Hallo,
ich muß für zwei Fotoaufträge ein Angebot abgeben und stehe mal wieder vor der Frage:
Was kann ich nehmen - was ist zu viel und was zu wenig??
Dumping-Preise möchte ich vermeiden. Aber die Aufträge hätte ich schon ganz gerne…
Staudenpflanzung eines Parks: 5 Fotografien im Herbst,6x6-Dia für Buch (Auflage und Fotogröße noch nicht bekannt), evtl. kommen noch 5 Fotografien im Winter dazu
Architekturfotos für A4-Broschüre zu Werbezwecken, Kleinbild, Dia oder Negativ, Fotogröße noch nicht bekannt
hast du den z.B. für Architektur die entsprechende Ausrüstung (shift-Objektive) zur verfügung? wenn ja - dann weisst du was du nehmen musst damit sich das bezahlt macht… wenn nicht, für Architektur mit unkorrigiertem Objektiv würd ich nicht allzuviel zahlen als auftraggeber.
Was erwartet denn dein Kunde? Wenn der professionelle Architekturfotos erwartet, kannst du nicht mit deinem 50er oder 28er daherkommen. wenn du keine entsprechende Ausrüstung hast, solltest du vorher seine Ansprüche klären, sonst lacht der dich vieleicht aus, wenn er die Fotos sieht. Stürzende Linien sind nicht das was man von nem Professionellen architekturfoto erwartet.
Daher… kann man ohne deine Fähigkeiten Und Equipment zu kennen über eine Vergütung nichts grossartiges sagen.
HH
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Hi
shift-Objektiv für die Archi ist vorhanden. - Für die Park-Fotos brauche ich kein shift.
Ich weiß trotzdem nicht, was ich dafür nehmen kann. Sonst würde ich nicht so blöd fragen…
Habe die Honorartabellen für die Veröffentlichung von Fotos in Büchern gesehen. Da ich aber nicht weiß, ob die Fotos wirklich veröffentlicht werden, überlege ich, ob ich eine Grundgebühr von ca. 40 € pro Foto nehme. Bei Veröffentlichung wird dann die Gebühr mit der bezahlten Summe verrechnet. Ist so was üblich?? Werden die Honorare gem. der „Vertragsbedingungen und Honorare 2005 für die Nutzung freier journalistischer Beiträge“ üblicherweise bezahlt oder sind sie zu hoch?
Würde einen Pauschalpreis vorschlagen da dies fast immer die beste Lösung ist.Die Honorare sind ja zur Zeit im Keller. Und immer an das Finanzamt und an die Innung denken.
Beste Grüße
Habe die Honorartabellen für die Veröffentlichung von Fotos in
Büchern gesehen. Da ich aber nicht weiß, ob die Fotos wirklich
veröffentlicht werden, überlege ich, ob ich eine Grundgebühr
von ca. 40 € pro Foto nehme. Bei Veröffentlichung wird dann
die Gebühr mit der bezahlten Summe verrechnet. Ist so was
üblich?? Werden die Honorare gem. der „Vertragsbedingungen und
Honorare 2005 für die Nutzung freier journalistischer
Beiträge“ üblicherweise bezahlt oder sind sie zu hoch?
Hallo Sora,
ich denke der wichtigste Punkt ist:
Was will Dein Auftraggeber?
Für manche Leute ist es extrem wichtig einen ziemlich genauen Betrag zu erfahren. Mit einem Angebot „40 Euro pro Bild und was dann laut
Preisliste noch dazukommt“ kann so mancher seine Probleme haben
und das Angebot ablehnen.
Außerdem kann es sein das Du extrem lange auf Dein Geld warten mußt.
–" Ja - wir haben uns noch nicht entschieden blabla"
Eine andere Möglichkeit wäre eine Mischkalkulation.
Du würdest evtl. mindestens 50 Euro, aber maximal 150 Euro bekommen,
dann kostet eben jedes Foto 100 Euro und der Auftraggeber ist frei in seiner Entscheidung (welche Größe, evtl. Titelblatt etc)
Ich würde das mal mit dem Auftraggeber durchsprechen.
Hoffe das hilft Dir weiter.