ich bin nach erfolgreicher Abnahme vor Jahren ebenfalls der Meinung, dass es „nur“ darauf ankommt: Was ich zu mir nehme, muss ich in Bewegung wieder umsetzen. **Input
Jetzt stellt sich mir aber immer wieder die Frage:
Handelt Ihr strikt nach der Kalorien-Geschichte oder vertritt jemand von Euch auch die Methode abends Kolenhydrate wegzulassen oder gar dem Diner-Cancelling ?
Weil, wie Ihr ja immer betont, es nur auf den Umsatz ankommt … Und trotzdem habe ich mir ein schlechtes Gewissen (einreden lassen),
weil ich abends nicht auf die warme Mahlzeit ( mit Pasta o.ä. ) verzichten kann und will… ( Dafür Mittags nur wenig…)
Oder sagt ihr:
Quatsch - Es ist vollkommen egal was und wann du ist.
Hallo,
ich seh das anders und würde dir die Pasta verbieten
ich mach es selbst nicht und achte einfach allgemein darauf, was cih esse. aber abends achte ich besonders drauf keine Kohlehydrate zu essen. Vor allem in form von naschereien vorm TV oder süßen getränken/ getränken mit süßstoff. Ich glaube das es komplizierter ist als diese einfache regel. Bzw. das man den verbrauch dadurch beeinflusst, was man isst. Wenn ich viel frühstücke habe ich zum mittag mehr hunger, als wenn ich nichts frühstücke. Ich vermute, das mein körper sich bei einem großen frühstück auf einen Nährstoffreicheren tag einstellt und volllast fährt, bei keinem frühstück läuft er auf sparflamme.
Außerdem gibt es zu der „keine Kohlehydrate am Abend“-Regel auch wissenschaftlcihe untersuchungen
Vor allem in form von naschereien vorm
TV oder süßen getränken/ getränken mit süßstoff.
dass man hiermit oft einen Effekt erzielt, liegt aber meiner Meinung nach schlichtweg daran, dass man so Speisen und Getränke mit hoher Energiedichte weglässt - „keine Kohlehydrate abends“ machen Chips, Schokolade, Softgetränke… tabu.
Naschereien, gerade „nebenbei“ beim Fernsehen, Lesen, „Chillen“ etc. halte ich für kritisch, da man hier eine bestimmte Anzahl von Kalorien sehr einfach zu sich nimmt.
1 Liter cola hat laut Internet 420 kcal. Genauso viel haben laut Internet zwei Portionen Spaghetti mit Tomatensauce (ohne Hackfleisch).
Die Tüte Chips hat ca. 300 - 500 kcal, je nach Sorte.
Was hiervon leichter als Extra, neben den anderen Mahlzeiten, zu schaffen ist - ein Liter Cola und eine Tüte Chips, oder das Äquivalent von drei bis vier Portionen Spaghetti mit Tomatensauce - , dürfte klar sein…
Außerdem gibt es zu der „keine Kohlehydrate am Abend“-Regel
auch wissenschaftlcihe untersuchungen
Da müsste man aber genau wissen, wie diese Studie ablief - gleiche Kalorienmenge über den Tag verteilt?
Dann auch: Waren die Kalorien bei allen Gruppen in gleich sattmachende Lebensmittel „verpackt“?
Grundsätzlich ist es deinem Körper wurscht wann du was isst. Eine Sahnetorte bleibet eine Sahnetorte, egal ob zum Frühstück oder um Mitternacht. Das späte Essen wirkt sich halt bei manchen Menschen auf den Schlaf aus, für die macht es eventuell Sinn abend nur noch leicht zu essen. (Meiner einer schläft vollgefuttert großartig)
Es gibt im Grunde also nichts was gegen ein warmes Abendessen spricht, wenn es dann z.b. zu Mittag nur einen leichten Salat gab. Du kannst ja einfach das Menu von mittags und abends tauschen…
Es gibt im Grunde also nichts was gegen ein warmes Abendessen
spricht, wenn es dann z.b. zu Mittag nur einen leichten Salat
gab. Du kannst ja einfach das Menu von mittags und abends
tauschen…
genauso halte ich es auch:
Morgens ein kräftiges Frühstück (zwei Scheiben Vollkornbrot mit Gemüse-/Hülsenfrüchteaufstrich, ein Glas (meist frisch gepressten) Saft, evl. Käse), zwischendurch und mittags nur ein Snack (zwei Dinge aus: Obst, rohes Gemüse, Handvoll Körner/Nüsse), abends (18:30) eine kräftige vegetarische meist warme Mahlzeit, später evl. noch ein Snack der inhaltlich wie der andere aber kleiner ist.
