Fotografie bei Nacht

Hallo Zusammen,

ich habe vor kurzem die Fotografie für mich entdeckt, habe da eine Menge Spaß dran und habe nun eine Frage zu einem Thema, dessen Lösung ich selber nicht hinbekomme.

Ich möchte auch gerne einmal einen Sternenhimmel fotografieren. Welche Einstellungen habe ich zu beachten? Ich benutze eine Digitalkamera (Fuji FinePix 4700Z) und dann natürlich im Makromodus.
Wäre nett, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet. Ich bekomme nämlich entweder zu helle oder nur schwarze Bilder hin.

Danke im Vorraus, Christian

Der Makromodus ist für-ganz-nah-dran. Versuchs mal (falls es das bei der Kamera gibt) mit dem Modus für Landschaftsaufnahmen. Am besten machst du eine Belichtungsreihe: Belichtung auf Manuell, Belichtungszeit 1/60 Sekunde, und dann je eine Aufnahme pro Blendenstufe. Falls das hellste Bild noch zu dunkel ist, Belichtungszeit verlängern. Falls das dunkelste Bild noch zu hell ist, Belichtungszeit verkürzen. Länger als 1/15 Sekunde solltest du nicht belichten, da sonst durch die Erdrotation deine Sterne aus dem Bild fahren. Das Bildrauschen wird gigantisch sein, das kannst du mit Neatimage mildern.
MFG Peter

Hallo,
Nachtfotografie und Digitalkamera sind ein Thema für sich.
Digitalkamera haben einen anderen Kontrast als Analoge.

Lese dich vorher am Besten mal ein über das Thema DRI.

http://www.digitalkamera.de/Tip/22/25.htm

Ergebnisse sind hier

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/5533

Ich wünsch dir viel Spass denn es ist was schönes Nachtbilder zu machen.

Gruß Anno

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Ich möchte auch gerne einmal einen Sternenhimmel
fotografieren. Welche Einstellungen habe ich zu beachten?

Manuelle Belichtungeinstellung (Modus M). Blende auf (kleine Zahl), Zeit so lang wie’s geht. ISO fest auf 50 oder 100.
Focus manuell auf unendlich.
Kamera auf Stativ.
Auslösen mit Selbstauslöser.

Hallo,
lese gerade erst macro modus und sterne,
benutze bitte ein Stativ wenn du im marcomodus an die sterne gehst weil du die hände nbrauchst um die Helligkeit von deinen Augen zu halten.
Gruß Anno

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Ich möchte auch gerne einmal einen Sternenhimmel
fotografieren.

hinkriegen kann man das nur mit einer spiegelreflexkamera. das wird nix mit einer kompakten!

um sterne überhaupt zu fotografieren, braucht man eine menge licht in der kamera. der himmel ist ja schwarz mit nur ein kleines bißchen stern drauf. um irgendwas zu sehen, muß man mehrere stunden (!!!) belichten. dazu muß der himmel noch dazu wirklich schwarz sein, was nur in unbelebten gegenden mit wolkenfreiem himmel und trockener luft (ideal wüste) gut klappt. dann sieht man aber kreisrunde streifen! um einzelne sterne zu fotografieren, muß man kurz belichten, sonst fährt dir die erde davon und du hast diese striche. dazu ist aber eine enorme empfindlichkeit notwendig.

wie auch immer - beides klappt nicht mit einer kompakten. du wirst zwar auch sterne sehen, aber das sind dann die hotpixel…!

(leider finde ich keine dslr-bilder im moment… ich google schon wie wild.)

gruß
dataf0x

hinkriegen kann man das nur mit einer spiegelreflexkamera. das
wird nix mit einer kompakten!

Mit der Z1 hab ich das mal geschafft, Sterne konnt man relativ gut sehen, auch das Sternbild Orion. Hatte aber sicher Glück mit dem Wetter.

Hallo,

das grundsätzliche Problem ist die Drehung der Erde auf der einen Seite und die benötigte Belichtungszeit auf der anderen Seite. Willst du punktförmige Sterne, musst du die Erddrehung ausgleichen, d.h. du musst die Kamera nachführen. Das heißt in der Regel, dass du die Kamera auf ein Teleskop montieren musst, bzw. dass du das Teleskop gleich als Objektiv verwendest. Die Konsequenz ist ein deutlich erhöhter technischer Aufwand. Das ist unabhängig davon, ob du mit Film oder digital fotografierst.

