ich möchte später Fotografie an einer FH studieren.
2011 bin ich mit der Schule fertig und habe mein Fachabi (Ernährung).
Kann ich damit Fotografie an einer Fachhochschule studieren ?
Wenn ja,
Wäre es sinnvoll vor dem Studium eine Ausbildung zu machen z.B. wegen irgendwelchen Vorkenntnissen ?
Hat man die Möglichkeit nach der Ausbildung ein verkürztes Studium zu machen ?
Welche Vorteile hat man nach dem Studium gegenüber der Ausbildung ?
bist Du schon auf der FOS? Wenn nicht, dann besuch doch einen Zweig, der Dich besser auf ein Photographiestudium vorbereitet.
Wäre es sinnvoll vor dem Studium eine Ausbildung zu machen
z.B. wegen irgendwelchen Vorkenntnissen ?
Es ist sicher sinnvoll vor einem FH-Studium eine einschlägige Ausbildung zu machen. Aber das vor dem Besuch der FOS, weil dann die Klasse 11 ‚gutgeschrieben‘ wird.
Hat man die Möglichkeit nach der Ausbildung ein verkürztes Studium zu machen ?
Nö. Der Stoff bleibt der gleiche. Aber erfahrungsgemäß tun sich Ausgebildete im Studium leichter, weil sie bessere Grundlagen haben und so oft das Studium schneller durchziehen können.
Welche Vorteile hat man nach dem Studium gegenüber der
Ausbildung ?
Das ist eine gute Frage. Beides hat Vor- und Nachteile.
Einen verbindlichen Rat kann ich Dir nicht geben, weil sich meine Erfahrung nur auf Chemie (oder günstigstenfalls NaWi) beziehen.
Welche Vorteile hat man nach dem Studium gegenüber der
Ausbildung ?
Was die Fotografie angeht, so sind gelernte Fotografen (also Ausbildung) Handwerker, wenn auch kreative.
Beim Studium wird zwar auch das Handwerk gelehrt, es wird aber sehr viel ‚intellektualisiert‘, es geht um Konzeptuelles.
Zu einem Fotografiestudium gehört auch ein Praktikum bei einem Fotografen. Und danach arbeitet man eigentlich erstmal als Fotoassistent. Um dort quasi das Handwerk zu erlernen. Nun, in der Ausbildung hätte man das schon gelernt. Dann ist aber das Studium später eine grosse Umstellung, es kommt eben auf völlig andere Dinge an.
Generell sind die Werbefotografen, die sich hierzulande oft ‚Foto Designer‘ nennen, eher die Studierten, und die ‚Fotografen‘ (mit Meistertitel, oft Portraitfotografen etc) die Gelernten.
Ich hab meine Antwort hier mal an die von Gandalf angehängt, weil ich nur zu diesem Punkt was sagen kann (und ich habe NICHT in Deutschland studiert, sondern in Irland studiert & assistiert).
Was ich deshalb NICHT weiss, und was erstmal viel wichtiger wäre, ist, ob Du mit einem Fachabi Richtung Ernährung and einer Fachhochschule Fotografie studieren kannst.
Auf jedem Fall musst Du vorab, wie bei einem Kunststudium eine Mappe haben. Die entscheidet natürlich viel. In Irland gäbe es da einjährige Vorbereitungskurse, die manche Leute nach der Schule machen. Da wäre eine Ausbildung vorab für Dich dann vielleicht genau die richtige Alternative.
Hat man die Möglichkeit nach der Ausbildung ein verkürztes Studium zu machen ?
Nö. Der Stoff bleibt der gleiche. Aber erfahrungsgemäß tun
sich Ausgebildete im Studium leichter, weil sie bessere
Grundlagen haben und so oft das Studium schneller durchziehen
können.
Das Studium schreibt 2 Praktika-Semester vor. Wenn du eine Ausbildung hast, wird dir das erste hiervon erlassen. Du hast damit also sehrwohl die Möglichkeit, dein Studium zu verkürzen.
jaja, der Foto-Designer
Leider nennen sich häufig diejenigen Foto-Designer, die vorher ne Bäckerlehre gemacht haben oder Hirten waren und nun eine Digitalkamera in die Finger bekommen haben…
Der Begriff ist eben nicht geschützt. Es gibt sogar eine Vereinigung der freien Fotodesigner, was dem ganzen einen seriösen Rahmen geben soll. Auch wenn es in diesem Club sicher gute „Fotografen“ gibt, der gelernte Fotograf ist in der Regel eben doch die bessere Wahl.
Wie neulich in Stern-TV amüsant dargestellt, als man sog. Fotografen bei einem „Shooting“ über die Schulter sah
Hi,
mag ja sein, dass der Begriff nicht geschützt ist, und er deshalb natürlich auch missbraucht werden kann (obwohl nicht jeder, der nicht ‚klassisch‘ gelernt hat, automatisch nichts kann…).
Das ändert aber nichts an dem Unterschied Lehre/Studium.
Eine sehr gute Vereinigung, die es gibt, wäre da der Bund der freischaffenden Fotografen (heissen die so? BFF jedenfalls).
gruss, isabel
Leider nennen sich häufig diejenigen Foto-Designer, die vorher
ne Bäckerlehre gemacht haben oder Hirten waren und nun eine
Digitalkamera in die Finger bekommen haben…
Der Begriff ist eben nicht geschützt. Es gibt sogar eine
Vereinigung der freien Fotodesigner, was dem ganzen einen
seriösen Rahmen geben soll. Auch wenn es in diesem Club sicher
gute „Fotografen“ gibt, der gelernte Fotograf ist in der Regel
eben doch die bessere Wahl.
Wie neulich in Stern-TV amüsant dargestellt, als man sog.
Fotografen bei einem „Shooting“ über die Schulter sah