Fotodrucker

Hallo Digitalfotografen,

da ich vom Service bzw. der Qualität der Print-Services enttäuscht bin, möchte ich mir einen Fotodrucker zulegen. Worauf muß ich da achten, was könnt Ihr mir empfehlen, wovon ratet Ihr mir ab?
Meine Vorstellungen: Fotoqualität (logo), Single-Ink, WinXP-Kompatibel.
Was ist eigentlich dran an dem Gerücht, daß Canon ein „Verfallsdatum“ in seine Drucker einbaut?

Gruß
Franky

Hallo!
Es ist ja so eine Sache mit der Qualität. Die Großlabore sind auch verzweifelt. Die Reklamationsrate ist teilweise 95%. Jeder Heimcomputer sieht die Farben anders (Monitor,Auflösung,persönlicher Geschmack,Umgebungslicht). Bei den Colornegativen fehlte einfach der Vergleich.Wir verwenden Epson Drucker und sind damit sehr zufrieden.Auch Epson hat einige neue Drucker mit Einzeltinten welche nicht unbedingt von dieser Firma gekauft werden müssen. Aber: billiger wird es nicht und es dauert halt auch etwas mit der Druckgeschwindigkeit.Die Papiere muß man halt ausprobieren. Hier ist nach meiner Meinung Tetenal sehr gut.Ein Nachteil ist halt bei diesem Verfahren,daß die Oberfläche empfindlich ist mit allen Papieren.Die Haltbarkeit ist meiner Meinung auch nicht so gut.
Beste Grüße aus Bremen

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Tolle Alternative!
Habe mir für meinen PC einen Epson Stylus Photo 1290 zugelegt - rund 500 Euro. Das ist so ziemlich der beste Inkjet-Fotodrucker, der zu haben ist, und er verarbeitet bis A3+ (ca. 33x48cm)! Einziger Pferdefuß: Nach 12 A3-Fotodrucken sind leider die Tintenpatronen leer - und die kosten so um die 60 Euro! D.h. nach 8 bis 9 Patronensätzen hat man den Preis des Druckers überschritten! Die Patronen sind mit Chip versehen, damit nur originale Patronen funktionieren.

Nachdem ich von einem Verfahren gehört habe, über 125-ml-Fläschchen und Schlauchleitungen pigmentierte (!) Tinte (100 Jahre Archivfestigkeit) nachzufüllen, außerdem die Chips zu knacken, habe ich mich an die Beschaffung gemacht. Unter „www.nomorecards.com“ kann bei einer Londoner Firma (kein Einfuhrzoll!) ein Umbauset und auch die pigmentierten Tinten gekauft werden. Mit IKEA-Kenntnissen und ein wenig Englisch kann man seinen Drucker umbauen. Sieht aus, wie eine 6-fach-Infusion. Der Umbausatz (Schläuche + Patronen mit geknackten Chips, die dem Drucker vorgaukeln, dass seine Patronen immer 100 % voll sind, + Kleinteile dazu kostet rund 280 Euro; das 6er Set Farbflaschen mit je 125 ml Schwarz, Magenta, Hellmagenta, Cyan, Hellcyan, Yellow kostet rund 160 Euro. Schätzungweise kann man mit diesem Flaschensatz mindestens 300 A3-Seiten drucken.

Grundsätzlich ist ein neues Eintesten des Druckers bzw. eine Profilerstellung (Optionen, Manuelle Einstellung …) notwendig, da der Farbsatz anders abgestimmt ist. Auch ist der Farbraum kleiner als bei den originalen chemischen Dye-Tinten (von denen 1 Liter hochgerechnet 3500 Euro kostet!!!).

