangen Release…
Effekte:
Was soll ich hierzu sagen? Da gibt es so viel zu wissen… Gesagt sei an dieser Stelle nur soviel: Weniger ist oft mehr!
Also
Liebe Grüüße
Florian