Ausnahmen sind durchaus hin und wieder mal dabei in Form von z.B. Gebäck oder Süßigkeiten, aber eher selten und in kleinen Mengen (100-g-Tafel Zartbitter hält sich bei mir ihre sechs Wochen…)
(Ansonsten zwischendurch natürlich Wasser und ungesüßter Tee)
Mittags würde ich das Abendessen übrigens gar nicht schaffen.
Außerdem gibt es zu der „keine Kohlehydrate am Abend“-Regel
auch wissenschaftlcihe untersuchungen
Da müsste man aber genau wissen, wie diese Studie ablief -
gleiche Kalorienmenge über den Tag verteilt?
Dann auch: Waren die Kalorien bei allen Gruppen in gleich
sattmachende Lebensmittel „verpackt“?
Hallo Nina,
das war keine Diät-studie, sondern dabei wurden die einzelnen Zellen untersucht während der Schlafphase und man hat eben festgestellt, dass diese sich anders verhalten bei verschiedenen Insulinspiegeln im Blut. Genau kann ich dir das alles leider cniht erklären, aber vllt kennt sich hier jmd damit besser aus
ich kann mich Deiner Meinung von Simon nur anschließen: abends keine oder nur wenig Kohlenhydrate. Die kurzkettigen lassen den Insulinspiegel schnell ansteigen und machen dick.
Langkettige Kohlenhydrate indes wie Nudeln, Vollkornprodukte usw. sorgen zwar für einen relativ ausgeglichenen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, doch gleichzeitig liefern sie uns auch jede Menge Energie. Wer aber abnehmen möchte, braucht abends kaum Energie. Er möchte, dass sich der Körper während des Schlafens die notwendige Energie aus den Fettdepots holt und nicht aus dem Essen, das man abends zu sich genommen hat.
So einfach darf man die Kohlenhydrate nicht alle über einen Kamm scheren! Du musst differenzieren zwischen kurz-, mittel und langkettigen Kohlenhydraten. Komplexe (langkettige) Kohlenhydrate wie z.B. Nudeln machen lange satt, halten den Blutzuckerspiegel konstant und geben uns viel Energie. Abends jedoch brauchen wir in der Regel keine Energie mehr durch Nahrung und der Körper kann von den Fettdepots zehren.
So einfach darf man die Kohlenhydrate nicht alle über einen Kamm :scheren!
mache ich ja auch nicht
Abends jedoch brauchen wir in der Regel keine Energie mehr durch
Nahrung und der Körper kann von den Fettdepots zehren.
… und was ist daran problematisch, wenn diese Fettdepots gar nicht ausgeprägt da sind (Gewicht im eher unteren Bereich)? [Eben: Kein Problem.]
Die Energie, die man tagsüber benötigt, wird dann eben teils abends zugeführt.
Würde dies nicht funktionieren, wäre ich gleichzeitig schlapp („tagsüber keine Energie“) und fett („abends brauchen wir keine Energie“); die Wahrheit sind aber: 50 kg bei 1,60 m Körpergröße und 27 Jahren, bei meinem Freund (ernährt sich genauso) 68 - 70 kg bei 1,80 m Körpergröße und 30 Jahren, sportlich-muskulöser Typ. Diäten, Nahrungsergänzungsmittel etc.? Noch nie!
So schlecht kann also diese Ernährung nicht sein.
Desweiteren: Die Mahlzeiten beliebig durchtauschen, geht nunmal nicht, sofern man mittags außer Haus ist.
Ich halte es allemal für sinnvoller, mich wie beschrieben zu ernähren, statt die kohlehydratreiche Mahlzeit auf mittags zu verschieben und dann in der Mensa oder Firmenkantine Pommes, frittierte Champignons mit Majonaise oder in Sahnesauce ertränktes pampiges Gemüse zu mir zu nehmen und abends, da die Kalorien ja schon von Mittags „drin“ sind, bei einem Butterbrot bleiben zu müssen.
Ferner wird, je nach genauem Lebenswandel, abends sehr wohl noch Energie benötigt: Ich bleibe z.B. immer bis ca. 24 Uhr auf, und eben nicht „auf der Couch“, sondern aktiv.