Hi!
Vielleicht ist der Schlitzverschluß deiner Kamera defekt? Drück doch mal bei geöffneter Rückwand und Einstellung „B“ länger auf den Auslöser - die Schlitze vor dem Film müssten alle verschwinden, so daß Licht durchs Objektiv auf den Film fallen kann… Sind einige verklemmt, kommt kein Licht auf den Film und die Stelle bleibt schwarz!
cu Jörg
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Vielleicht ist der Schlitzverschluß
deiner Kamera defekt?
Hm, ich vermute eher, daß der Kontrast zu groß ist.
Anders als das Auge kann ein Film nur relativ geringe Kontrastunterschiede darstellen. Beim Video ist das noch viel schlimmer.
Wenn die Sonne scheint muß man sich deshalb entscheiden, ob man das grelle Weiß richtig belichtet, damit man die Struktur im Schnee erkennt (dann ist aber alles, was im Schatten liegt einheitlich schwarz, das Negativ an der Stelle also komplett durchsichtig) oder aber ob man umgekehrt den Schatten richtig belichtet, dann schafft der Film aber nicht mehr, Nuancen in den hellen Bildflächen zu zeigen, es ist dann kein Unterschied mehr zu erkennen zwischen einer weißen Mütze und dem Schnee.
Lösung: Hm. Andere Belichtungssituation schaffen. Also:
z.B. warten, bis eine Wolke das sehr grelle Sonnenlicht mildert.
Oder: Nicht im Gegenlicht fotografieren, damit auch z.B. ein Gesicht hell beleuchtet ist, der Kontrast zum Schnee deshalb verringert.
Oder: Zusätzlich einen Blitz verwenden, damit der das Gesicht beleuchtet, wenn schon die Sonne von der ‚falschen‘ Seite kommt.
Tschuess, Sven.
P.S.: „das Foto waren“ hat auch mich zum Grübeln gebracht. Ist nun ein einzelnes Foto gemeint oder viele? Meine Überlegungen betreffen den Fall, daß ein Foto z.T. nicht gelungen ist. Jörg tippte offenbar auf die andre Variante.
belichtungsmesser sind so eigestellt, daß sie die belichtung auf ein mittleres grau einstellen oder je nach k wert 15- 20 % heller. so nun wird natürlich von der kamera nicht unterschieden ob asphalt oder schnee fotografiert wird. und wird deshalb das weiß vom schnee so belichten das der schnee grau wird, falls der schnee im bild dominiert. daher werden natürlich zugleich alle übrigen objekte noch dunkler
als entweder motive und lichtsituationen so wählen das das bild ausgewogen wird
( da ja komplett weißer schnee auf fotos häßlich wird, wenn die schneeflächen zu groß sind ) oder die belichtung mit lichtmessung feststellen oder was am besten funktioniert ist einfach schätzen oder die objekte direkt anmessen. falls die kamera aber nur automatisch funktioniert belichtungskorrektur verwenden.
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Die Kamera hat wahrscheinlich den Schnee angemessen und gedacht: „Wenn das Grau sein soll und so hell strahlt, dann muß ich ganz kurz belichten“. Also wird der Schnee grau und alles, was dunkler als der Schnee ist leider schwarz.
Umgekehrt gibts den Effekt, wenn dein Hauptmotiv vor einem schwarzem Haus oder z.B. Waldrand steht: „Wenn grau so dunkel ist, muß ich lange belichten“. Das Schwarz wird schaebig grau und alles hellere zu hell.
Entweder -wenn möglich (je nach Kamera)- bei Schnee eine Belichtungskorrektur von +1 bis +2 oder sogar +2,5 (wenn Sonne draufscheint) einstellen oder zur Not mit manueller Einstellung: 1.Anmessen, 2.Werte merken, 3.im manuellem Modus die Werte einstellen und 4.Belichtungszeit verlängern oder Blende öffnen. (Viele Kameras haben eine Anzeige für die Über/Unterbelichtung).
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o Schreck das Foto waren halb gelungen
und die andere hälfte des Fotos war
dunkel bis Schwarz
Hi,
was Jörg weiter unten schreibt ist vermutlich richtig, gib die Kamera mal in den Service. Die Belichtungsverhältnisse im Schnee sind sicher nicht einfach, aber was Du beschreibst scheint ein Defekt der Kamera zu sein.
Hallo Gerhard, dein Beitrag ist etwas mißverständlich.
A) War im gleichen Foto eine Bildhälfte OK und die andere Bildhälfte nicht ? Dann liegt wohl ein technischer Defekt an der Kamera vor.
B) Personen im Schnee ist eine der klassischen Sitationen mit der eine Belichtungsautomatik nicht richtig funktionieren kann!
Ist A) nicht der Fall, sind wahrscheinlich die Fotos besser, auf denen du die Person groß und nah fotografiert hast. Die Bilder auf denen viel Schnee zu sehen ist, sind sicher unterbelichtet (bezogen auf die Person).
Mein Tip: Bei extremen Hintergründen (sehr hell, sehr dunkel) gehe mit dem Apparat nah an das Gesicht der Person. Merke dir die Belichtungswerte. (Zeit, Blende) Stelle die Kamera manuell auf diese Werte ein. Jetzt kannst du lustig drauf los fotografieren und du wirst die Person (Gesicht) optimal belichtet haben.
Erfahrene Fotografen benutzen für diese Situationen eine sog. Graukarte. Viele Fototaschen haben einen ähnlichen Grauwert. Dann kann man die Belichtung auch ersatzweise auf die Tasche einstellen.
Etwas Übung gehört dazu.
Kleiner Tip zur Ergänzung:
Dioe Handinenfläche hat ziemlich genau einen mittleren Grauwert!
Erfahrene Fotografen benutzen für diese
Situationen eine sog. Graukarte. Viele
Fototaschen haben einen ähnlichen
Grauwert. Dann kann man die Belichtung
auch ersatzweise auf die Tasche
einstellen.
Das ist das klassische Problem, daß die belichtungsautomatik wahrscheinlich die Grauwerte des gesamtbildes mittelt und Du automatisch unterbelichtest, zumindest das, was Du eigentlich fotographieren möchtest.
Hier bietet sich manuelle Einstellung der Belichtungszeit an oder Spot-Messung, falls es diese Option an deiner Kamera gibt.
Ansonsten hilft nur, nah an die Person heranzugehen, bis sie bildfüllend ist (oder ranzoomen), den Bilichtungswert jetzt schon einzustellen und hinterher gnadenlos mit diesren Einstellungen zu fotographieren, egal, was die Kamera dazu sagt.
Sonst hilft pi mal daumen die Regel, daß Du ein bis (besser) 2 Stufen überbelichten mußt, um ein akzeptables Bild hinzubekommen.
Viel Spaß noch.
DMS
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