Fräser mit 3/8'-Aufnahme (Innengewinde)

Guten Abend!

In der Hoffnung, auf Tischler, Glaser oder Fensterbauer zu treffen:

Für alte Striffler-Maschinen (ursprünglich u. a. Glasfalzfräsen, sind im Prinzip Oberfräsen) suche ich einen Lieferanten für Fräser. Die Fräser müssen ein 3/8"-Innengewinde haben, um auf den Gewindestift der Maschine zu passen.

Striffler war früher eine bekannte Marke für professionelle Maschinen (Sorte robust, präzise und unkaputtbar), existiert aber längst nicht mehr und passende Fräser kann ich nirgends finden. Die Alternative wäre Drehen von Adaptern, aber das ist wegen der schnell laufenden Maschinen (>20.000 U/min) hinsichtlich sauberem Rundlauf kein Selbstgänger.

Kennt jemand Lieferanten, die noch passende Fräser-Schätzchen am Lager haben?

Gruß
Wolfgang

Servuß
versuche es mal bei Leitz. Das ist der größte Werkzeughersteller in Deutschland. Alternativ Gold, Oppold, etc.

Wenn ich so darüber nachdenke, ich wechsle die Fräser zwischen der Striffler und Elu einfach durch, die Aufnahmen sind da alle gleich. Möglicherweise hast du dann ein anderes Modell, mit einer anderen Aufnahme…

Striffler ist pleite? Das ist schade. Vermutlich haben sie zu gute Maschinen gebaut… ich setze eine schon seit 20 Jahren zum fräsen der Taschen bei Haustüren ein. Die läuft heute noch.

Grüße Helmut

Guten Abend, Helmut!

versuche es mal bei Leitz. Das ist der größte
Werkzeughersteller in Deutschland. Alternativ Gold, Oppold,

Erste Suche bei den genannten Firmen blieb ergebnislos. Aber das muß noch nichts bedeuten. Ich werde dort anrufen, in der Hoffnung, daß es Lagerbestände gibt, die in keinem Katalog stehen.

Möglicherweise hast du dann ein anderes Modell,
mit einer anderen Aufnahme…

Es sind mehrere Maschinen, die ich Anfang der 80er kaufte. Schon damals waren es betagte Maschinen. Der Weiterbetrieb ist aufgrund der veralteten Werkzeugaufnahme eigentlich nicht mehr sinnvoll. Aber für selbstgebaute stationäre Vorrichtungen, u. a. eine Zinkvorrichtung, sind die alten Dinger genau richtig. Die Maschinen dürften bald ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben, aber da klappert und wackelt nichts, sie laufen spielfrei sauber und sind endlos belastbar. Sind eben schwere, üppig dimensionierte Trumms, keine leichten Plasteheimer, die nach längerem Einsatz angesengelt riechen. Ursprünglich waren die Maschinen für handgeführten Einsatz gedacht, aber dafür sind sie zu schwer und zu unhandlich.

Striffler ist pleite?

Das weiß ich nicht, existiert jedenfalls seit 2005 nicht mehr. Das Maschinenprogramm wurde von Strima übernommen und deren Gf kennt die alten Maschinen, hat aber, wie er mir während eines vor einiger Zeit geführten Telefonats sagte, rein gar nichts mehr für die alten Schätzchen.

Vermutlich haben sie zu gute Maschinen gebaut…

Zu gute Maschinen gibt’s nicht. Nicht übliche Heimwerker, aber viele Handwerker, Tischler und Zimmerleute, wissen feinste Qualität zu schätzen. Aber der Markt ist schwieriger geworden und die Herstellverfahren haben sich verändert. Vieles aus vormals handwerklicher Herstellung, insbesondere Fenster, Türen und Möbel, wird überwiegend industriell gefertigt. Von Sonderfällen abgesehen, fräst doch kein Mensch mehr Profile auf herkömmlichen Maschinen. Ich schon, aber ich mach das ja auch nicht zum Gelderwerb (aber trotzdem in professioneller Qualität. Mindestens).

Gruß
Wolfgang