Hi
Ich will mit nem 4Röhren-gesichtsbräuner (ca 70 Watt) und etwa 5-10 cm Distanz Platinen belichten. Wie lange etwa muss ich ansetzen, oder in welchem Bereich sollte ich ne Belichtungsreihe machen? So wie: von 25 sek in 15s Schritten bis 2 Minuten? oder eher nur bis 1,5 min? Hat da jemand Erfahrung? Ich habs vor 2 Jahren mal gemacht und keinen blassen Dunst mehr… vielleicht kann mir jemand lange Testreihen und vergeudete Platinen erstaren…
Moin Helge,
ich hab bisher nur mit der „Nitraphot“ von Conrad gearbeitet, Gesichtsbräuner - Null Idee.
Meine ersten Versuche habe ich zweidimensional gemacht. erst mal 80% der Platte abdecken, auf dem freien Streifen dann 15, 30, 45 und 60s belichten. Jetzt nur noch 60%, the same procedure …
Am Ende hatte ich dann ein Schachbrett von 15’ bis 5min mit 15’ Auflösung. Und da lag dann auch mein Optimum drin.
Hi
Klar, wollt nur nen Anhaltspunkt von wo bis wo… 0-1,5min in 10er/15er Schritten oder so. Na, dann werd ich mal testen. Blöd, vor 2 Jahren hab ich mich da schon mal durch, aber kann mich nicht mehr erinnern…
Danke
HH
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@Helge,
ich benutze auch solch einen Bräuner.
Abstand zw. 25 und 30 cm. Abgedeckt mit eine Plexiglasplatte von 6mm Stärke.
Platinen: Bungard von Reichelt.
Das Platinenmaterial und sogar das Alter der Platinen haben angeblich auch einen größeren Einfluß.
meine Belichtungsreihe ergab:
bis 2 Minuten: zu wenig
4,6,8 Minuten: einwandfrei - aber kein Unterschied.
Man sagt dem Bungard-Material ja auch einen erheblichen Belichtungsspielraum zu.
Deshalb belichte ich immer 5 bis 6 Minuten und habe (bei 0,2mm min. Leiterbahnbreite) absolut keine Probleme.
Ob Plexi besser als Glas ist würde mich jedoch auch mal ineteressieren (ich hatte gerade so ein schöne neues Reststück ohne Kratzer da)
@Helge,
ich benutze auch solch einen Bräuner.
Abstand zw. 25 und 30 cm. Abgedeckt mit eine Plexiglasplatte
von 6mm Stärke.
Platinen: Bungard von Reichelt.
Das Platinenmaterial und sogar das Alter der Platinen haben
angeblich auch einen größeren Einfluß.
na, ich hab jetzt auch meine Erfahrungen… zu dicht dran: etwa 6 cm - Lichtabfall oben und untebn. Dann da meine bestände alle waren nach 2 fehlbelichtungen (hab das erste mal so grosse platinen genommen und mit 60x100 mittig kein prob gehabt) erstmal zu segor in Berlin und neue geholt. die sagen auch 25 cm Abstand, doppelte distanz ~ 4fache Zeit.
Ich mach jetzt erstmal noch ne Reihe mit 2min/3min/4min/5min in 30cm Distanz. muss ich mir aber erstmal was bauen
meine Belichtungsreihe ergab:
bis 2 Minuten: zu wenig
4,6,8 Minuten: einwandfrei - aber kein Unterschied.
Man sagt dem Bungard-Material ja auch einen erheblichen
Belichtungsspielraum zu.
Deshalb belichte ich immer 5 bis 6 Minuten und habe (bei 0,2mm
min. Leiterbahnbreite) absolut keine Probleme.
ich sollte mit 1,5 mm Leiterbahn GAR kein Prob haben, hätte aber gerne das die Beschriftungen und markierungen für die Auschnitte der Röhrensockel etc gut rüberkommen…
Ob Plexi besser als Glas ist würde mich jedoch auch mal
ineteressieren (ich hatte gerade so ein schöne neues Reststück
ohne Kratzer da)
zu dicht dran: etwa 6 cm - Lichtabfall oben und untebn
ich kann mir auch nicht vorstellen, daß bei wesentlich kleinerem Abstand noch eine gleichmäßige Lichtverteilung gegeben ist.
Außerdem konnte ich das Ding so problemlos ans Regal über der Werkbank montieren
ich sollte mit 1,5 mm Leiterbahn GAR kein Prob haben, hätte
aber gerne das die Beschriftungen und markierungen für die
Auschnitte der Röhrensockel etc gut rüberkommen…
habe gerade mal nachgemessen: meine Buchstaben haben eine Strichstärke von unter 0,1 mm - kein Problem.
Wo es zunächst nicht ganz 100%ig wurde, war an den Leiterbahnen nahe den Rändern. Offensichtlich, weil ich das Ätzmittel immer stark in der Schale hin- und hergeschwappt habe. Seit ich das lasse (und lieber etwas länger warte) sind diese Probleme auch weg.
Plexi
solange es keinen uv-filter beinhaltet
genau das würde mich interssieren.
Glas schwächt das UV-Licht. Quarzglas weniger. Und Plexi ???
Und woran erkenne ich Quarzglas ? Stimmt das Gerücht, daß seit Jahrzehnten praktisch ausschließlich Quarzglas verwendet wird ?
Ich hätte nämlich auch noch so eine schön schwere 10mm dicke Glasplatte.
