Frage an Autoren

Hallo zusammen!

ich habe einmal eine Frage… ich hoffe mal hier tummeln sich ein paar Autoren… Speziell geht es jedoch um fachliteratur…

Also…

Jemand schreibt ein Buch und möchte es veröffentlichen… Wie läuft das ab?
Mir kamen 2 Ideen:

a) er verkauft das Skript, bzw. die Rechte für einen Betrag XS an einen Verlag, dieser Verkauft das Buch so oft es geht

b) pro Verkauftem Buch erhält der Autor einen Betrag X

oder ganz anders?

Gäbe es denn z.B. die Möglichkeit, bei einem Autor die Lizenz eines veröffentlichten Buches zu kaufen und dies dann als Ebook zu verkaufen?

Greetz

P.S.: Hoffe mal hier ist das Posting richtig… ansonsten bitte einfach mal ein Tipp, wo man so etwas herausbekommen könnte!

hallo greetz,

grundsätzlich sollte man erst einen verlag für sein vorhaben interessiert haben, bevor man das buch schreibt.
das interesse versucht man mittels des sogenannten exposés zu wecken, also einer absichtserklärung und inhaltsangabe des noch zu fertigzuschreibenden buches + einiger seiten textprobe, damit man deine schreibe beurteilen kann.
zu beachten ist, daß das exposé und textprobe möglichst als normseiten formatiert sind und in arial oder times new roman-schrift, noch besser sogar courier 12 punkt abgefaßt sind. und bitte keinerlei mätzchen wie fett, kursiv oder unterstrichen (das hat einen ganz bestimmten grund, denn ich gleich noch erkläre).

angenommen, dein konzept ist gut und ein verlag ernsthaft interessiert, würde er mit dir einen vertrag machen und - wenn du glück hast - dir einen vorschuß auf die zu erwartenden tantiemen auszahlen. das ist ein prozentsatz vom verkaufserlös und liegt zwischen 6 % und wer weiß wo - je nach „marktwert“ des autors. von diesem geld wird natürlich dein vorschuß abgezogen.
der vertrag mit dem verlag läuft über eine gewisse zeit. danach hast du sämtliche verwertungsrechte zurück und kannst dein buch einem anderen verlag anbieten. oder, falls das buch gut läuft, mit dem alten verlag eine verlängerung vereinbaren.

so weit das übliche. theoretisch kannst du aber, wenn du dir mit deinem vertragspartner einig bist, verträge machen soweit, deine phantasie reicht. nur geld mitbringen sollte man natürlich nicht (tun aber viele. nämlich genau die, die auf sogenannte druchkostenzuschußverlage reinfallen.)
die „lizenz“ eines buches von einem autor zu kaufen ist auch relativ normal, manchmal sogar nur für kurze sonderaktionen. allerdings kauft man die rechte üblicherweise nicht nur für ein ebook, sondern generell für alles inkl. der verwertung über elektronische medien (auch hörbuch, film, DVD usw.).

noch kurz zu den normseiten und der äußeren form des exposés:
jeder verlag (und wenn es auch nur ein bierverlag ist *g*) erhält jede woche ungefragt hunderte von manuskripten bzw. exposés.
wenn die verleger und ihre mitarbeiter die nicht nach der äußeren form vorselektieren würden, kämen sie um in dem haufen papier. drum wandert alles, was nicht den gängigen gepflogenheiten entspricht, in die rundablage. in einzelnen fällen mag das bedauerlich sein, aber es isso.

falls weitere fragen hast, kannst du mich gern anmailen.

schöne grüße
ann

Hallo,

was Autorenhonorare angeht solltest Du vorsichtig sein und dich umschauen. Je bekannter du bist, je grösser dein Honorar natürlich. Aber gehen wir vom normalfall aus. Unbekannte Autoren, die einen Verlag gefunden haben, der sich für das Buch interessiert können je nach Thema und Verlag mit 5-8% des Netto-Händlerverkaufspreis rechnen. Alles was darüber versprochen wird sprich 9% und mehr vorsicht!

Ansonsten ohne Verlag geht fast nichts was eine Veröffentlichung angeht. Es sei denn man kümmert sich im „Eigenverlag“ um alles selbst, sprich Drucklegung, Veröffentlichung, Promotion, Verkauf & Vertrieb.

Abzuraten ist auch von Agenturen, die Schriftsteller vermitteln. Schau dich mal auf diversen Verlagsseiten um, im Impressum findet man meist auch schon kontaktdaten des produktmanager.

