Erst einmal vielen Dank für deine Antwort, auch wenn sie - bis
auf den ersten Part - wenig erhellend ist. Bezüglich
Testkäufe:
Nun, das ist mir durchaus bekannt, denn Existenzgründer machen sich nun mal über jeden Fliegenschiss Gedanken und übersehen dabei das wesentliche.
womit du erfruelicherweise deinen Gewinn schmälerst und beim
Konkurrenten für Umsatz sorgst. ein sehr „kaufmännisches“
Verhalten!
Testkäufe gehören zum ganz normalen kaufmännischen Verhalten,
um die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen der
Konkurrenz auszuloten.
Ja, wenn das Geschäft nciht so richtig läuft und man viel zeit hat, dann macht man sowas. etwas anderes ist es natürlich, wenn man Technische Lösungen abkupfern will, da ist der Testkauf durchaus wichtig. aber um zu gucken, „wie“ der Mitbewerber sein Geschäft betreibt oder „wieviel“ Re-Nr. er vergibt, das ist geistige Onanie.
Man erfährt viel mehr über den itbewerber, wenn man den „Markt“ beobachtet:
Warum kauft der Kunde dort?
Welche Produkte führt er?
Wie kalkuliert er?
Wie wirbt er?
Welches sind seine wichtigen Kunden?
Was berichten „meine“ Kunden über den Mitbewerber?
Diese Fragen lassen sich schneller billiger und einfacher beantworten und sagen mehr aus als ein Testkauf!
Ergo maximiere ich mit Testkäufen
mmittelfristig meinen Gewinn, indem ich Schwachstellen und
Defizite der Konkurrenz aufdecke und meine
Produkte/Dienstleistungen gezielter und effektiver vermarkten
kann.
Auch das kenne ich von Existenzgründern: Ziel ist den Kunden zu sagen, was der andere falsch macht.
richtig wäre: Dem Kunden zu sagen, warum ich gut bin und meinen Preis wert.
Anstatt über den Umsatz deines Konkurrenten Schätzungen
abzugeben, soltest du besser deine Leistung so verbessern, daß
die Umsätze deines Konkurrenten „Schätzungsweise“ stänidg
sinkend sind. dann hast du auch kein Problem mehr mit der Zahl
" Rechfnungsnummer" auf deinen belegen.
Frei nach dem Totschlag-Argument: Studenten sollen lieber
studieren, statt zu demonstrieren. Das eine schließt das
andere nämlich nicht aus.
ich rede auch nciht von ausschließen, sondern von den besseren, weil schlaueren Wegen. Aber in einem hast du recht: Keiner ist schlauer als ein Student.
Beides kann Sinn machen. Indem ich
versuche den Absatz und Umsatz der Konkurrenz abzuschätzen,
kann ich meine persönliche unternehmerische Strategie besser
ausrichten und mich z.B. auf noch unbesetzte Nischenmärkte
spezialisieren.
Was ergibt denn diese Schätzung?
a) der macht "schätzungsweise 1/10 meines Umsatzes! Fazit? Ich beachte ihn nicht?
b) er macht den 10fachen Umsatz wie ich! Fazit? Ich gebe mein Geschäft auf?
c) er macht genauso viel umsatz wie ich! Fazit? Ich beginne eine Werbeschlacht?
Dabei ist doch nur wichtig: Verdiene ich mit meinen Umsatzgrößen genug Geld? Wie muss sich der Umsatz entwickeln, damit ich weiter Geld verdiene? Wie entwickelt sich der Markt? Wo ist meine Nische/besondere Leistung?
Denn wenn der Mitbewerber, (und das sagt ein testkauf ciht aus, kein Geld verdient, dann nutzt dir das alles nix.
Wird von mir nicht bezweifelt. Zur Diskussion stellte ich, ob
sich mittels bestimmter Methoden und Raster ggf. zu weit
gehende Rückschlüsse auf den Geschäftsbetrieb ziehen lassen
und ob sich diese im bejahenden Fall legal umgehen ließen.
Drittgrößter Existenzgründerfehler: Anstatt legal seine Geschäfte zub etreiben, wird getrickst wo es eben nur geht. so macht man ein Geschäft kaputt, aber nciht groß.
Wie gesagt, wenn du dich mit dierser Energie darum kümmerst, daß du möglichst viele hochwertige Rechnungen schreibst, dann ist das weder Thema noch Gedanken wert. Du vergeudest Energie auf eine „Rechnungsnummer“. Denk da mal drüber nach!
. . . bestimmte leute sich gedanken um ihr
Image machen und nciht um ihr Geschäft!
Abermals falsche Konklusion: Wer sich Gedanken um das Image,
sprich um das Erscheinungsbild seines Unternehmens macht,
MACHT sich Gedanken um sein Geschäft!
Keiner deiner Mitbewerber wird sich an deinen Re-Nr. orientieren, sondern daran wann und wieoft und wieviele Kunden du ihm abspenstig machst.
Aber Studenten reklamieren (demonstrieren) lieber über den Datenschutz. Überleg doch mal warum bestimmte Firmen in die Zeitung schreiben, was du über die Re-Nr. verraten glaubst?
gruss