Guckst du hier, es gibt entsprechende Foren und Bildbeisbiele, auch für kompakte Kameras für die es mittlerweile jede Menge Adaptions-Zubehör gibt: http://www.astrotreff.de

Gruß

Johannes

Hallo,
das fotografieren von Sternen ist digital insgesamt ein Problem ! Warum? Um ein ordentliches Bild hinzubekommen muß relativ lange belichtet werden… aber eben nur solange, solange man nicht die Erddreheung an den Sternen in Form von Strichen sieht. Trotzdem entwicklet der Chip bei langer Belichtung hohe Temperaturen und es entstehen weiße oder helle Punkte an Stellen, wo gar keine sind. Mach ne Langzeitbelichtung auf ne schwarze Wand und du wirst überrascht sein. Diese Punkte nennt man Hotspots. Nun wissen das aber die kamerahersteller und haben eine Software mitgegeben, die diese Hotspots wegrechnet. Falls du diese nicht seperat abschalten kannst, wird die Überraschung an der schwarzen Wand etwas geringer ausfallen :smile: Was rechnet die Software aber bei Sternbildern noch raus? Richtig, die Sterne. Man bekommt im Moment selbst mit den teuersten digitalen SLR-Kameras keine solch guten Ergebnisse wie analog. Die ersten Verrückten haben schon systeme ersonnen, die bei der Langzeitbelichtung den Chip kühlen. Seis drum, die Sterne zu fotografieren ist digital, jedenfalls im professionellen Bereich kaum möglich… Grüße Stephan

Hallo,

Die
ersten Verrückten haben schon systeme ersonnen, die bei der
Langzeitbelichtung den Chip kühlen.

gekühlte CCD-Kameras im Astrobereich sind seit zehn Jahren verfügbar, auch im Amateur-Bereich, z.B. http://www.sbig.de . Ich weiß nicht, warum diese Leute verrückt sein sollen, die Technik ist erprobt und hat sich bewährt. Es war früher durchaus auch üblich, analogen Film mit Trockeneis zu kühlen, um die Empfindlichkeit zu erhöhen.

Seis drum, die Sterne zu
fotografieren ist digital, jedenfalls im professionellen
Bereich kaum möglich…

was soll der Mist? Digitalkameras haben gerade im professionellen Bereich die analoge Fotografie verdrängt da sie viele Vorteile aufweist, z.B. den höheren Kontrastumfang. Und selbst im Amateurbereich hört man nichts mehr von analogen Kameras.

Gruß

Johannes

Oh Gott Johannes, nicht so empfindlich…
Das mit den Verrückten war eher liebevoll gemeint, weil für sowas immer ein bisschen Verrücktheit gehört.
Nun bleiben wir mal auf dem Teppich:
ich spreche von Fotografen, die manchmal auch Sterne fotografieren und nicht ausgesprochenen Astrofotografen. Selbst wenn man schon vor 10 Jahren Chips gekühlt hat, so ist das sicher nicht die passende Antwort auf die Frage hier. Was sollte man den antworten, wenn jemand fragt, ob er zum Mond fliegen kann? Würdest Du dem einen Link schicken, in dem Raketen erklärt werden oder würdest Du eher sagen, laß die Finger davon, auch wenn Menschen vor 35 Jahren schon oben waren? Nur soo war meine Antwort gemeint…
Die Kollegin hat eine ganz normale Consumer-Kamera, nix weiter. Da kann man doch verständlich erklären, daß Sternefotografie ein Problem ist. Auch Dein Link ist ja eher ein Spaß… selbst wenn das Amateurbereich sein sollte, auch danach hat die Kollegin nicht gefragt. Und diese Amateure dort sind Amateur-Sterngucker, die auch Bilder machen wollen und nicht Fotografen, die auch mal einen Stern knipsen wollen.
Eine Diskussion über analog und digital werde ich mit Dir nicht beginnen. Es sei nur soviel gesagt: Deine Aussage ist viel zu einseitig und von Verdrängen kann man soo einfach auch nicht sprechen, nur weil inzwischen jeder Touri ne Digitalkamera hat.

