Fotografie-Equipment

Schaue Dir mal folgenden Link an:

http://www.pdnonline.com/pdn/newswire/article_displa…

Ein Abzug des Bildes kostet inzwischen 3,3 Mio USD.

Nur wegen dem Namen des Fotografen.

Wenn ein Normalbürger sowas irgendwo einschickt, würde es wohl
im Eimer landen :wink:
Solche Bilder schießen Überwachungskameras alle paar Sekunden.

Oha, also dass man für den Namen, wusste ich ja schon vorher, aber dieses Beispiel haut mich um! 3,3 Mio. $ für so ein Bild… WOW!

Ich finde, man soll weniger von Profesionell sprechen, sondern
sich lieber einen eigenen Stil ausbilden und versuchen, sich
langsam bekannter zu machen.

Agenturfotografen werden nicht reich und bekannt, sondern
Künstler.

Genau das ist es ja. Ich will „einfach mal den Künstler raushängen lassen“. Ich habe eigentlich vorerst gar keinen gewerblichen Hintergedanken, sondern will lieber meine Fantasie und halt meine „künstlerische“ Fähigkeit festhalten.

Grüße, Christopher

Hallo Christopher,

auch dazu gehört ein solides Grundwissen; Maler, Bildhauer, Grafiker - alle müssen ihr Handwerk lernen und glaub mir, der Weg ist ein steiniger. Und ob der Künstler dann Gehör findet? Das liegt an deinem persönlichen, unverwechselbaren Stil, deiner Leidensfähigkeit und deinem Verkaufsgenie. Ach ja, und an Vitamin B.

Ich finde es gut, dass du dich nach optimalem Handwerkszeug umsiehst, mit ner 20 EUR-Kamera vom Discounter macht’s auch wenig Spass und das Ergebnis entmutigt eher. Allerdings kann dich als Einsteiger eine hochgezüchtete DSLR genauso in Grund und Boden ziehen, damit bist du einfach überfordert oder beschränkst dich auf den Auto-Modus, was nicht Sinn des Lernens ist. Hol dir eine lieber eine gute Bridge zum Reinschnuppern, lese viel, fotografiere wo immer du bist und lass dich kritisieren. Die Panas FZ 50, FZ 18, die Fuji 9600 und deren Nachfolger bieten genügend Freiraum um kreativ zu sein, haben alles an Bord, was zu einer vernünftigen Kamera gehört und sind erschwinglich.

Gruß
Horst

auch dazu gehört ein solides Grundwissen; Maler, Bildhauer,
Grafiker - alle müssen ihr Handwerk lernen und glaub mir, der
Weg ist ein steiniger. Und ob der Künstler dann Gehör findet?
Das liegt an deinem persönlichen, unverwechselbaren Stil,
deiner Leidensfähigkeit und deinem Verkaufsgenie. Ach ja, und
an Vitamin B.

Ich finde es gut, dass du dich nach optimalem Handwerkszeug
umsiehst, mit ner 20 EUR-Kamera vom Discounter macht’s auch
wenig Spass und das Ergebnis entmutigt eher. Allerdings kann
dich als Einsteiger eine hochgezüchtete DSLR genauso in Grund
und Boden ziehen, damit bist du einfach überfordert oder
beschränkst dich auf den Auto-Modus, was nicht Sinn des
Lernens ist. Hol dir eine lieber eine gute Bridge zum
Reinschnuppern, lese viel, fotografiere wo immer du bist und
lass dich kritisieren. Die Panas FZ 50, FZ 18, die Fuji 9600
und deren Nachfolger bieten genügend Freiraum um kreativ zu
sein, haben alles an Bord, was zu einer vernünftigen Kamera
gehört und sind erschwinglich.

Hi, danke für den Beitrag und vor allem für die Empfehlungen!
Diese Einsteigerkameras sind auch -wie ich sehe- bedeutend günstiger.
Kannst du mir denn noch irgendwelche, zu diesen Kameras passenden, Objektive empfehlen (falls die Objektive dieser Kameras überhaupt austauschbar sind)? Natürlich nur wenn es keine Umstände macht. Oder reichen die „Standard“-Objektive schon aus? Wie gesagt, ich würde mich am liebsten mit Personenfotografie beschäftigen.

Grüße,

Christopher

Bridge-Cams haben keine Wechselobjektive, das Objektiv ist fest montiert. Allerdings decken sie, mit allen Nachteilen, einen großen Brennweitenbereich ab, von 28mm WW bis 300mm und mehr. Es bleiben eben von der Sensorgröße gesehen, kompakte Kameras mit DSLR-Aussehen und mit deren Einstellmöglichkeiten. Der elektronische Sucher ist gewöhnungsbedürftig, die Verzeichnungen im WW-Bereich oft beachtlich, nicht unbedingt schnappschusstauglich und für Sportfotografie auch nicht das Nonplusultra, bei kleinen Sensoren rauschen sie - aber für Leute, die nicht knipsen, sondern gestalten wollen, also mit Blende, Zeit usw. bewusst hantieren, ein gutes Werkzeug. Aufnahmen im Raw-Modus helfen über viele Schwächen der internen Software hinweg, bedeutet aber auch einiges an Arbeit und Wissen. Schau doch mal bei http://www.digicamfotos.de, da findest du massenweise Beiträge und Berichte, vielleicht hilft es dir weiter.

Danke nochmal für die Info und für den Link! Werds mir mal angucken und mich einarbeiten.

Christopher

Hallo Christopher,

wenn Du professionell Personen photographieren möchtest, kommt neben dem ‚Blech‘ noch ein weiterer m.E. weit wichtigerer Faktor zum Tragen.
Wie kannst Du mit Menschen umgehen?
Wenn Du nicht in der Lage bist, locker mit fremden Menschen zu reden, auch mit solchen, die Dir absolut unsympatisch sind, dann vergiss es ganz schnell.
Smaltalk ist bei Portraits das A und O, sonst gibt es nur die üblichen Fotofratzen.

Dann der Umgang mit dem Licht:
Photograph ist nicht von ungefähr ein Lehrberuf.
Mit Licht kann man unvorteilhafte Körperlichkeiten kaschieren, oder hervorheben. Das richtige zu machen erfordert jahrelange Erfahrung und wenn Du Bilder verkaufen willst, um davon zu leben, darfst Du keine 0815-Bilder anbieten, das geht mit Sicherheit in die Hose, denn es gibt zu viele Lichtbildner auf dem Markt.

Ich stand vor vielen Jahren kurz vor Abschluß der Schule vor der Entscheidung entweder Chemie oder Photographie zu studieren. Das Hirn wollte Chemie, das Herz Photographie. Zum Glück hat das Hirn gewonnen!

Gandalf