Gruss Mirko

hallo,

Alles was darüber
versprochen wird sprich 9% und mehr vorsicht!

wieso? es geht doch um vertragliche zusicherungen.

Abzuraten ist auch von Agenturen, die Schriftsteller
vermitteln.

und warum das?

wäre nett, wenn du deine sicht der dinge mal erklärst.

gruß
ann

hallo,

  1. Honorare und Verträge

Die Honorare werden normalerweise von dem Nettopreis berechnet, zu dem die Bücher an die Händler verkauft werden. Dazu zu sagen ist das es für Wiederverkauf immer die 30% Rabatt gibt auf den Endverkaufspreis. D.h. wenn ein Buch 100 € netto im Buchhandel kostet, verkauft wird es an den Zwischenhandel vom Verlag für 70€. Es kommt immer darauf an wovon die Prozentzahlen berechnet werden im Vertrag! Es kann sein dass ein Verlag die Prozente beispielsweise von den Produktionskosten des Buches berechnen oder es unterklauseln gibt. Wichtig ist: Was ist die Basis der angegebenen Prozente. Außerdem spielen natürlich auch die zu erwartenden Verkaufszahlen eine Rolle. In der Regel ist es günstiger einen Vertrag mit einem niedrigeren prozentualen Honorar abzuschließen wenn es sich dabei um einen Verlag handelt, von dem hohe Auflagen zu erwarten sind. Natürlich muss man auch abwägen, welche sonstigen Bedingungen der Vertrag enthält.

Davon abgesehen ist es keine kuriosium, sondern häufiger als man denkt so, dass sehr kleine Verlage in kurzer Zeit viel veröffentlichen, dann „aufeinmal“ Konkurs gehen und die Autoren ihr Honorar abschreiben können. Es kann auch sein das eine vertraglich vereinbarte Veröffentlichung nicht passiert. Das kommt ab und zu vor. Die Autoren bekommen dann in der Regel für die schon geleistete Arbeit kein Geld und können ja nach Thema auch nicht immer einen anderen Verlag finden. Es gibt Verlage, bei denen das so häufig vorkommt, das man dies schon nicht mehr als fair gegenüber den Autoren bezeichnen kann.

Das kann man leider vorher nicht feststellen. Wichtig ist vorher sich zu informieren und zu recherchieren:

wenn du einen verlag findest der dir erst einmal zusagt, dann suche dir aus den Autoren die auch dort publizieren einen heraus, der zu einem ähnlichen Thema schreibt aber auch schon für andere verlage geschrieben hat oder schreibt. Diesen schreibst du dann kurz an fragst, wie zufrieden er mit dem verlag ist. Meist bekommst du eine nette antwort und kannst dir ein bild machen.

Viele Autoren machen gerade bei der ersten Veröffentlichung den Fehler, dass sie meinen, es ist schon etwas Wert überhaupt einen Verlag zu finden. Tatsache ist aber, die Verlage tun Ihnen mit der Veröffentlichung ja keinen persönlichen Gefallen, sondern verdienen auch an Ihrer Veröffentlichung. Sie werden nichts veröffentlichen, von dem sie nicht überzeugt sind, dass es sich verkauft.

Generell einen guten Verlag zu finden ist etwas schwierig. Einen Verlag mit guten Konditionen erkennt man oft daran, daß die Autoren diesem Verlag lange schon verbunden sind und für ihn schreiben.

Zu den Honoraren insgesamt:

Übliche Verträge sind gestaffelt: Garantierhonorar unabhängig von der verkauften Stückzahl. Wird bei Drucklegung oder Manuskriptausgabe ausbezahlt. Das eigentliche Autorenhonorar wird normalerweise so lange auf des Garantiehonorar aufgerechnet ist, bis dies überschritten ist. Dann wird das Honorar erst ausbezahlt. Sehr unterschiedlich gehandhabt, quartalsweise, monatlich. Als Autor hat man einen gesetzlichen Anspruch auf 5 Freiexemplare, rest ist verhandlungssache Ansonsten üblich: keine konkurrierende Veröffentlichung bei anderen Verlagen, überarbeitung oder neuauflagen innerhalb bestimmter frist

  1. Agenturen

Es gibt „Redaktionsbüros“ die mit vorsicht zu geniessen sind

hallo,

zu

  1. Honorare und Verträge

da brauchst du mir nichts drüber zu erzählen.
das war auch nicht meine (verwunderte) frage, sondern