Grüße, Stephan

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was soll der Mist? Digitalkameras haben gerade im
professionellen Bereich die analoge Fotografie verdrängt da
sie viele Vorteile aufweist, z.B. den höheren Kontrastumfang.
Und selbst im Amateurbereich hört man nichts mehr von analogen
Kameras.

Gruß

Johannes

Prinzipeill gebe ich Dir recht, aber höherer Kontrastumfang bei Digitalkameras? Das wäre mir neu, warum muss ich dann ständig DRI und so nen Käse machen? Da hat der Film noch ziemlich die Nase vorn.

Das die Profis alle mit Digicam unterwegs sind liegt wohl zu großen Teilen auch an der schnelleren Verfügbarkeit der Bilder.

Grüße,
Roland

Und die Profis sind gar nicht dauernd mit ner Digi unterwegs :smile:
Ich habe in meinem Bekanntenkreis 3 Profis und habe selbst ne Weile davon gelebt. Wir amüsieren uns immer über die hitzigen Diskussionen unter Amateuren, was nun ein Profi ist, was er für se Ausrüstung braucht und klar, ne Mark II von Canon für 6000€, das ist natürlich ne Profikamera :smile: Helmut Newton, Gott habe Ihn selig, fotografierte Wowereit in Berlin mit ner analogen Olympus Sucherkamera :smile: Na, das iss vielleicht ein Profi… Aber im Ernst, es laufen fast alle Reportage-Fotografen mit Digis rum, eben wegen des Zeitdruckes. Aber im Studio…beim Mittelformat…bei Fachkameras… Ein Diafilm im KB-Bereich ist noch nicht zu toppen. Da kann Johannes schreiben was er will, dazu wären theoretisch 22 Mpx nötig. Ob wir das brauchen ?

Grüße, Stephan

Noch ne Info:

Digitalkameras haben gerade im
professionellen Bereich die analoge Fotografie verdrängt da
sie viele Vorteile aufweist, z.B. den höheren Kontrastumfang.
Und selbst im Amateurbereich hört man nichts mehr von analogen
Kameras.

die aktuellen Profi Diafilme erreichen Auflösungen von ~200L/mm bei einem Linienkontrast von 1000 zu 1 (schwarz-weiße Linienmuster), das entspricht ~22 MP. Soviel zum Qualitätsvergleich digital/analog

Grüße, Stephan

Hallo,

Was
sollte man den antworten, wenn jemand fragt, ob er zum Mond
fliegen kann? Würdest Du dem einen Link schicken, in dem
Raketen erklärt werden oder würdest Du eher sagen, laß die
Finger davon, auch wenn Menschen vor 35 Jahren schon oben
waren?

in der Ursprungsfrage wurde nach dem wie gefragt, also dann natürlich den Link über die Raketentechnik.

Die Kollegin hat eine ganz normale Consumer-Kamera, nix
weiter. Da kann man doch verständlich erklären, daß
Sternefotografie ein Problem ist.

meine Erklärung war vielleicht nicht einfach verständlich, zugegeben. Du hast dir aber nicht einmal die Mühe gemacht etwas zu erklären, du hast es einfach vom Tisch gewischt.

Auch Dein Link ist ja eher
ein Spaß… selbst wenn das Amateurbereich sein sollte, auch
danach hat die Kollegin nicht gefragt. Und diese Amateure dort
sind Amateur-Sterngucker, die auch Bilder machen wollen und
nicht Fotografen, die auch mal einen Stern knipsen wollen.

Es ging mir darum zu zeigen, warum das Fotografieren von Sternen nicht gerade einfach ist. Ist es in diesem Brett unerwünscht, wenn zu viele Infos gegeben werden? Ja, es handelt sich um den Amateurbereich bei diesem Link.

Eine Diskussion über analog und digital werde ich mit Dir
nicht beginnen. Es sei nur soviel gesagt: Deine Aussage ist
viel zu einseitig und von Verdrängen kann man soo einfach auch
nicht sprechen, nur weil inzwischen jeder Touri ne
Digitalkamera hat.

fühlst du dich in deine Kompetenzen bedroht von den Turis mit der Digi-Knipse?