Hahnemühle-Papier Photo-Rag ist ein schönes Papier, Auch das Epson Matte ist schön. Es geht bis zu Aquarellpapieren (z.B. Hahnemühle William Turner - das aber schwer eingezogen wird, weil es eine sehr rauhe Oberfläche hat). Billig ist das Papier nicht - aber die Konkurrenz nimmt laufend zu, weil alle Papierfabriken auf diesen Zug der edlen Inkjet-Papiere aufspringen.

www-Adressenkorrektur!!!
Die amerikanische Homepage dieses CIS-Systems (Continous Ink System): www.nomorecarts.com

Die englische Adresse des Europa-Distributors: www.mwords.co.uk

Hi again,

eben war ich bei Saturn und hab mir einige Testbilder ausdrucken lassen. Besonders haben es mir die Epsons aus der 800er-Reihe angetan. Aber der dort arbeitende Epson-Vertreter meinte, in etwa drei Monaten käm der Stylus Photo 950 raus, mit Single Ink, Rollendruck, CD-Druck und zwei Picoliter Tröpfchengröße bei 2880x1440 dpi. Dabei ist Canon so stolz auf seine fünf Picoliter. Also werde ich mit dem Druckerkauf noch etwas warten…

Gruß
Franky

genau so ist es, ich kaufe ca. pro Jahr einen Pint pro Farbe nur hellmagenta zwei Pints. ein pint sind ca 450 ml.
der chip wird einfach mit einer software resetet.
meine Adresse. http://www.inksupply.com
das selbe Lösungsmittel wie bei original Patronen, daher entfällt
eine Vorreinigung.
der Preis ist allerdings ohne Zoll, dafür aber noch ein Eck billiger.
der Farbunterschied ist sehr gering zu Original, es gibt dort sowohl Pigment als auch Dyetinten.
dye kostet 148 dollar für 6 x450ml
der umrüstsatz fertig 39 dollar
wenn man selbst eine neue Originalkartusche umbaut kommt man auf ca. 10 Dollar
chipresetsoftware kostet 20 Dollar (leider nur PC parallel)
für nochvielmehrdrucker gibts galon einheiten
Ulrich

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Papier
also bei der Pigmenttinte verwende ich gerne das neue Illford Galerie (nanoporös)
damit gibts wunderbare semimatte und glänzende Oberflächen trotz
Pigmenttinte. das Papier ist außerdem Preisgünstig.
oder die diversen Aquarellpapiere, mit oder ohne coating
oder selbstbeschichtet.
bei Pigmenttinte ist es auch nicht so tragisch.
Ulrich

Der Nachteil bei den Chips von Inksupply ist, dass die Chips immer wieder „resettet“ werden müssen, bei Nomorecarts gaukelt der Chip dem Drucker vor, dass die Patronen immer 100% voll sind. Ausserdem funktioniert letzteres System auch mit USB und damit mit Apple-Computern! Tinte kann man dann ja einfüllen, was man will. Und nach den englischen Tinten werde ich halt mal die von Inksupply einfüllen, wenn die fast wie die originalen Farben abgestimmt sind.

Hi

ja das ist ein nachteil,
ich hab immer einen PC neben den Druckern stehen zum reseten
per parallel und drucken per usb Apple.
aber wenns ohne reseten auch geht ist das natürlich praktischer

ich hab mich leider auf der uk seite nicht zurechtgefunden, was das reseten betrifft.
kauft man dort einen Chip
oder programmiert man einen originalen um?
hast du vielleicht einen passenden link?
also ich proofe per bestcolor und inksupply
und habe nur cyan eine Spur zurückgenommen(linearisierung) bei der dye Version
aber ansonsten das Original Bestprofil.

mit der Pigmenttinte mache ich keine Proofs
liege aber farblich mit dem Epson Treiber sehr gut.
Ulrich

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Hallo Ulrich!

Du bekommst das Set mit 6 Deckeln, wo die langen Schläuche und die kleinen Luftschläuche eingegossen sind, den Plexistreifen mit Kletthaftung, wo die Schläuche zu den Patronen geführt werden, 2 Gummifüße für das Anheben des Epson-Gehäusedeckels um ca. 2 cm (damit die Schläuche nicht eingeklemmt werden), auch 6 Minischlauchklemmen, eine Unterdruck-Spritze, ein Ventil usw… Außerdem sind zwei neue Patronen dabei (am anderen Ende der langen Schläuche), eine für Schwarz, eine für die Farben. In einem wattierten Päckchen sind die zwei Chips verpackt. Die werden - ohne die Metallteile zu berühren - vorne in die Patronen gesteckt. Am Drucker werden die grauen Originalclips für die Patronen ausgehängt (und gut aufgehoben). Stattdessen werden die fremden Patronen mit seitlichen Filzpolstern hineingedrückt. Die amerikanische Bedienungsanleitung ist leicht zu verstehen (Amerikaner sind so schön simpel).

