hallo,
Bei Verlagen wie auch Agenturen (sprich Literaturagenten) hat
man nur mit einem Exposé bei belletristischen Titeln fast
keine Chance.
das stimmt doch gar nicht!
Es gibt Agenturen, da kann man telefonisch erst
einmal abklären, ob Interesse besteht.
ja klar, sollte man sowieso tun. ist aber normal.
Im Sachbuch-bereich hat man andere Möglichkeiten.
nun, aber ein sachbuch ist ein sachbuch und ein roman ist ein roman. es ist keinem romanschreiber damit gedient, einfach mal so ein sachbuch zu schrieben.
Wenn es sich also um Belletristik
handelt wovon ich sehr ausgehe, ist von Agenturen abzuraten.
GERADE bei belletristik haben gute agenturen den nötigen überblick.
Es gibt Agenturen die auf Erfolgsprovision arbeiten, da hat
man ein wenig bessere Chancen aber das grössere Risiko.
NUR agenturen, die auf erfolgsprovision arbeiten, sind seriös.
was heißt denn bessere chancen (wofür?). ein schlechtes manuskript bleibt auch mit agentur ein schlechtes manuskript. ein agent wird sich damit auch nicht lange aufhalten.
und welches risiko besteht denn bitteschön, wenn der agent nur geld bekommt, wenn er auch erfolge vorzuweisen hat?
Der 2. Grund ist einfach der Vertrag der ausgehandelt wird.
ich glaube kaum, daß ein hobbyautor die nötige sachkenntnis hat, um einen hieb- und stichfesten vertrag auszuhandeln. bei einem agenten, der auf provisionsbasis arbeit (und NUR das sind die seriösen, sage ich noch einmal), kann der autor sicher sein, daß der agent den größten möglichen nutzen für sich UND DAMIT für den autor aushandelt.
Es
geht nicht um einen Angriff auf die Literaturagenten. Es geht
für junge Autoren um die „schwarzen“ Schafe der Branche.
die zu erkennen bringt es aber wenig, wenn du pauschal von agenten abrätst, wie du es oben getan hast.
Sicherlich ist es richtig das es ein Autor leichter hat mit
einem Literaturagenten oder mit einer Agentur
zusammenzuarbeiten.
Jedoch ist Ausbeutung von jungen Autoren
auch in unserer Branche kein unbekanntes Thema. Es werden z.B.
Gebühren für die Vermittlung zwischen Agenten und Verlagen
erhoben, Agenturen fungieren nur als Herausgeber. 30% des
Autorenhonorars sind auch nicht so selten.
15 %, max. 20 % (wenn der agent noch arbeit mit dem manuskript über die vermittlungsarbeit hinaus hatte) sind normal. das kann man auch nachlesen.
Generell liegt es mir fern gegen Literaturagenten/agenturen zu
wettern. Aber es ist genaus wie bei Verlagen. Information und
genaues Schauen auf die Vertragsbedingungen sind das A und O.
das ist bei jedem vertrag so.
gruß
ann