Abzuraten ist auch von Agenturen, die Schriftsteller vermitteln.

kein mensch hat vor, zu einem „redaktionsbüro“ zu gehen (was immer das sein mag).

dennoch hast du mir nicht erklären können, warum du von agenten abrätst.
ich bezweifle ganz einfach, daß ein neuling in der literaturbranche weiß, wie und wo er sein werk am besten plazieren kann. wenn er auch das verlagsprogramm recherchiert hat und anhand dessen die richtigen verlage angeschrieben hat, so dürfte er kaum wissen, was die programmchefs für titel in den nächsten 2 jahren planen. über dieses insiderwissen verfügen jedoch agenten. und wenn die schlußendlich 15 % des autorenhonorars dafür bekommen, hat er autor schon seine 85 % erhalten. (ohne den agenten vermutlich aber eher 0 %)

also bitte vorsicht mit pauschalierungen - es sei denn, man kann sie sehr gut erklären. du unternimmst aber nicht mal den versuch.

gruß
ann

Hallo!

Vielen Dank schonmal für die Infos!

Ich habe nicht unbedingt vor, ein Buch zu schreiben. Eher möchte ich einen ebookstore aufmachen (einen ganz bestimmten und neuartigen), wozu ich ja irgendwie die Rechte der Bücher aufkaufen müsste. Deshalb hat mich eigentlich erstmal interessiert, wie das ganze überhaupt bei „normalen“ Büchern abläuft.

ich nehme Aber mal an, dass es der Normalfall ist, dass Der Verlag X auf das Buch Y die alleinigen Verkaufsrechte besitzt, oder? Also dass der Autor sein Werk nicht bei mehreren verlagen, etc veröffentlichen kann.

Greetz

hallo greetz,

ich nehme Aber mal an, dass es der Normalfall ist, dass Der
Verlag X auf das Buch Y die alleinigen Verkaufsrechte besitzt,
oder? Also dass der Autor sein Werk nicht bei mehreren
verlagen, etc veröffentlichen kann.

kommt drauf an, was im vertrag steht. wenn de autor vorher mit einem anderen verlag einen vertrag über ein (neues) buch abgeschlossen hat, sind höchstwahrscheinlich alle rechte belegt. wenn es sich aber um ein buch aus der backlist des autors handelt, d.h. eins, was schon mal verlegt worden ist und für das er die rechte wieder hat, kann er ja vertraglich gestalten, wer welche rechte zu welchen konditionen erhält.

schöne grüße
ann

2 scifi-bücher hätte ich, die ich dir als ebook anbieten könnte. schon als pdf aufbereitet. die rechte liegen bei mir :smile:

Cool, dankeschön!

Das heißt, pauschal gesagt, bei älterenBüchern hab ich gute Chancen, oder?

ne du… ich bineher auf der Suche nach Mathematik, Wirtschaft, Lehrbücher, etc… trotzdem Danke!

mal btw… wieviel würdest du dann für so etwas verlangen? (kannst natürlich gerne per email antworten)

Thanx & Greetz!

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Hallo,

Bei Verlagen wie auch Agenturen (sprich Literaturagenten) hat man nur mit einem Exposé bei belletristischen Titeln fast keine Chance. Es gibt Agenturen, da kann man telefonisch erst einmal abklären, ob Interesse besteht. Im Sachbuch-bereich hat man andere Möglichkeiten. Wenn es sich also um Belletristik handelt wovon ich sehr ausgehe, ist von Agenturen abzuraten. Es gibt Agenturen die auf Erfolgsprovision arbeiten, da hat man ein wenig bessere Chancen aber das grössere Risiko.
Der 2. Grund ist einfach der Vertrag der ausgehandelt wird. Es geht nicht um einen Angriff auf die Literaturagenten. Es geht für junge Autoren um die „schwarzen“ Schafe der Branche. Sicherlich ist es richtig das es ein Autor leichter hat mit einem Literaturagenten oder mit einer Agentur zusammenzuarbeiten. Jedoch ist Ausbeutung von jungen Autoren auch in unserer Branche kein unbekanntes Thema. Es werden z.B. Gebühren für die Vermittlung zwischen Agenten und Verlagen erhoben, Agenturen fungieren nur als Herausgeber. 30% des Autorenhonorars sind auch nicht so selten. Wo und wann ist es gerechtfertigt? Es müssen bei solchen Prozentzahlen einfach auch Leistungen dem gegenüberstehen, die über die Vertragsvermittlung hinausgehen.