Ein optisch hochwertiger und in der Wärme biegsamer Kunststoff wie beispielsweise das Plexiglas. Das Acrylglas wird unter anderem als Abdeckung für Gewächshäuser verwendet, weil es sich im Gegensatz zu normalem Glas durch seine Durchlässigkeit für UV-Licht auszeichnet.
ich kann mir auch nicht vorstellen, daß bei wesentlich
kleinerem Abstand noch eine gleichmäßige Lichtverteilung
gegeben ist.
Außerdem konnte ich das Ding so problemlos ans Regal über der
Werkbank montieren
ich hab jetzt in meinem shubcontainerturm zwei rausgenommen, den Grill unten eingelgt, uben drauf Glasplatte >Film > Platine > Glasplatte (übrigens zerschnittene Bildträgerverglasung).
5 min Belichtungszeit, etwa 33cm distanz. sieht bisher klasse aus nach dem entwickeln…
ich sollte mit 1,5 mm Leiterbahn GAR kein Prob haben, hätte
aber gerne das die Beschriftungen und markierungen für die
Auschnitte der Röhrensockel etc gut rüberkommen…
habe gerade mal nachgemessen: meine Buchstaben haben eine
Strichstärke von unter 0,1 mm - kein Problem.
da hab ich schon aus angst fette zeichen genommen
Wo es zunächst nicht ganz 100%ig wurde, war an den
Leiterbahnen nahe den Rändern. Offensichtlich, weil ich das
Ätzmittel immer stark in der Schale hin- und hergeschwappt
habe. Seit ich das lasse (und lieber etwas länger warte) sind
diese Probleme auch weg.
aber so ein wenig bewegen schon? oder einfach stehn lassen?
Plexi
solange es keinen uv-filter beinhaltet
genau das würde mich interssieren.
Glas schwächt das UV-Licht. Quarzglas weniger. Und Plexi ???
Und woran erkenne ich Quarzglas ? Stimmt das Gerücht, daß seit
Jahrzehnten praktisch ausschließlich Quarzglas verwendet wird
keine ahnung - seh ich wie’n Glaser aus? für Bilderrahmung nimmt man eigentlich glas das alles böse was das Material darunter schädigen könnte rausfiltert. aber bei billigbildträgern wohl nicht.
Ich hätte nämlich auch noch so eine schön schwere 10mm dicke
Glasplatte.
nimms einfach, ich seh eigentlich keinen unterschied zu deinen Erfahrungen…
aber so ein wenig bewegen schon? oder einfach stehn lassen?
ich nehme mittlerweile einen (Kunststoff-)Pinsel und rühre alle 20…30 sek. mal über die Platine.
Halt nicht -wie ich- Wellen wie im Ozean erzeugen.
Plexi
siehe meinen Nachtrag - ich werde dabei bleiben. Vielleicht mal einen schönen Belichtungsrahmen bauen, wo das Plexi rundum eingelassen ist und sich bei 100x160 dann kaum durchbiegen kann.
Aber berichte mal von den Ergebnissen nach dem Ätzen !!!
Was benutzt Du überhaupt ?
Ich hoffe doch nicht den Fe(3)Cl Schlamm ?
Gunter
Aber berichte mal von den Ergebnissen nach dem Ätzen !!!
Was benutzt Du überhaupt ?
Ammoniumpersulfat
ich hab ein paar platinen gemacht - auf den ersten blick klasse - aber beim schnieden hab ich mal die brille aufgesetzt…
und bei einigen sind stellen wo so wie risse in die leiterbahnen hinein sind. wodurch kommt sowas? zu lang entwickelt? wie kratzer. hab uU den fehler gemacht und mehrere platinen in der säure gehabt. kratzer durch rumrutschen? kann sowas passieren?
so ein mist.
aber beim schnieden hab ich mal die brille aufgesetzt…
hab ich sowiso
ich benutze immer die Stichsäge mit einem Diamant-Blatt
und bei einigen sind stellen wo so wie risse in die
leiterbahnen hinein sind. wodurch kommt sowas? zu lang
entwickelt? wie kratzer. hab uU den fehler gemacht und mehrere
platinen in der säure gehabt. kratzer durch rumrutschen? kann
sowas passieren?
so ein mist.
Zu lange entwickelt vermutlich nicht.
Was für eine Vorlage benutzt Du ?
Gunter
aber beim schnieden hab ich mal die brille aufgesetzt…
hab ich sowiso
ich benutze immer die Stichsäge mit einem Diamant-Blatt
wegen nah gucken und meinen Schnittmarken… ich schneide die dinger mit ner a-0 Schlagschere bei nem bekannten.
und bei einigen sind stellen wo so wie risse in die
leiterbahnen hinein sind. wodurch kommt sowas? zu lang
entwickelt? wie kratzer. hab uU den fehler gemacht und mehrere
platinen in der säure gehabt. kratzer durch rumrutschen? kann
sowas passieren?
so ein mist.
Zu lange entwickelt vermutlich nicht.
Was für eine Vorlage benutzt Du ?
Offsetfilm postiv seitenverkehrt 1200dpi
Ich glaube es ist mehrere Platinnen im ätzbad. dabei zerschrammts die abdeckschicht… und ätzt was es nicht soll.
hab noch eine SOLO gemacht - einwandfrei - wobei, feine Linien überstrahlt (angefressen) - ev sind 5 min doch ein bisserl viel. oder bei längerer Benutzung werden die Röhren „besser“?