Das ist im Großen und Ganzen vom Set her so wie das von Dir, aber der Chip ist besser - eben weil per USB - und nur so problemlos am Mac zu betreiben.

Wenn Du sagst, Du musstest das Cyan zurücknehmen, dann bin ich mir sicher, ob es nicht sogar die gleichen Tinten sind. Oder es ist Zufall. Bei meinen 125-ml-Fläschchen steht „Generation“ und die jeweilige Farbe drauf - etwas blässlich gestempelt auf weissen Klebeetiketten.

Hallo Ulrich!

Du bekommst das Set mit 6 Deckeln, wo die langen Schläuche und
die kleinen Luftschläuche eingegossen sind, den Plexistreifen
mit Kletthaftung, wo die Schläuche zu den Patronen geführt
werden, 2 Gummifüße für das Anheben des Epson-Gehäusedeckels
um ca. 2 cm (damit die Schläuche nicht eingeklemmt werden),
auch 6 Minischlauchklemmen, eine Unterdruck-Spritze, ein
Ventil usw… Außerdem sind zwei neue Patronen dabei (am
anderen Ende der langen Schläuche), eine für Schwarz, eine für
die Farben. In einem wattierten Päckchen sind die zwei Chips
verpackt. Die werden - ohne die Metallteile zu berühren -
vorne in die Patronen gesteckt. Am Drucker werden die grauen
Originalclips für die Patronen ausgehängt (und gut
aufgehoben). Stattdessen werden die fremden Patronen mit
seitlichen Filzpolstern hineingedrückt.

genau wie beim inksupply system, allerdings
da hab ich die Erfahrung gemacht, daß das manchmal verrutscht
und deshalb hab ich die Patronen mit Kautschukkleber hineingeklebt , jetzt verrutscht nichts mehr.
und im Falle einer Garantiereperatur (bei mir hatte ein beim Randlos drucken, zerknittertes Blatt den Druckkopf zerstört)
lässt sich der Kleber vollständig abrubbeln
Die amerikanische

Bedienungsanleitung ist leicht zu verstehen (Amerikaner sind
so schön simpel).

Das ist im Großen und Ganzen vom Set her so wie das von Dir,
aber der Chip ist besser - eben weil per USB - und nur so
problemlos am Mac zu betreiben.

Wenn Du sagst, Du musstest das Cyan zurücknehmen, dann bin ich
mir sicher, ob es nicht sogar die gleichen Tinten sind. Oder
es ist Zufall. Bei meinen 125-ml-Fläschchen steht „Generation“
und die jeweilige Farbe drauf - etwas blässlich gestempelt auf
weissen Klebeetiketten.

nein bei meinen steht was anderes drauf, aber diese Art Fläschen
dürfte in Amerika Standart sein.
die Kaufen das Zeug sicher Fassweise und füllen selbst Gallons Pints oder 4 OZ ab.
jeder füllt ab und schreibt seinen Namen drauf.

na kleinteile (außer Chips) hab ich jetzt einmal auf Lager für die nächsten 10 Drucker.
dort kann man die Schläuche feetweise und das restliche Kleinzeug
in Sackerl kaufen. das war am billigsten, wenn man einmal kapiert hat wie simpel das funktioniert.
vielleicht verkaufen die Inksupply die Chips bald einzeln.
das wäre mir am praktischsten.

es ist nur ganz wenig cyan so auf 98 %

bei den Pigment kann ich es nicht so sagen, erstens hab ich nicht die neusete Generation Tinten und keinen Vergleich.
finde aber das sie am Galeriepapier, ziemlich genausobrilliant
wie die Dye Tinten sind.
Ulrich

Ulrich