Generell liegt es mir fern gegen Literaturagenten/agenturen zu wettern. Aber es ist genaus wie bei Verlagen. Information und genaues Schauen auf die Vertragsbedingungen sind das A und O.

Was Honorar angeht war es eher für den Ursprungspost gedacht, als kleiner überblick, wie es normalerweise gehandhabt wird.

Gruss Mirko

Hi Pe-er,

es gibt z.B. bei einem sehr grossen e-book anbieter einen Autorenvertrag, den du dir mal durchlesen kannst. http://www.ciando.com/help/doc/Autorenvertrag1.doc

Greetings Mirko :smile:

hallo,

Bei Verlagen wie auch Agenturen (sprich Literaturagenten) hat
man nur mit einem Exposé bei belletristischen Titeln fast
keine Chance.

das stimmt doch gar nicht!

Es gibt Agenturen, da kann man telefonisch erst
einmal abklären, ob Interesse besteht.

ja klar, sollte man sowieso tun. ist aber normal.

Im Sachbuch-bereich hat man andere Möglichkeiten.

nun, aber ein sachbuch ist ein sachbuch und ein roman ist ein roman. es ist keinem romanschreiber damit gedient, einfach mal so ein sachbuch zu schrieben.

Wenn es sich also um Belletristik
handelt wovon ich sehr ausgehe, ist von Agenturen abzuraten.

GERADE bei belletristik haben gute agenturen den nötigen überblick.

Es gibt Agenturen die auf Erfolgsprovision arbeiten, da hat
man ein wenig bessere Chancen aber das grössere Risiko.

NUR agenturen, die auf erfolgsprovision arbeiten, sind seriös.
was heißt denn bessere chancen (wofür?). ein schlechtes manuskript bleibt auch mit agentur ein schlechtes manuskript. ein agent wird sich damit auch nicht lange aufhalten.
und welches risiko besteht denn bitteschön, wenn der agent nur geld bekommt, wenn er auch erfolge vorzuweisen hat?

Der 2. Grund ist einfach der Vertrag der ausgehandelt wird.

ich glaube kaum, daß ein hobbyautor die nötige sachkenntnis hat, um einen hieb- und stichfesten vertrag auszuhandeln. bei einem agenten, der auf provisionsbasis arbeit (und NUR das sind die seriösen, sage ich noch einmal), kann der autor sicher sein, daß der agent den größten möglichen nutzen für sich UND DAMIT für den autor aushandelt.

Es
geht nicht um einen Angriff auf die Literaturagenten. Es geht
für junge Autoren um die „schwarzen“ Schafe der Branche.

die zu erkennen bringt es aber wenig, wenn du pauschal von agenten abrätst, wie du es oben getan hast.

Sicherlich ist es richtig das es ein Autor leichter hat mit
einem Literaturagenten oder mit einer Agentur
zusammenzuarbeiten.

Jedoch ist Ausbeutung von jungen Autoren
auch in unserer Branche kein unbekanntes Thema. Es werden z.B.
Gebühren für die Vermittlung zwischen Agenten und Verlagen
erhoben, Agenturen fungieren nur als Herausgeber. 30% des
Autorenhonorars sind auch nicht so selten.

15 %, max. 20 % (wenn der agent noch arbeit mit dem manuskript über die vermittlungsarbeit hinaus hatte) sind normal. das kann man auch nachlesen.

Generell liegt es mir fern gegen Literaturagenten/agenturen zu
wettern. Aber es ist genaus wie bei Verlagen. Information und
genaues Schauen auf die Vertragsbedingungen sind das A und O.

das ist bei jedem vertrag so.

gruß
ann

Cool, dankeschön!

Das heißt, pauschal gesagt, bei älterenBüchern hab ich gute
Chancen, oder?

ne du… ich bineher auf der Suche nach Mathematik,
Wirtschaft, Lehrbücher, etc… trotzdem Danke!

ich hänge mich hier mal rein.
Gerade bei Fachbüchern hast Du 0 Chancen für Dein Projekt.
Die großen wissenschaftlichen Verlage sind ausnahmslos alle gerade dabei, eigene E-Book-Stores aufzubauen.
Geh mal zum Beispiel zu Springerlink.de

Da kannst Du sehen, wie das geht.

Nicht zu vergessen: das copyright endet 70 Jahre nach dem Tod des Autors. Vorher musst Du mit dem Verlag verhandeln bzw. dafür zahlen, dass Du ein Buch zum e-Book machst.

viele grüße
geli

Hi Ann,

grundsätzlich sollte man erst einen verlag für sein vorhaben
interessiert haben, bevor man das buch schreibt.