Gruß

Johannes

Hallo,

Was
sollte man den antworten, wenn jemand fragt, ob er zum Mond
fliegen kann? Würdest Du dem einen Link schicken, in dem
Raketen erklärt werden oder würdest Du eher sagen, laß die
Finger davon, auch wenn Menschen vor 35 Jahren schon oben
waren?

in der Ursprungsfrage wurde nach dem wie gefragt, also dann
natürlich den Link über die Raketentechnik.

Ach Johannes, nu mach doch nich son Wind - es wurde nach Einstellungen gefragt -> übersetzt heißt das, „welche Knöpfe muß ich drücken, damit ich „mal Sterne“ fotografieren kann.“ Darauf hat der Stephan doch nur gesagt, daß sie das nicht so einfach hinbekommen wird. Nenns vom Tisch wischen, klar, aber ich lade Sie auch nicht zum Hubble ein :smile: Außerdem habe ich das mit den Hotspots und der Software soooo schön erklärt, oder?

Die Kollegin hat eine ganz normale Consumer-Kamera, nix
weiter. Da kann man doch verständlich erklären, daß
Sternefotografie ein Problem ist.

meine Erklärung war vielleicht nicht einfach verständlich,
zugegeben. Du hast dir aber nicht einmal die Mühe gemacht
etwas zu erklären, du hast es einfach vom Tisch gewischt.

Auch Dein Link ist ja eher
ein Spaß… selbst wenn das Amateurbereich sein sollte, auch
danach hat die Kollegin nicht gefragt. Und diese Amateure dort
sind Amateur-Sterngucker, die auch Bilder machen wollen und
nicht Fotografen, die auch mal einen Stern knipsen wollen.

Es ging mir darum zu zeigen, warum das Fotografieren von
Sternen nicht gerade einfach ist. Ist es in diesem Brett
unerwünscht, wenn zu viele Infos gegeben werden? Ja, es
handelt sich um den Amateurbereich bei diesem Link.

was in diesem Brett erwünschtz ist und was nicht, das beurteile nicht ich, aber Du hast auf mein Posting hin halt ziemlich laut gegaggert „Was soll der Mist“ hast Du geschrieben. Ich vermute einfach mal, daß du nicht sehr bewandert im Fotomarkt und in dem Geschäft bist. Sonst würdest Du sowas mit dem Kontrastumfang nicht erzählen. Und dafür finde ich Worte wie „Mist“ ganz schön aufgeblasen…

Eine Diskussion über analog und digital werde ich mit Dir
nicht beginnen. Es sei nur soviel gesagt: Deine Aussage ist
viel zu einseitig und von Verdrängen kann man soo einfach auch
nicht sprechen, nur weil inzwischen jeder Touri ne
Digitalkamera hat.

fühlst du dich in deine Kompetenzen bedroht von den Turis mit
der Digi-Knipse?

Das mußt Du erklären… ??
Wieso sollte ich? Wieso in der Kompetenz? Ich bin doch selber oft genug Profi und Touri, manchmal sogar gleichzeitig :smile:

Gruß

Johannes

Ach Gott, was wären unsere Foren öde ohne solche Diskussionen…
Aber, Johannes, wenn Du möchtest erklär ich Dir gerne mal ein paar Dinge vom Fotohandwerk, vom Kontrastumfang eines Objektes, der Abbildungsleistung von Objektiven, etc.
Jedenfalls wird unsere Fragestellerin mit Ihrer Kamera keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen. Da ist die analoge weit besser und einfacher - Punkt :wink:

Aber im Ernst, es laufen fast alle
Reportage-Fotografen mit Digis rum, eben wegen des
Zeitdruckes.

Jepp, auf diese Art Profis hatte ich mich eigentlich auch bezogen, den Zeitdruck hatte ich ja angesprochen.
Größen wie Newton und Co. zähle ich eher als Photo-Künstler. Das die Qualität eines KB-Films noch nicht erreicht ist, steht für mich auch außer Frage, aber trotzdem hab ich meine olle 10D lieb :wink: . Und dass man nur durch ne dicke Kamera a la 1D(s)MarkII alleine auch nicht zum Profi wird, steht wohl außer Frage :smiley: .