hallo,
wende mich jetzt einfach mal mit einer kleinen anfänger-frage an euch
ich möchte mir mit möglichst wenig aufwand eine kleine fotoecke bauen, um digitale fotos für ein prospekt aufzunehmen. hierbei handelt es sich sowohl um artikel aus edelstahl bzw. chrom, als auch um matt schwarze gegenstände. dadurch muss ich, soweit ich das einschätzen kann, auf jeden fall zwei verschieden farbige hintergründe haben ?!
welche materialien nehme ich da am besten? reichen zB. ein weisses und ein schwarzes stofflaken aus, um den hintergrund dezent zu gestalten ?
die größe der gegenstände beträgt max. 1x1 m
Hi
nen Tisch, ne Hohlkehle (da gibts preiswertes Material aus Rohr zB bei Foto Koch oder so). wenn du halbwegs professionelle fotos willst fotografierst du nicht mit dem eingebauten oder nur EINEM Blitzgerät, sondern bastelst dir ne Softbox mit mehren slaveblitzen (2-3). Heisslicht geht auch, nervt aber wegen eben dem Heiss. Kauf dir ein Buch zum thema Tabletop-Fotografie und beleuchtung.
HH
ich will ja nun nicht nörgeln, aber wer sich selbst als Anfänger bezeichnet, sollte man überlegen, ob er seinem Auftraggeber einen Gefallen tut, Prospektfotos zu machen. Gerade Metalle sind nicht einfach auszuleuchten und nacher ist die Verwunderung auf allen Seiten groß, wenn die Ergebnisse auf dem Tisch liegen (sorry auf dem Monitor erscheinen). Auch Photoshop repariert nicht alles: garbage in - garbage out. Es gibt Leute, die haben das gelernt und wie ich sie einschätze, machen sie für Geld sowas.
(Leider nehmen die Qualitätsansprüche überall immer mehr ab, insofern…)
Aber ansonsten happy shooting.
Hi,
bei 1x1 meter großen Objekten,
da reicht eine Ecke eigentlich nicht mehr aus,
man muss bedenken daß man einen Abstand zum hintergrund(3 m) braucht, dahinter
vielleicht noch etwas Platz um ein Licht von Hinten setzen zu können (1 m).
dann ungefähr 5 Meter Abstand zur Kamera und für die Kamera und dahinter nochmals
ungefähr 1m macht zusammen mit dem Objekt (1m) 10 meter in der Tiefe.
so dann muß man auch noch den Abstand seitlich zum Beleuchten rechnen und schon
ist man bei der größe eines kleinen Fotostudios von 8 x 10 metern.
nun kann man so eine Aufnahme, soferne man was von Beleuchtung versteht gut
gestalten, sodaß es auch etwas brauchbares wird. Alles andere schafft nur
negative Werte, und immerhin sollen Prospektfotos ja dazu dienen ein Produkt
ERFOLGREICH zu vermarkten.
sonst hört man wieder die alte Leier: die Konjunktur sei so schlecht und für den
Misserfolg verantwortlich, und wieder kommt keiner auf die Idee, daß man den
Mißerfolg mit viel Mühe selbst gebaut hat.
offline
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hab mich vielleicht n bissel falsch ausgedrückt. wird kein prospekt welches später einem kunden vorgelegt wird, sondern eher erstmal zum testen und
internen gebrauch. wenn es dann soweit ist, kommen die produkte zum fotographen
aber danke für eure tips, haben mir schon geholfen !