Ist das wirklich wahr? Was meinst Du, wie viele wunderbaren Bücher nicht geschrieben worden wäre, wenn das gängige Praxis ist…

Lieben Gruß,
Anja

hallo anja,

wenn man zeit und muße hat, kann man gerne auch für die schublade schreiben. nur, wem nutzt das?

Was meinst Du, wie viele wunderbaren
Bücher nicht geschrieben worden wäre, wenn das gängige Praxis
ist…

und wieviele der wunderbaren bücher, die zwar geschrieben, aber nicht verlegt worden sind, kennst du?

schöne grüße
ann

Hallo Ann,

Wahrscheinlich läuft das ganze hier in die falsche richtung.
Um das noch einmal klarzustellen und den Punkt Agenturen aufzunehmen.

Im Gegensatz zum angelsächsischen und us-amerikanischen Markt, wo nichts ohne Literaturagenten läuft, fährt der deutsche markt z.Z. noch mehrgleisig.

Ich denke Agenturen sind unseriös wenn sie: Geld für die Sichtung einer Leseprobe verlangen, versuchen an einen „Zuschussverlag“ zu vermitteln und evtl. als negativ-kriterium gilt noch „book on demand“-zusammenarbeit.

Können wir uns auf diesen kleinsten gemeinsamen Nenner einigen?

Ich möchte keine Agenturen schlecht machen oder general pauschal von Literaturagenten abraten, denn diese sind wirklich vielen Autoren eine grosse Hilfe und Stütze.
Es geht mir einfach um folgendes: Wir zuvor angesprochen ist der deutsche Markt in diesem Bereich relativ rückständig was Vermittler angeht. Es sei denn es ging um Rechte ausländischer Werke, die eingekauft wurden.

Vielleicht liegt es auch daran, daß Du dich ein wenig eingeschossen hast auf mich :smile:

Fakt ist natürlich, daß es bis heute viele deutsche Verleger ungern sehen, daß die Position der Autoren durch Dritte gestärkt wird. Heute ist die Anzahl der Agenturen und Literaturagenten im Vergleich zum ausländischen Markt immer noch recht überschaubar, wächst aber zusehends.

Gruss Mirko

hallo mirko,

Im Gegensatz zum angelsächsischen und us-amerikanischen Markt,
wo nichts ohne Literaturagenten läuft, fährt der deutsche
markt z.Z. noch mehrgleisig.

na gut, aber es war ausschließlich die rede vom deutschen markt, oder? :smile:

Ich denke Agenturen sind unseriös wenn sie: Geld für die
Sichtung einer Leseprobe verlangen, versuchen an einen
„Zuschussverlag“ zu vermitteln und evtl. als negativ-kriterium
gilt noch „book on demand“-zusammenarbeit.

Können wir uns auf diesen kleinsten gemeinsamen Nenner
einigen?

aber problemlos! gegen DKZV bin ich genauso wie gegen sogenannte agenturen, die allein für das lesen 4-stellige beträge nehmen.

Vielleicht liegt es auch daran, daß Du dich ein wenig
eingeschossen hast auf mich :smile:

ne ne! :smile: nur gegen deine (anfangs) pauschale ablehnung von agenturen. ich komme z.z. zwar auch ohne aus, muß aber zugeben, daß uns ein agent eine zeitlang schon mit seinen uralten verbindungen zu allen möglichen verlagen sehr geholfen hat.

Fakt ist natürlich, daß es bis heute viele deutsche Verleger
ungern sehen, daß die Position der Autoren durch Dritte
gestärkt wird.

das sehe ich nicht so. aber man kann ja ohne weiteres auch mal unterschiedlicher meinung sein.

Heute ist die Anzahl der Agenturen und
Literaturagenten im Vergleich zum ausländischen Markt immer
noch recht überschaubar, wächst aber zusehends.

klar, daß damit auch die absolute zahl an schwarzen schafen wächst.
dennoch haben die seriösen weiterhin eine daseinsberechtigung.

bleibt also nur, zukünftige autoren besser auf die branche vorzubereiten.

schöne grüße
ann

Vielen Dank @ all!!!

Deswegen hoffe ich ja, evtl Rechte von einem Autor direkt kaufen zu können, sofern er keine Exklusivvertragsrechte mit einem anderen Verlag hat.