bastele gerade an einer Idee, bei der es darum geht Fotos für 3D-Vermessungszwecke aufzunehmen. Und zwar zunächst wirklich nur aufzunehmen, nicht aber auch tatsächlich zu vermessen. Vermessung sollte dann ggf. mit einem der auch von der Polizei in Verbindung mit den Stereomesswagen für die Tatortaufnahme verwendeten Verfahren möglich sein.
Hierzu geisterte mal vor einigen Jahren z.B. im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen etwas herum, wonach man ein 1 m2 Pappquadrat mit aufnehmen sollte und man dann mindestens zwei Bilder mit diesem Quadrats aus verschiedenen Blickwinkeln brauchen würde. Stimmt dies heute noch so, bzw. wer weiß etwas zu einem möglichst perfekten Verfahren mit vertretbarem Aufwand beim Einsatz mehr oder weniger handelsüblicher Digital-Fotoapparate (Schiene mit zwei Kameras o.ä. wäre OK).
Und zwar zunächst wirklich
nur aufzunehmen, nicht aber auch tatsächlich zu vermessen.
Da liegt ein grosser Unterschied dazwischen, ich würd so auf um 6000 Euro tippen.
Vermessung sollte dann ggf. mit einem der auch von der Polizei
in Verbindung mit den Stereomesswagen für die Tatortaufnahme
verwendeten Verfahren möglich sein.
Wenn so ein Ding kommt hat man Bilder und Messwerte in einem Schlag.
Hierzu geisterte mal vor einigen Jahren z.B. im Zusammenhang
mit Verkehrsunfällen etwas herum, wonach man ein 1 m2
Pappquadrat mit aufnehmen sollte und man dann mindestens zwei
Bilder mit diesem Quadrats aus verschiedenen Blickwinkeln
brauchen würde.
Die genauen realtiven Positionen der Kamera und die Linsen-Parameter. Das geht nur wenn nicht zuviel Verdeckungen drin sind (nur Punkte die in den mindestens 2 Bildern sichtbar sind kann man bestimmen)
Stimmt dies heute noch so, bzw. wer weiß etwas
zu einem möglichst perfekten Verfahren mit vertretbarem
Aufwand beim Einsatz mehr oder weniger handelsüblicher
Digital-Fotoapparate (Schiene mit zwei Kameras o.ä. wäre OK).
Schiene und 2 Kameras fest verschraubt geht, kann sogar zum Teil von Rechnern verarbeitet werden. Ist aber ungenau, besonders wenn die Kamera nahe beieinander sind. Ausserdem ist es eine heiden Arbeit die Parameter einen solchen Systems zu bestimmen. Mit 3 Stück wirds genauer, besonders wenn man sie in einem Dreieck anbringt.
Kuck dir mal Roboter mit räumlichen Sehvermögen an. In den white-papers zu den Teilen steht wies genau gemacht wird (Kantenerkennung und Zuordnung)
Aber von vermessen kann da keine Rede sein, dafür sind die Systeme zu ungenau und Fehleranfällig. Wenn so ein Roboter die Distanz zum Objekt auf 20% genau schätzen kann ist er gut.
mmh, hilft mir jetzt noch nicht so richtig weiter. Der Stereomesswagen ist hier nur als Vergleich genannt. Die Anschaffung eines solchen Teils wäre auch in meinem Fall zwar die perfekte Lösung scheidet aber aus Kosten und Platzgründen aus. Was ist brauche ist ein höchst mobiles System, mit dem eigentlich nur normale Fotoaufnahmen gemacht werden sollen. Wünschenswert wäre aber, wenn man mit vertretbarem Aufwand diese bzw. zusätzliche Aufnahmen so fertigen könnte, dass auf dieser Grundlage später bei Bedarf eine Vermessung in größtmöglicher Präzision möglichst einfach machbar wäre. Ich will also mit den Bildern nur eine möglichst gute Grundlage für eine potentielle 3D-Vermessung schaffen.
D.h. wenn z.B. das bereits angesprochene Quadrat und ein Maßband reichen und man nur einige Bilder machen muss, bei denen dieses sichtbar ist und man dann Entfernung und Winkel plus Brennweite der Optik aufschreiben muss, wäre dies natürlich genial einfach und kostengünstig. Wenn ich als Antwort bekäme, ich bräuchte eine Schiene von 1,5m mit zwei parallel auf diesen Abstand montierten Kameras mit Festbrennweite und könnte mir damit die Messerei vor Ort sparen, wäre dies auch OK. Wie gesagt, mit den Bildern soll nur die Grundlage für eine sicher nur gelegentlich notwendige Vermessung geschaffen werden, und die nötige Ausrüstung soll preiswert, mobil und einfach zu bedienen sein. Zudem soll der Aufwand vor Ort minimal sein.
Wie gesagt, mit den Bildern soll
nur die Grundlage für eine sicher nur gelegentlich notwendige
Vermessung geschaffen werden, und die nötige Ausrüstung soll
preiswert, mobil und einfach zu bedienen sein. Zudem soll der
Aufwand vor Ort minimal sein.
Also Schiene 1,5m und 2 Kamera’s ohne Zoom gehen, ohne messen vor Ort. (die Kamera’s müssen durchgemessen werden (heiden Arbeit, aber nur einmal, und müssen immer auf den gleichen Abstand fokusieren)
Die Genauigkeit wird so bei 5-10 % liegen, wenn die Kameras perfekt mitspielen und die Schiene sehr steif ist. Realistisch sind 15%. Wenn du die Schiene für den Transport zerlegst 20-25 %. Berechen mal wieviel ein halbes Grad verdrehung der Kameras zueinander auf 50 m ausmachen…
Ansonsten gibts Laser-abstands-scanner die im Bruckteil einer Sekunde ein Entfernungsprofil erzeugen. Die Genauigkeit hängt dabei nur vom Preis ab. Systeme unter 5% Fehler und einer Reichweite von 5 m kosten um 1200 Euro. Sind klein und handlich (30x30x20cm) laufen auf 12 V und brauchen etwa 2 min zum „warm“ werden.
na damit kann man ja schon mal was anfangen. Hättest du da evtl. noch einen Literaturtip zum Thema, bzw. Bezugsquellen für das passende Equipment? Wer kann die Geschichte mit dem Durchmessen machen? Kann man die Anlage dann auf eine bestimmte Toleranz eichen lassen?
Wer kann die Geschichte mit dem
Durchmessen machen?
Das kann man selbst machen. Eine Stange mit markierten Punkten (alle 10-20 cm) parallel in verschiedenen Abständen zur Schiene anbringen und knipsen. Für jede Distanz auf die sich die Kameras später scharf stellen sollen einmal. Dann das alles in einen 2D-Plan einzeichen und anfangen die Formeln für die Winkel zu überprüfen und Abweichungen in Tabellen eintragen. Zum späteren ausrechnen die Abweichungen benutzten.
Kann man die Anlage dann auf eine
bestimmte Toleranz eichen lassen?
Da du nicht mit speziellen Kamera’s arbeitets und die Fokusierungs-distanz mehr oder weniger Zufall ist wird beim eichen etwas sehr schlechtes rauskommen… lass es, ist teuer.
Wenn du an den Laser-scanner denkts: die sind schon geeicht.
besten Dank erstmal. Werde die Infos mal an den Kollegen weitergeben und mir selbst auch mal die Literatur zum Thema antun (Hoffentlich wird es nicht zu technisch, brauche weniger die Hintergründe, als mehr eine „Bastelanleitung“ für ein dann möglichst idiotensicheres Fertigsystem).